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Urlaub in Dubai und Europa: Reisen in Zeiten von Corona

Mitte März 2020 hatte das Auswärtige Amt aufgrund der Corona-Pandemie (Covid-19) eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Seitdem haben sich die Reiseaktivitäten auf dem ganzen Globus spürbar verändert. Weltweit haben Staaten mit besonderen Einreisebedingungen auf die Pandemie-Situation reagiert. Airlines haben die Taktung von Flügen eingeschränkt. Nachdem im Sommer 2020 Reisen in bestimmte Regionen Europas und in einige Ferndestinationen wieder möglich waren, hat die Bundesregierung in Absprache mit den Bundesländern für die Herbst- und Wintersaison ihre Reisebedingungen- und Hinweise aktualisiert. Nun gelten wiederum für den Sommer 2021 neue Regelungen. Das Auswärtige Amt hat eine Anpassung der Reisewarnungen und Risikogebiete vorgenommen. Wir blicken auf aktuelle Regelungen für den Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie.

Urlaub und Corona: Die aktuelle Reiselage weltweit

Am 01. August 2021 ist eine Neufassung der Coronavirus-Einreiseverordnung in Kraft getreten. Seitdem gibt es nur noch zwei Einstufungen von Risikogebieten: Hochrisikogebiete und Virusvariantengebiete. Die Ausweisung als „einfaches“ Risikogebiet ist entfallen. Außerdem gilt generell für alle Reiserückkehrer die Nachweispflicht (Impf-, Test-, Genesenennachweis). Was aber bedeutet das für Reisende? Wo dürfen sie ihren Urlaub verbringen? Wie sieht es mit Reisen in Ländern mit Reisewarnungen aus? Müssen sich Urlauber testen lassen? Oder werden Corona-Impfungen international anerkannt? Und muss ich mich noch nach dem Urlaub in Quarantäne begeben? Wo und unter welchen Bedingungen ein Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie aktuell stattfinden kann, zeigen wir Ihnen im EWTC-Blog.

Ab 1. August 2021: Anpassung der Reisewarnungen aufgrund der Corona-Pandemie

Im Sommer 2021 werden die Reisebestimmungen abermals neu geordnet. Neben der steigenden Anzahl an Impfungen und der Einführung eines EU-weiten Reisezertifikats (Digitales EU COVID Zertifikat) passt das Auswärtige Amt zum 01. August 2021 die Einordnung der Reisewarnungen an. Auf der Seite des Auswärtigen Amts finden Sie die entsprechenden Einreisebestimmungen für alle Reiseländer. Reisewarnungen aufgrund der Covid-19-Pandemie erfolgen in Abstimmung mit der Ausweisung internationaler Risikogebiete durch das Robert-Koch-Institut (RKI), des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Reisewarnung nur noch für Hochrisiko- und Virusvariantengebiete

Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt nur noch für Länder und Regionen, die von der Bundesregierung als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet (7-Tages-Inzidenz über 200) eingestuft sind.

Die Einstufung von Ländern und Regionen als „einfaches“ Risikogebiet ist entfallen. Reisende sollten aber aufgrund aktueller, pandemischer Entwicklungen etwaige fortlaufende Reisebeschränkungen (Quarantänepflicht, Bewegungsfreiheit…) im Zielland oder in Drittstaaten beachten.

Flugzeug
Bei Flugreisen gilt weiterhin eine Nachweispflicht

Alle Reiserückkehrer ab 12 Jahre müssen ab dem 01.08.2021 unabhängig vom Fortbewegungsmittel (Flugzeug, Auto, Zug, Schiff…) die Nachweispflicht beachten: Bei der Rückreise nach Deutschland müssen Urlauber entweder ein negatives Covid-19-Testergebnis (max. 72 Stunden alt für PCR-Tests oder 48 Stunden alt bei Antigen-Schnelltests), einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen können. Die Nachweispflicht gilt generell für die Rückreise nach Deutschland, auch aus Ländern, die nicht als Hochrisiko- oder Virusvariantengebiet ausgewiesen sind.

Digitaler Impfpass ab 1. Juli in der EU gültig

Die digitale Speicherung von Test-, Genesenen- und Impfnachweisen wird ab 1. Juli 2021 schrittweise in der EU eingeführt. Sie ist Teil des ab sofort gültigen Digitalen COVID-Zertifikat der EU, das alle Mitgliedsländer umsetzen. Reisende erhalten es, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind oder über ein negatives Testergebnis verfügen.

Mit dem digitalen Impfpass können Reisende ihren Impfstatus ab sofort in der CovPass-App nachweisen. Alles Wissenswerte zum digitalen Impfpass können Sie in unseren FAQs nachlesen: EWTC-Reise-Service: FAQ ZUM DIGITALEN IMPFPASS

Die Corona-Reisewarnungen sind als dringender Appell des AA zu verstehen, entsprechende Reisen nicht anzutreten. Sie sind jedoch keine generellen Reiseverbote: Reisende können eigenverantwortlich entscheiden, ob sie in Risikogebiete einreisen möchten oder nicht. In Ländern, in denen keine Reisewarnung gilt, ist die Einreise ohne Quarantänepflicht bei der Rückkehr möglich. Vermehrt stellen Länder jedoch besondere Einreisebedingungen auf. So müssen Reisende teilweise ein negatives PCR-Testergebnis bei der Einreise vorlegen und im Vorfeld Online-Reiseformulare ausfüllen.

Corona Check-in
Fluggäste, die nicht vollständig geimpft sind, müssen einen Testnachweis beim Check-in für den Rückflug nach Deutschland vorlegen. | Bild: Emirates

Was müssen Reisende aus Risikogebieten beachten?

Quarantänepflicht und Einreiseanmeldung

Das Robert Koch Institut (RKI) aktualisiert ständig die Liste internationaler Risikogebiete. Für alle Reisenden, die sich in einem Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, gelten spezifische Bestimmungen. Reiserückkehrer, die sich in den letzten zehn Tagen in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de zu registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich zu führen. Außerdem ist die Quarantänepflicht einzuhalten. Durch eine Anpassung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 21. Juli 2021 gilt die Absonderungspflicht für Einreisen nach Deutschland vorerst bis zum 10.09.2021. Welche Vorschriften wann gelten, lesen Sie im folgenden Abschnitt.

Wann muss ich in Quarantäne? Die Corona-Einreiseverordnung im Überblick

Hochrisikogebiet und Virusvariantengebiet – diese beiden Einstufungen hat das Auswärtige Amt seit dem 01.08.2021 auf der Liste des RKI für Länder und Regionen aus der ganzen Welt vorgenommen. Für alle drei Fälle gelten unterschiedliche Einreiseregelungen in die Bundesrepublik. Doch wann muss ich in Quarantäne und welche Fristen gelten für negative Corona-Tests? Und was gilt für geimpfte Personen? Wir geben Ihnen einen Überblick über die Corona-Einreiseregeln für Reiserückkehrer nach Deutschland.

Einreise aus Risikogebiet

Die Einstufung der „normalen“ Risikogebiete ist seit dem 1. August 2021 weggefallen. Dies bedeutet jedoch nicht, dass das Reisen in diese Gebiete kein Risiko mehr darstellt. Vielmehr gilt weltweit ein relevantes erhöhtes Infektionsrisiko.

Gate Checkin
Reisende, die nicht geimpft sind, müssen bei der Rückkehr aus Risikogebieten beim Check-in einen negativen Corona-Test vorlegen.

Einreise aus Hochrisikogebiet

Hochrisikogebiete legen Corona-Reisewarnungen für Länder und Regionen fest, in denen die Inzidenz an Covid-19-Fällen bei über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt. In diesem Fall benötigen Reiserückkehrer aus Deutschland neben der digitalen Einreiseanmeldung ein negatives Covid-19-Testergebnis, das bereits vor dem Rückflug vorgelegt werden muss und zu diesem Zeitpunkt nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) oder maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Die Einreiseanmeldung ist ebenfalls im Vorfeld auszufüllen.

Reiserückkehrer aus Hochrisikogebieten müssen trotz negativem Testergebnis in eine zehntägige Quarantäne. Diese kann frühestens ab dem fünften Tag mit einem zweiten negativen Corona-Test aufgehoben werden. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind bei der Rückreise aus Hochrisikogebieten von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Für den Fall, dass während der Quarantänezeit das zuvor bereiste Land/Region zum Risikogebiet herabgestuft wird, gelten mit Wirkung zum 28. Juli 2021 ab dem Zeitpunkt der neuen Einstufung die Absonderungsregeln für Risikogebiete.

Einreise aus Virusvariantengebiet

Reisen Sie aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland ein, so gilt ab dem 8. März 2021 eine neue Einreiseregelung. Neben der Pflicht zur digitalen Eintragung – der Einreiseanmeldung – müssen Sie vor der Einreise ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen, das maximal 72 Stunden (PCR-Test) oder 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Die Testpflicht gilt auch für vollständig geimpfte und genesene Personen.

Reisende aus Virusvariantengebieten unterliegen einer strengeren Quarantänepflicht. Sie müssen sich trotz negativem Testergebnis in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ein „Freitesten“ ist in diesem Fall nicht möglich. Dies gilt auch für vollständige geimpfte und genesene Personen.

Eine Anpassung der Coronavirus-Einreiseverordnung tritt ab dem 28. Juli 2021 in Kraft: Wird das Virusvarianten-Gebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland während der Quarantänezeit zum Hochrisikogebiet herabgestuft, gelten ab dem Zeitpunkt der neuen Einstufung die Absonderungsregeln für Hochinzidenzgebiete.

Für Einreisende aus Virusvariantengebieten tritt darüber hinaus ein Beförderungsverbot nach Deutschland in Kraft, die mit dem Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus den betroffenen Ländern in die Bundesrepublik unterwegs sind. Dies betrifft jedoch nicht deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik.

Ab dem 01. März 2021 erhalten zudem alle Einreisende in die Bundesrepublik eine Corona-SMS von der Bundesregierung. Sie besteht aus einem Link, der zu den im Land geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen führt und über die Pflichten aller Einreisenden informiert.

Quarantäne-Ausnahmen für Geimpfte und Genesene

Mittlerweile gelten für die Einreise nach Deutschland Erleichterungen für Personen, die bereits vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und eine Covid-19-Erkrankung (gilt nur für Infektionen im Zeitraum zwischen mindestens 28 Tagen und höchstens sechs Monate) überstanden haben. Dies betrifft Reisende, die seit mindestens zwei Wochen vor der Einreise nach Deutschland vollständig geimpft worden sind oder von einer Covid-19-Infektion genesen sind: Für diese Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht, wenn sie aus einem Hochrisikogebiet zurückkehren.

Die Quarantäne entfällt jedoch nicht bei einer Reiserückkehr aus einem Virusvarianten-Gebiet. Bestehen bleibt die Testpflicht – auch für Geimpfte im Falle der Virusvariantengebiete.

Reiselage weltweit Corona
Das Flugangebot ist aufgrund der Corona-Pandemie erheblich reduziert worden

Bitte beachten Sie: Für die Umsetzung der Quarantänevorschriften sind die jeweiligen Bundesländer verantwortlich. Ausnahmeregelungen zur Quarantänepflicht nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes (z.B. für Transitreisende) sind möglich. Verbindlich ist das Recht des Bundeslandes, in das Sie einreisen bzw. in dem Sie sich aufhalten. Wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können, erfahren Sie hier. Alle Angaben ohne Gewähr.

In welchen EWTC-Destinationen ist Urlaub trotz Corona möglich?

Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emirate

Seit dem 07. Juli 2020 sind Reisen in das Emirat Dubai wieder möglich. Für Reisen in die Vereinigten Arabischen Emirate ist weiterhin Vorsicht – auch wegen eventueller Einschränkungen vor Ort – geboten. Eine Reisewarnung besteht aber nicht mehr. Reiserückkehrer (ab 12 Jahren) benötigen für die Rückkehr nach Deutschland einen Nachweis zur Nichtinfektion mit dem Coronavirus. Dies kann per Testnachweis (72 Stunden alter PCR-Test oder 48 Stunden alter Antigen-Schnelltest), Impf- oder Genesenen-Nachweis erfolgen.

Dubai Urlaub
Seit dem 07. Juli 2020 bekommen Touristen wieder den Burj Khalifa in Dubai zu Gesicht

Aktuelle Regelungen für die Einreise nach Dubai

Reisende müssen für die Dauer Ihres Dubai-Urlaubs eine Auslandsreise-Krankenversicherung nachweisen können, die ausdrücklich Behandlungskosten im Falle einer Covid-19-Erkrankung abdeckt. Haben Sie den Versicherungsnachweis beim Check-in am Flughafen in Deutschland griffbereit. Touristen (ab 12 Jahren) aus Deutschland benötigen für die Einreise nach Dubai eine Bescheinigung über einen negativen Covid-19-PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wurde. Das Zertifikat muss in Papierform auf Englisch oder Arabisch ausgestellt sein und ist beim Check-in vorzulegen. Andere Testbescheinigungen werden in Dubai nicht akzeptiert.

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Check-in Counter der Airline Emirates in Pandemie-Zeiten

Nach Ankunft in Dubai können vereinzelt stichprobenartig erneute Corona-Tests von Einreisenden verlangt werden. Touristen müssen die COVID-19 – DXB Smart App herunterladen. Eventuelle Testergebnisse werden Ihnen über die App i.d.R. innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt.

Flugverbindungen nach Dubai

Mit der Fluggesellschaft Emirates erreichen Sie Dubai täglich von Deutschland aus. Der Flughafen Frankfurt/Main bietet täglich Verbindungen an, während die Flughäfen in München, Düsseldorf und Hamburg mehrmals wöchentlich Dubai anfliegen. Auch von Zürich und Wien starten mehrmals pro Woche Emirates-Flüge in die arabische Metropole.

Zudem gibt es alternativ die Möglichkeit mit der Fluggesellschaft Qatar Airways Dubai mit Zwischenstopp in Doha zu bereisen. Frankfurt/Main und München bieten tägliche Verbindungen an, auch Berlin setzt wieder Maschinen für Flüge nach Dubai ein, von dort geht es viermal pro Woche in die arabische Metropole.

Hygienekit Emirates
Emirates verteilt an alle Passagiere kostenlose Hygiene-Kits | Bild: Emirates

Testmöglichkeiten in Dubai

Wer einen negativen PCR-Test in Dubai absolvieren muss, kann auf die Unterstützung des Concierge in den Hotels von Dubai zählen. Er hilft Ihnen gerne bei der telefonischen Terminvereinbarung in einer der zahlreichen, durchführenden Kliniken. Die PCR-Tests in Klinken, Testzentren oder Drive-In-Teststellen kosten landesweit einheitlich 50 VAE-Dirham (ca. 12 €).

Komfortabler ist der mobile Testservice der EWTC-Partneragentur elevate: Direkt nach Ankunft in Dubai können Sie bei elevate einen Termin für den Pflichttest zur Rückreise vereinbaren. Der Testservice kommt direkt zu Ihnen ins Hotelzimmer und nimmt den Abstrich in nur wenigen Minuten vor. Je nach gebuchter Option erhalten Sie das Testergebnis innerhalb von 12 (ca. 115 €) bzw. 24 Stunden (ca. 92 €) per E-Mail zugestellt.

Einreise ins Emirat Abu Dhabi – Deutschland auf der ‚Green List‘

Deutschland, die Schweiz und Österreich stehen aktuell auf der sogenannten Green List des Emirats von Abu Dhabi. Das bedeutet: Touristen ab 12 Jahren, die ins Emirat Abu Dhabi einreisen möchten, benötigen für den Check-in des Hinflugs einen negativen Covid-19-PCR-Testnachweis, der zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 48 Stunden sein darf. In Abu Dhabi angekommen, müssen sich Reisende einem zweiten PCR-Test unterziehen und sich bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses (per SMS) in Selbstisolation begeben. Der Transfer zum Hotel darf erfolgen. Sind beide Testergebnisse negativ, entfällt die Quarantäne im Emirat Abu Dhabi.

Corona Einreise Abu Dhabi
Deutschland steht auf der „Green List“ des Emirats Abu Dhabi

Ungeimpfte Personen müssen am sechsten und neunten Tag im Emirat Abu Dhabi weitere, kostenpflichtige PCR-Tests absolvieren. Vollständig geimpfte Personen müssen den PCR-Test nur am 6. Tag des Aufenthaltes wiederholen.

Auf dem Landweg: Reisen von Dubai nach Abu Dhabi

Zwischen den Emiraten Dubai und Abu Dhabi wurden die Einreisebeschränkungen aufgehoben. Es herrscht keine Testpflicht mehr für Reisende von Dubai in Richtung Abu Dhabi.

Green Pass in Abu Dhabi erforderlich

Touristen, die ins Emirat Abu Dhabi reisen möchten, sollten sich mindestens 5 Tage vor Abflug bei der Einwanderungsbehörde des Emirats registrieren. Dort können Reisende auch ihre Impfdokumente hochladen. Dies wird notwendig, um den grünen Status in der zum Download verpflichtenden Al Hosn App freizuschalten. Auch alle in Abu Dhabi vorgenommenen Testungen müssen damit nachgewiesen werden. Ab sofort erhalten nur noch vollständig geimpfte Personen mit Green Pass Zugang zu allen öffentlichen Einrichtungen. Ungeimpfte dürfen nur noch Supermärkte, Apotheken und Krankenhäuser besuchen. Wie der Download der Al Hosn App funktioniert und wann der grüne Status in der App aufleuchtet, erklären wir hier. Bei technischen Problemen mit der AlHosn App können Besucher den digitalen Impfpass oder das gelbe Impfbuch in Kombination mit der SMS des PCR-Flughafentests vorzeigen.

Corona Abu Dhabi
Nicht nur zum Einkaufen benötigen Reisende in Abu Dhabi einen Mund-Nasen-Schutz, auch im öffentlichen Raum herrscht eine Maskenpflicht.

Fliegen Besucher mit Etihad Airways von Abu Dhabi zurück nach Deutschland, so müssen alle Passagiere -unabhängig vom Impfstatus – ein maximal 48 Stunden altes PCR-Covid-19-Testergebnis beim Check-in vorlegen. Andernfalls wird die Beförderung verweigert.

Urlaub in Qatar

Reisen nach Qatar sind möglich, vor Ort ist aber besondere Vorsicht aufgrund etwaiger Beschränkungen geboten. Seit dem 12. Juli 2021 gelten neue Einreiseregeln im Golfstaat. Qatar teilt Länder in drei Listen – grün, gelb und rot – ein. Deutschland, die Schweiz und Österreich befinden sich auf der grünen Liste. Das bedeutet, dass deutsche, schweizerische und österreichische Staatsbürger mit vollständiger Impfung (seit mindestens 14 Tagen) gegen Covid-19 ohne Quarantäne-Auflagen ins Land einreisen dürfen.

Für die Einreise ist ein negativer Covid-19-PCR-Testnachweis erforderlich, der zum Zeitpunkt der Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf. Personen, die bereits von Covid-19 genesen sind und die Krankheit innerhalb von 6 Monaten vor Einreise überstanden haben (Laborergebnis als Nachweis) und einen negativen PCR-Test 72 Stunden vor Einreise vorzeigen, sind ebenfalls von der Quarantäne befreit. Der Negativ-Test und die Impfzertifikate sind der elektronischen Einreiseanmeldung mindestens 72 Stunden vor Abflug hinzuzufügen. 24 Stunden vor dem Abflug erhalten Reisende die Bestätigung der Reiseanmeldung. Diese ist ausgedruckt beim Check-in vorzulegen, ebenso das PCR-Testergebnis und die Impfzertifikate. Darüber hinaus ist der Download der Nachverfolgungs-App Ehteraz verpflichtend.

qatar corona
Qatar erlaubt vollständig Geimpften die quarantänefreie Einreise

Nach Ankunft in Qatar erhalten Reisende neben dem ein Visa on Arrival einen Sticker mit einer ID-Nummer auf dem Reisepass. Mit der ID-Nummer ist die Registrierung und Aktivierung der Ehteraz-App möglich. Um die App nutzen zu können, ist Internetzugang und ein Smartphone mit mindestens Android 6 oder IOS 13.5 ist erforderlich. Nach erfolgreicher Registrierung leuchtet bei Touristen der Impfstatus grün auf. Der Status der App wird in den meisten öffentlichen Gebäuden, wie Hotels, Malls, Museen oder Restaurants geprüft. Zuwiderhandlungen können harte Strafen nach sich ziehen.

Für Kinder (0-11 Jahre), die noch nicht geimpft sind, entfällt die Quarantäne. Kinder ab 12 Jahren ohne Impfung müssen sich mit einem Elternteil für 7 Tage in Hotel-Quarantäne begeben, auch wenn dieser geimpft ist.

Gibt es Einschränkungen in Qatar?

Aktuell ist das öffentliche Leben im Land noch eingeschränkt. Der Personennahverkehr und Geschäfte werden mit begrenzten Kapazitäten sowie Hygiene- und Abstandsregeln betrieben. Restaurants sind ebenfalls mit Einschränkungen geöffnet, im Innenbereich nur für Geimpfte. Private Treffen sind ebenfalls nur begrenzt möglich und liegen je nach Ort (im Freien/Innenräume) und Impfstatus zwischen 5 und 30 Personen. Sobald die Wohnung/das Hotelzimmer verlassen wird, besteht Maskenpflicht.

Urlaub in Bahrain

Der Inselstaat Bahrain ist aktuell von Covid-19 betroffen, Reisen in den Golfstaat sind aber möglich. Reiserückkehrer müssen vor dem Abflug nach Deutschland nachweisen, dass sie sich nicht mit dem Coronavirus infiziert haben. Das negative Testergebnis darf zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein. Geimpfte und Genesene benötigen keinen Testnachweis. Das AA rät allerdings, sich über aktuelle Einschränkungen aufgrund des Coronavirus in Bahrain vorab zu informieren.

Einreise nach Bahrain

Vor der Abreise muss ein PCR-Test (max. 48 Stunden alt) mit QR-Code vorgelegt werden. In Bahrain angekommen werden alle Passagiere untersucht. Bei Ankunft, am fünften und am zehnten Tag des Aufenthalts erfolgen weitere Tests. Darüber hinaus müssen ungeimpfte Reisende eine zehntägige Quarantäne in einer eigenen Unterkunft oder in einer offiziellen Quarantäne-Einrichtung verbringen. Mit einem Impfnachweis über eine vollständige Impfung entfällt die Quarantäneverpflichtung. Alle PCR-Tests sind vorab über die bahrainische App Be Aware zu bezahlen (ca. 80€). Der Download ist verpflichtend.

Urlaub im Oman

Das Sultanat Oman ermöglicht ab dem 1. September 2021 wieder die Einreise von Personen mit gültigem Visum (ca. 12 € für Aufenthalt bis zu 10 Tage und ca. 47 € für Aufenthalt von bis zu 30 Tagen). Der Besuch des Landes ist jedoch an Bedingungen geknüpft:

  • Melden Sie sich vor der Reise bei den omanischen Behörden an.
  • Neben dem Visum dürfen nur Personen ins Sultanat einreisen, die über einen vollständigen Covid-19-Impfschutz verfügen und dies durch Vorlage eines Impfzertifikats mit QR-Code nachweisen können, den die omanischen Behörden akzeptieren. Zudem muss die letzte Impfung mindestens 14 Tage zurückliegen. Alle von der EMA anerkannten Impfstoffe werden auch im Oman akzeptiert (BioNTech/Pfizer, Moderna, AstraZeneca, Johnson&Johnson).
  • Weisen Reisende bei Einreise einen negativen PCR-Test nach, entfällt die Quarantäne. Je nach Flugdauer darf der Test nicht älter als 96 Stunden (Flugzeit mehr als 8 Stunden) bzw. 72 Stunden (Flugzeit kürzer als 8 Stunden) sein. Das Testergebnis muss auf Englisch oder Arabisch verfasst sein und einen QR-Code enthalten.
  • Personen unter 18 Jahren sind von der Impfpflicht und dem PCR-Test befreit.
urlaub oman
Das Sultanat Oman ermöglicht vollständig geimpften Personen wieder die Einreise ins Land.
  • Alternativ können Reisenden einen PCR-Test bei Ankunft absolvieren (Kosten ca. 55 €). Bis zum Testergebnis ist eine Selbstisolation einzuhalten, die per GPS-Trackingarmband überwacht wird. Im Falle eines positiven Testergebnisses wird eine Quarantäne von zehn Tagen ab dem Tag des Testes verpflichtend. Die Kosten für die Quarantäne müssen die Reisenden selbst tragen.
  • Reisende müssen sich vor Abflug auf der App Tarassud+ registrieren und anmelden. Dort können Test- und Impfnachweise hochgeladen werden.
  • Alle Reisenden müssen bei Einreise grundsätzlich den Nachweis eines für mindestens einen Monat gültigen Krankenversicherungsschutzes vorlegen, der ausdrücklich Behandlungskosten im Falle einer Corona-Infektion einschließt.

Der Einlass in öffentliche Gebäude, in Geschäfte und gastronomische Einrichtungen ist mit dem Nachweis der im Oman zugelassenen Impfungen in der Tarassud + App gestattet.

Bei der Rückkehr nach Deutschland gilt die Nachweispflicht (Test, Impf- oder Genesenen-Nachweis).

Reisen in Europa

Reisen innerhalb Europas sind aktuell möglich. Das RKI prüft fortlaufend das Infektionsrisiko durch Covid-19 in allen europäischen Staaten und stuft gegebenenfalls Staaten oder einzelne Regionen als Hochrisikogebiet oder Virusvariantengebiet ein. Wir stellen die Reiselage in den beliebtesten EWTC-Reisezielen vor.

Urlaub in Griechenland

Griechenland ist weiterhin von Covid-19 betroffen, die Infektionszahlen sind zuletzt angestiegen. Es gilt besondere Vorsicht bei allen Reisen und die Kenntnisnahme von kurzfristig aktualisierten Maßnahmen im Zuge der Corona-Pandemie.

Griechenland-Urlauber: Nachweispflicht bei der Rückkehr nach Deutschland

Deutsche Reisende, die aus Griechenland zurückkehren, benötigen entweder einen maximal 72 Stunden (PCR-Test) oder höchstens 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alten Testnachweis zum Zeitpunkt der Ankunft in der Bundesrepublik. Personen, die vollständig geimpft oder von Covid-19 genesen sind, müssen bei der Ankunft die entsprechenden Zertifikate vorlegen.

Strand Kreta Domes of Elounda
Griechenlands Strände – wie hier auf Kreta im Domes of Elounda, Autograph Collection – heißen wieder internationale Gäste willkommen.

Welche Einreisebestimmungen müssen Reisende nach Griechenland beachten?

Ab dem 19. April 2021 dürfen u.a. Reisende aus EU-Staaten, sowie Personen aus Staaten, die zum Schengen-Raum zählen (z.B. die Schweiz) wieder quarantänefrei nach Griechenland einreisen. Die Einreise nach Griechenland ist mittels einer Bescheinigung in digitaler oder schriftlicher Form für Personen ab 12 Jahren mit einem negativen PCR-Testergebnis oder einem Antigen-Schnelltest eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden bzw. 48 Stunden (Schnelltest) sein. Der Name auf dem Testzertifikat muss mit dem Namen im Ausweisdokument übereinstimmen.

Vollständig geimpfte Personen können gegen Vorlage einer Impfbescheinigung einreisen, die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. In der Praxis reicht für den Nachweis die Vorlage des gelben, internationalen Impfausweises.

Reisende, die in den letzten neun Monaten eine Covid-19-Infektion überstanden haben, können mit einer Genesenen-Bescheinigung einreisen. Diese muss von einer Behörde oder einem zertifizierten Labor (z.B. positives PCR-Testergebnis) ausgestellt sein. Die Infektion darf zwischen 30 und 180 Tage zurückliegen.

Unabhängig davon müssen sich vereinzelt Reisende bei Ankunft einem kostenlosen Covid-19-Schnelltest unterziehen.

Griechenland Korfu Paleokastrita
Seit dem 14. Mai 2021 ist wieder Urlaub auf Korfu möglich, wie z.B. hier bei Paleokastritsa

Darüber hinaus müssen Reisende für sämtliche Einreisen per See-, Luft- und Landweg weiterhin bis spätestens 24 Stunden vor Abreise ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen und absenden. Angehörige eines Haushalts sollen ein Formular ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail versendet wird. Der QR-Code ist beim Check-in/Boarding in digitaler oder ausgedruckter Form vorzulegen. Können Urlauber den Code nicht vorzeigen, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich und/oder der Antritt des Fluges und die Einreise kann verweigert werden.

Die quarantänefreie Einreise gilt für Einreisende, die über die internationalen Flughäfen einreisen. Auf dem Seeweg quarantänefrei nach Griechenland darf, wer über die Häfen von Patras, Korfu oder Igoumenitsa ankommt. Für den Landweg betrifft dies die Landesgrenzen zu Bulgarien und die Grenzstationen bei Promachonas, Ormeni, Exochi und Nymfaia. Auch die Grenzübergänge bei Evzoni, Doirani und Niki an der Landesgrenze zu Nordmazedonien sowie die Grenzposten an der albanisch-griechischen Grenze bei Kakavia, Kristallopigi, Mavromati und Mertziani (8-20 Uhr) sind derzeit geöffnet.

Corona-Maßnahmen in Griechenland

Aktuell treten in Griechenland verschiedene Maßnahmen gegen die Pandemie in Kraft. Das Land ist nach regionalem Infektionsgeschehen in verschiedene Risikozonen eingeteilt. Zuletzt sind die Covid-19-Inzidenzen wieder steil angestiegen. Viele Regionalbezirke sind als rote Zone ausgewiesen. Dazu zählen Evros, Xanthi, Drama, Kilkis, Pella, Thessaloniki, Chalkidiki, Imathia, Pieria, Kastoria, Grevena, Ioannina, Trikala, Larissa, Leros, Magnesia, Kavala, Serres, Achaia, Messenien, Arkadia und die Insel Zakynthos. Dort tritt aktuell eine Ausgangssperre zwischen 1 Uhr und 6 Uhr in Kraft.

Tavernen, Restaurants, Cafés und Bars dürfen wieder im Außenbereich mit verringerter Kapazität Gäste empfangen, ab Mitternacht tritt die Sperrstunde in Kraft. Es herrscht außer zum Trinken und Essen Maskenpflicht und an einem Tisch dürfen maximal zehn Personen sitzen. Im Land sind seit dem 16. Juli 2021 einige Lokale geöffnet, die nur vollständig Geimpften Zutritt gewähren. Dort gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Sie sind am grünen „Covid-Free“-Siegel zu erkennen. Zudem ist Musik in der Gastronomie verboten.

Sani Resort Beach
Auch die Strände von Chalkidiki (im Bild: Sani Resorts) sind wieder geöffnet.

Seit dem 13. September 2021 ist der Zutritt zu Innenräumen von Gastronomie, Clubs oder Kultureinrichtungen nur noch Geimpften und Genesenen gestattet. Im öffentlichen Fernverkehr gilt die 3G-Regel: Fahrgäste ab 12 Jahren benötigen eine Impf-, bzw. Genesenen-Bescheinigung oder einen Negativ-Test (PCR, max. 72 Stunden oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden). 5-11- jährige müssen einen maximal 24 Stunden alten Schnelltest nachweisen.

Supermärkte, Apotheken, Banken und andere lebenswichtige Geschäfte sind geöffnet. In geschlossenen Räumen sowie im öffentlichen Nahverkehr inklusive Taxis herrscht Maskenpflicht. Verstöße gegen diese Regel können mit bis zu 300 Euro geahndet werden. Ab dem 16. Juli 2021 gelten strengere Regeln für den Besuch von Freizeit-, Nacht- und Gastronomieeinrichtungen. Was, wie und wo im Urlaub in Griechenland gilt, beantworten wir Ihnen in unseren Corona-FAQs.

Urlaub in Kroatien

Die Ausbreitung von Covid-19 hat in Kroatien wieder zugenommen. Das RKI hat seit dem 24. Oktober 2021 das gesamte Land als Hochrisikogebiet eingestuft. Für die Rückreise von Kroatien nach Deutschland ist ab sofort eine Einreiseanmeldung erforderlich und es gilt die Nachweispflicht (Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis). Wer nicht geimpft bzw. nicht von Covid-19 genesen ist, muss zudem bei der Rückkehr nach Deutschland in Quarantäne. Sie kann frühestens am fünften Tag durch ein negatives Corona-Testergebnis beendet werden. Für vollständig geimpfte bzw. genesene Personen entfällt die Quarantäneverpflichtung.

Anforderungen für die Einreise nach Kroatien

Deutsche Urlauber müssen bei der Einreise das digitale COVID-Zertifikat der EU vorlegen. Das Zertifikat erhalten negativ getestete Personen (höchstens 72 Stunden alt bei PCR-Tests, maximal 48 Stunden alt bei Antigen-Schnelltests), vollständig geimpfte Personen (seit mindestens 14 Tagen) und von Covid-19 genesene Personen (seit mindestens 11 Tagen, aber höchstens 180 Tage). Genesene, die eine Impfung erhalten haben, gelten als vollständig geimpft. Wer bisher nur die erste von zwei Impfungen erhalten hat, darf ebenfalls ohne Test einreisen: In diesem Fall muss die Erstimpfung jedoch mindestens 22 Tage, aber höchstens 42 Tage (für Biontech und Moderna) bzw. mindestens 22 Tage, aber höchstens 84 Tage zurückliegen (bei Astrazeneca). Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht bei Einreise befreit, wenn die Erziehungsberechtigten über ein gültiges EU-Covid-Zertifikat verfügen.

Kroatien Urlaub
Kroatien ist eines der ersten Länder in Europa, die den Tourismus öffnen

Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts festgehalten. Besonders bei der Einreise auf dem Landweg empfiehlt es sich, die Daten bereits vorab online zu hinterlegen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Die kroatische Regierung hat eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Geschäften, Restaurants, Cafés, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen eingeführt. Cafés sind im Außenbereich geöffnet, Restaurants auch im Innenbereich. Strände sind mit Zugangsbeschränkungen und Auflagen geöffnet. Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr gilt ein Alkoholverkaufsverbot. Außerdem gilt die Maskenpflicht im Freien, überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Urlaub in Italien

Italien befindet sich nicht mehr auf der deutschen Risikoliste, dementsprechend gilt auch keine Reisewarnung mehr vonseiten des Auswärtigen Amts. Trotzdem muss die Einreise nach Italien über ein ausgefülltes Online-Formular erfolgen. Für die Einreise nach Südtirol ist ein separates Einreiseformular auszufüllen. Ab sofort müssen Reisende, die sich in den letzten 14 Tagen in der EU aufgehalten haben, ein EU Digital COVID-Certificate vorlegen. Es enthält eines der drei Nachweise:

  • ein negatives Covid-19-Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist. PCR-Tests und Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • eine vollständige Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff, die mindestens14 Tage zurückliegt
  • einen Nachweis einer Genesung von Covid-19

Alle Nachweise, die in der EU bzw. einem Mitglied des Schengenraumes in digitaler oder schriftlicher Form in italienischer, englischer, französischer oder spanischer Sprache ausgestellt wurden, sind diesem Zertifikat gleichgestellt. Dazu zählt auch der gelbe Impfpass.

Für Fährfahrten z.B. auf die Insel Sardinien gilt die 3G-Regelung für Passagiere ab 12 Jahren: Nur Geimpfte, Genesene und getestete Personen (PCR- oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden alt) dürfen an Bord.

Wird kein negativer Test vorgezeigt, ist eine Selbstisolation von 10 Tagen einzuhalten.

Reiserückkehrer nach Deutschland müssen weder ein negatives Testergebnis noch eine digitale Einreiseanmeldung nachweisen (Ausnahmen gelten für Flugreisende).

Italien Urlaub
Der Norden Italiens (im Bild: Comer See) wurde empfindlich hart während der Coronavirus-Pandemie getroffen.

Corona-Schutzzonen in den Regionen Italiens

In Italien gilt derzeit ein gesundheitlicher Notstand. Das Land ist in vier Corona-Schutzzonen aufgeteilt – in rote, orange, gelbe und weiße Zonen. Rote Zonen bilden ein hohes Infektionsgeschehen ab, weiße das geringste. Aktuell besteht Italien ausnahmslos aus weißen Zonen.

Theater, Museen und Kinos sind geöffnet, ebenso die Außengastronomie. Der Zugang zu Restaurants, Bars und kulturellen Einrichtungen ist ab dem 06. August 2021 nur noch für Personen ab 12 Jahren mit einer „Grünen COVID-19-Bescheinigung“ möglich. Diese erhalten Geimpfte, Genesene und Getestete. Deutsche Urlauber besitzen mit dem digitalen Impfpass der CovPass-App oder Corona-Warn-App automatisch den grünen Pass.

Cala Brandinchi Sardinien
Die Insel Sardinien ist seit dem 31. Mai wieder zur weißen Zone erklärt worden

Im ganzen Land ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben. Für einige Transportmittel im Land findet die 3G-Regelung Anwendung: Bei Inlandsflügen, in Langstreckenbussen und Intercity – bzw. Hochgeschwindigkeitszügen müssen die Passagiere den Nachweis einer Impfung, Genesung oder Testung vorlegen. Zudem benötigen Fahrgäste beim Einstieg in öffentliche Transportmittel eine Einreiseerklärung.

Außerdem gelten Abstandsregelungen von 1-2 Metern. Vor dem Betreten von öffentlichen Gebäuden (Behörden, Geschäfte, etc.) werden häufig Temperaturmessungen durchgeführt. Die App Immuni, soll die Verbreitung des Virus eindämmen.

Besondere Regeln für Autofahrer in Italien

Wer in Italien mit dem Auto unterwegs ist, sollte einige wichtige Regeln beachten: Fahren die Insassen eines Autos aus einem Haushalt in Italien gibt es keine Einschränkungen. Ein Mund-Nasen-Schutz wird erforderlich, sobald Personen aus mehreren Haushalten in einem Fahrzeug unterwegs sind. Des Weiteren ist die Zahl der Mitfahrer in einem Personenwagen begrenzt. In einem fünfsitzigen PKW dürfen neben dem Fahrer nur zwei weitere Personen Platz nehmen. Zudem muss der Beifahrersitz frei bleiben. In Fahrzeugen mit mehreren Sitzreihen, dürfen maximal zwei Personen pro Sitzreihe nur an den Außenplätzen sitzen. Diese Regelung gilt jedoch nicht für alle Regionen Italiens. In Südtirol, Friaul und Venetien gilt z.B. nur die Maskenpflicht im Auto.

Informieren Sie sich bitte vorab über das Infektionsgeschehen in Ihrer Urlaubsregion und den damit einhergehenden Regelungen.

Urlaub in Spanien

Und was passiert in Spanien – dem Lieblingsurlaubsland der Deutschen? Die Einreise aus allen EU-Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Die Infektionszahlen sind in den letzten Wochen wieder zurückgegangen, weshalb ganz Spanien nicht mehr als Hochrisikogebiet eingestuft ist.

Bei der Rückkehr nach Deutschland gilt die Nachweispflicht: Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene benötigen eine Bescheinigung über einen negativen Corona-Test (PCR-Test, max. 72 Stunden alt oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden alt). Vollständig geimpfte oder von Covid-19 genesene Personen müssen Impf- bzw. Genesenen-Zertifikate vorlegen.

Spanien Corona
Reisende nach Spanien müssen besondere Einreisebedingungen beachten

Regeln für die Einreise nach Spanien

Seit dem 23.11.2020 herrscht eine Verordnung für Reisende, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/gebiet kommen: Alle Personen (ab 12 Jahren) müssen ein negatives PCR-, LAMP-, TMA-Testergebnis oder einen von der EU anerkannten Antigen-Test mit sich führen, das höchstens 48 Stunden vor der Einreise ausgestellt wurde. Das Ergebnis muss elektronisch oder ausgedruckt auf Spanisch, Englisch, Französisch oder auf Deutsch nachgewiesen werden und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Datum der Testabnahme, Art des Tests und Land, in dem der Test durchgeführt wurde.

Können Personen die vollständige Impfung nach mindestens 14 Tagen nachweisen, entfällt die Testpflicht. Das Impfzertifikat (gelbes Impfbuch oder digitaler Impfnachweis der CovPass-App) muss folgende Angaben enthalten: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der letzten Impfung, Art des Impfstoffs, Anzahl der Impfungen, Ausstellungsstaat, ausstellende Behörde des Impfzertifikats.

Dies gilt ebenso für Genesene, die eine Covid-19-Infektion seit mindestens elf, aber seit höchstens 180 Tagen überstanden haben. Die spanischen Behörden verlangen ein Genesungszertifikat, in dem der Name des Reisenden, das Datum der Probeentnahme des positiven Testergebnisses, die Art des Tests und das Land, in dem das Genesungszertifikat ausgestellt wurde, hervorgeht.

Mittlerweile ist ganz Deutschland als Risikogebiet seitens Spanien ausgewiesen. Deutsche Reisende ab 12 Jahren benötigen ab sofort einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis für die Einreise nach Spanien.

Spanien Puente Romano Pool
Andalusien zählt wie ganz Spanien zu den Risikogebieten, die Anreise ist aber möglich (im Bild: Puente Romano Marbella)

Grundsätzlich alle Reisende müssen vor der Einreise ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen (auch per App möglich). Danach erhalten Urlauber einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Der Code muss digital oder in Papierform vorliegen. Wichtig für Flugreisende: Das Formular kann frühestens 48 Stunden vor der geplanten Einreise an die spanischen Gesundheitsbehörden versendet werden. Das elektronische Dokument verlangt die Angabe der Sitzplatznummer, der QR-Code wird erst danach generiert. Eine nachträgliche Eintragung der Sitzplatznummer ist aber möglich.

Dies gilt auch für Einreisende aus Frankreich, die auf dem Landweg Spanien betreten. Wer auf diesem Weg Spanien bereist, benötigt noch einen negativen Covid-19-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden alt). Davon ausgenommen sind vollständig Geimpfte oder Genesene (mit entsprechendem Nachweis).

Der Alarmzustand ist seit dem 10.05.2021 aufgehoben, die teilweise sehr strengen Beschränkungen des öffentlichen Lebens werden gelockert. Dazu zählen Reisen zwischen mehreren Regionen des Landes. Die Regionen des Landes können künftig nun selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie zur Eindämmung der Pandemie ergreifen. Dazu zählen Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren oder die Öffnung der Gastronomie. Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen geschlossenen, öffentlichen Räumen, im öffentlichen Nahverkehr und überall dort im Freien, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Abweichende Regelungen zu Beschränkungen sind je nach Autonomen Gemeinschaften grundsätzlich möglich.

Das Auswärtige Amt informiert auf der Länderseite, welche Beschränkungen wo gelten. Wissenswertes zu Reisen nach Mallorca in Corona-Zeiten können Sie hier nachlesen.

Was gilt bei der Einreise auf die Kanaren?

Die Kanarischen Inseln sind seit dem 22. August 2021 kein Hochrisikogebiet mehr. Reiserückkehrer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich vor Abflug trotzdem testen lassen. Entweder per PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt). Es fällt aber keine Quarantäne an. Die Testpflicht entfällt für vollständig geimpfte oder genesene Personen.

Für die Einreise aus Deutschland auf die Inseln gilt aktuell aber wieder eine Testpflicht. Alternativ ist ein Impfnachweis oder eine Genesenenbescheinigung vorzulegen. Das Einreiseformular für das Spain Travel Health Portal ist ebenfalls auszufüllen.

Unabhängig von den allgemeinen Einreisebestimmungen Spaniens gelten für alle Besucher ab 12 Jahren, die sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten:

An der Rezeption muss ein negatives, maximal 72 Stunden altes Covid-19-Testergebnis vorgezeigt werden. Das Testergebnis muss in Papierform oder auf dem Smartphone nachgewiesen werden (mit Angaben zur getesteten Person, dem Namen des Labors sowie dem Datum und Uhrzeit des Testes). PCR- und Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Der Test kann sowohl im Herkunftsland als auch direkt nach der Einreise in autorisierten Teststationen auf der jeweils ankommenden Insel durchgeführt werden (die Kosten sind selbst zu tragen). Besucher aus Risikoländern – u.a. Deutschland – benötigen jedoch bereits bei der Einreise ein negatives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Ergebnis.

Teneriffa Swimmingpool
Die Kanaren (im Bild: Luxushotel Gran Melia Palacio de Isora) zählen wieder zur deutschen Risikoliste.

Alternativ muss die vollständige Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff oder zumindest der Nachweis über die Erstimpfung innerhalb eines Zeitraums zwischen 15 Tage und vier Monate vor der Ankunft vorgezeigt werden. Auch der Nachweis (amtliches Attest) einer Genesung von Covid-19 innerhalb eines Zeitraums bis maximal 6 Monate ist gestattet.

Im Falle eines positiven Testergebnisses müssen sich betroffene Personen in eine 14-tägige Quarantäne in einer von den kanarischen Behörden bereit gestellten Unterkunft begeben. Notwendig und wichtig für die Einreise nach Spanien und die Kanaren ist der QR-Code, der auf der Internetseite Spain Travel Health beantragt werden muss. Zudem müssen Touristen die spanische Nachverfolgungs-App „Radar Covid“ installieren, die frühestens erst 15 Tage nach der Reiserückkehr deaktiviert werden sollte.

Welche Corona-Regeln muss ich auf den Kanaren beachten?

Nach der Aufhebung des Alarmzustandes in Spanien gelten keine nächtlichen Ausgangssperren mehr auf den Inseln. Weiterhin einzuhalten sind aber die Abstandregelungen von 1,50 Metern und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (für Personen ab 6 Jahren).

Auf Teneriffa gilt: Maximal zwölf nicht zusammenlebende Personen dürfen sich im privaten und öffentlichen Raum treffen. In Restaurants, Cafés und Bars dürfen ebenfalls maximal zwölf Personen pro Tisch zusammen sitzen. Die Auslastung der Gastronomie im Innenbereich (Registrierung vorgeschrieben) liegt bei 75 Prozent, im Außenbereich bei voller Auslastung. Es gilt eine Sperrstunde von 3 Uhr bis 6 Uhr morgens. In Bars und Nachtclubs herrscht ein Tanzverbot.

Urlaub in Portugal

Das Nachbarland auf der Iberischen Halbinsel – Portugal – konnte die Covid-19-Infektionszahlen stark senken. Die Virus-Mutation „Delta“ hat jedoch die Corona-Fallzahlen wieder steigen lassen. Nun fallen die Infektionszahlen aber wieder landesweit, es gilt keine Reisewarnung mehr für Portugal.

Reiserückkehrer aus Portugal benötigen für die Einreise nach Deutschland einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis.

Lissabon Tram
Das öffentliche Leben ist in Portugal – wie in der Hauptstadt Lissabon – aufgrund der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt worden

Für die Einreise nach Portugal ist eine elektronische Reiseanmeldung auszufüllen und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis oder ein Antigen-Schnelltestergebnis (Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen) in deutscher oder englischer Sprache beim Check-in der betreffenden Fluggesellschaft vorzulegen, das zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (für den Antigen-Test) sein darf. Seit dem 01. Juli 2021 sind Inhaber eines digitalen COVID-Zertifikats der EU von der Testpflicht befreit.

Bei allen Einreisenden auf dem Luftweg finden Körpertemperaturmessungen statt. Bei 38 Grad oder mehr unternehmen die Gesundheitsbehörden weitere Untersuchungen, die eine Selbstisolation bzw. Quarantäne erforderlich machen könnten.

Portugal Urlaub
Die wunderschöne Algarve hat im Sommer 2021 wieder mit hohen Corona-Infektionszahlen zu kämpfen

Aktuelle Corona-Maßnahmen in Portugal

Portugal ist in vier Risikostufen eingeteilt, die unterschiedliche Regeln und Maßnahme nach sich ziehen. Öffnungszeiten von Restaurants und Cafés sind nicht mehr beschränkt, es gelten aber noch Kapazitätsbeschränkungen. Dafür und bei Besuchen von Casinos, Thermen, Fitness-Studios, Veranstaltungen oder vergleichbaren Einrichtungen müssen ebenfalls entsprechende Nachweise vorliegen.

Der Strandbetrieb wird mit einem Ampelsystem über die App Infopraia geregelt. Abstandsregeln von zwei Metern und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und im öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann, gelten weiterhin. Kinder ab 10 Jahren müssen eine Maske tragen. Verstöße gegen Einzelpersonen können bis zu 500 Euro kosten. Die Landesgrenzen nach Spanien sind seit dem 1. Mai 2021 wieder geöffnet.

Wie ist die Einreise nach Madeira geregelt?

Die autonome Insel Madeira zählt nicht mehr zu den Hochrisikogebieten. Nicht-Geimpfte und nicht Genesene Reiserückkehrer müssen bei der Rückkehr einen negativen Covid-19-Test vorlegen (PCR-Test, 72 Stunden alt oder Antigen-Schnelltest, 48 Stunden alt). Vollständig Geimpfte und Genesene können mit entsprechenden Nachweisen einreisen.

Reisende auf die Insel sollten im Vorfeld (innerhalb von 48 und 12 Stunden vor dem Boarding) online einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Die Registrierung muss spätestens bei der Ankunft auf Madeira erfolgen, ebenfalls der Download der MADEIRA Safe to Discover-App . Entweder legen Urlauber bei der Einreise ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis vor, das vor Abflug nicht älter als 72 Stunden alt ist oder sie lassen sich am Flughafen vor Ort testen. Eine Selbstisolation im Hotel für insgesamt 12 Stunden bis zum Erhalt des Ergebnisses ist von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.

Ab sofort dürfen Touristen, die vollständig geimpft worden sind, ohne ein negatives Testergebnis oder eine Quarantänepflicht nach Madeira einreisen. Dafür reicht die Vorlage eines gültigen digitalen EU Covid-Zertifikats. Bereits positiv getestete Personen dürfen ebenfalls frei einreisen, wenn die Covid-19-Infektion bei der Einreise maximal bis zu 180 Tage zurücklag und eine ärztliche Bescheinigung über die Genesung vorliegt.

Madeira
Vor Reisen nach Madeira wird nicht mehr gewarnt.

In der autonomen Region Madeira gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen oder öffentlichen Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem herrscht aktuell eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 1 Uhr und 5 Uhr. Restaurants und Bars schließen um 24 Uhr und dürfen nur zu zwei Drittel der Gesamtauslastung betrieben werden. Sechs Personen dürfen an einem Tisch im Innenbereich sitzen und 10 im Außenbereich.

Urlaub in Zypern

Das Auswärtige Amt hat die Reisewarnung für Zypern aufgehoben. Reiserückkehrer nach Deutschland benötigen einen Impf-, Test- oder Genesenen-Nachweis.

Die zyprische Regierung hat Deutschland mittlerweile in die rote Kategorie eingestuft. Das bedeutet, dass Einreisende ab 12 Jahren grundsätzlich einen negativen PCR-Test für die Einreise absolvieren müssen, der maximal 72 Stunden alt ist. Nach Ankunft auf Zypern müssen Reisende einen weiteren, kostenpflichtigen PCR-Test absolvieren. Je nach Flughafen kostet der Test zwischen 15 € und 19 €.

Personen, die ihre vollständige Impfung und die Genesung mit dem Nachweis des digitalen EU-Covid-19-Zertifikats nachweisen können, sind von der Testpflicht vor und nach dem Flug nach Zypern befreit. Der gelbe Impfausweis wird nicht akzeptiert. Vereinzelt werden stichprobenartig Tests bei Ankunft auf Zypern vorgenommen. Dies kann auch geimpfte oder genesene Personen betreffen.

Zypern Urlaub Corona
Der Aphrodite-Felsen auf Zypern

Reisende müssen zudem ein Einreiseformular ausfüllen, um einen Cyprus Flight Pass zu erhalten. Testergebnisse oder Impfzertifikate müssen in den Cyprus Flight Pass hochgeladen werden. Der Pass muss ausgedruckt am Flughafen vorgezeigt werden. Ist dieser bei Ankunft nicht vorhanden, kann eine Einreiseverweigerung oder ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verordnet werden.

Corona-Maßnahmen in Zypern

Innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Restaurants, Cafés und Bars sind nur mit Außenbewirtung geöffnet, ab 1. Juni auch im Innenbereich. Es gilt eine Zwei-Meter-Abstandsregelung. Geimpfte, Genesene oder Personen mit Negativtest haben freien Zugang zu Geschäften, Gastronomie und Kultur- und Freizeit-Einrichtungen. Dokumente wie der Cyprus Flight Pass, Impf- und Testnachweise sind jederzeit mitzuführen. Massenveranstaltungen bleiben verboten, außerdem gelten noch Beschränkungen für Zusammenkünfte in öffentlichen und privaten Räumen.

Urlaub auf den Malediven

Seit dem 15. Juli 2020 erlaubt die Regierung der Malediven Touristen wieder die Einreise in den Inselstaat. Ankommende Reisende erhalten ein kostenfreies Visum für 30 Tage ohne sich in Quarantäne begeben zu müssen. Für die Einreise ist allerdings eine Buchungsbestätigung eines Resorts der Inselgruppe notwendig. Touristen dürfen für die Dauer ihres Aufenthalts das Resort wechseln, für den sogenannten Split Stay ist ein Antrag beim maledivischen Tourismusministerium erforderlich. Ein Aufenthalt in der Hauptstadt Malé und auf unbewohnten Inseln ist derzeit für Touristen nicht möglich.

Zusätzlich ist ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis für die Einreise erforderlich, Kinder unter einem Jahr sind von der Testpflicht ausgenommen. Das Testergebnis darf nicht älter als 96 Stunden sein und muss ausgedruckt in englischer Sprache vorliegen. Auch vollständig geimpfte Personen benötigen einen Testnachweis. Außerdem ist das Ausfüllen einer elektronischen Einreiseerklärung innerhalb von 24 Stunden vor Abflug verpflichtend. Bei Ankunft am Flughafen erfolgen Temperaturmessungen.

Ankunft Malediven
Ankunft per Wasserflugzeug im Niyama Private Islands Maldives

Reiserückkehrer müssen einen Negativtest vor der Rückkehr nach Deutschland vorlegen. Bei der Ankunft in der BRD darf das Negativ-Testergebnis höchstens 72 Stunden (PCR-Test) oder maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alt sein. Für vollständig geimpfte und genesene Personen entfällt die Testplicht.

Resorts auf der Inselgruppe organisieren für ihre Gäste einen PCR-Test, der rechtzeitig vor der Rückreise durchgeführt wird. Die Inselresorts OZEN at Madhoo und das Lily Beach Resort & Spa übernehmen die Kosten des Covid-19-Tests für ihre Gäste. Auf anderen Inseln variieren die Preise für ein negatives Coronatest-Zertifikat zwischen 100 und 200 US-Dollar pro Person. Der Download der lokalen Tracing-App TraceEkee wird Reisenden empfohlen.

Ozen By Atmosphere At Maadhoo
Im OZEN by Atmosphere at Madhhoo erhalten Gäste den erforderlichen Covid-19-Test für die Rückreise kostenfrei

Die lokalen Behörden führen am Flughafen in Malé stichprobenartige Tests durch, dessen Kosten von der maledivischen Regierung übernommen werden. Sollten sich bei der Ankunft Covid-19-Symptome bemerkbar machen, ist ein PCR-Test notwendig, dessen Kosten von den Reisenden selbst zu tragen sind. Positiv auf Covid-19 getestete Personen werden in Quarantäne gestellt und müssen die Selbstisolation entweder im gebuchten Resort oder in einer staatlichen Einrichtung verbringen. Weitere Informationen zum Urlaub auf den Malediven in Corona-Zeiten können Sie hier nachlesen.

Mauritius, Corona & Urlaub: Die Einreise ist wieder für ausländische Touristen möglich

Nachdem touristische Reisen nach Mauritius wegen der Corona-Pandemie lange Zeit nicht möglich war, erlaubt die Insel seit dem 15. Juli 2021 unter bestimmten Bedingungen die Einreise von ausländischen Besuchern. Der Inselstaat hat Einreise-Erleichterungen insbesondere für vollständig geimpfte Touristen vorgenommen.

Die Einreise ohne Quarantäne-Auflagen ist unter bestimmten Voraussetzungen möglich.

Für vollständig Geimpfte und Genesene gilt:

Die vollständige Impfung muss bei Einreise bereits seit mindestens 14 Tagen mit den Impfstoffen AstraZeneca (Vaxzevria oder Covishield), Moderna oder Pfizer BioNTech erfolgt sein. Akzeptiert werden auch Covaxin, Sinopharm, Sinovac und Sputnik V. Beim Einmal-Impfstoff Janssen von Johnson&Johnson muss die Impfung mindestens 28 Tage vor Ankunft auf Mauritius stattgefunden haben. Personen unter 18 Jahren, die mit der Familie unterwegs sind, gelten als vollständig geimpft.

mauritius corona urlaub
Die Insel Mauritius öffnet sich wieder für Touristen

Der Genesenen-Nachweis und eine einmalige Impfung mit den oben genannten Impfstoffen berechtigt ebenfalls zur Einreise, frühestens jedoch 14 Tage nach der Impfung.

Des Weiteren benötigen alle Einreisende einen negativen PCR-Test (maximal 72 Stunden alt), den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung (inklusive Abdeckung durch Covid-19), ein ausgefülltes Nachverfolgungsformular, eine Gesundheitserklärung und ein Gesundheitsformular, falls der Aufenthalt nicht in einem Hotel gebucht ist. Im Falle eines Hotelaufenthalts erfolgt am Tag der Ankunft und am fünften Reisetag ein Antigen-Schnelltest jeweils im gebuchten Hotel.

Reisende, die eine andere Unterkunft gewählt haben, erhalten bei Ankunft am Flughafen von Mauritius einen kostenfreien PCR-Test. Am fünften Tag muss ein Antigen-Schnelltest vorgenommen werden.

Ungeimpfte dürfen einreisen, müssen sich jedoch 14 Tage in einem staatlich festgelegten Quarantäne-Hotel aufhalten. Das Zimmer dürfen sie nicht verlassen. Außerdem gilt für Nicht-Geimpfte ebenfalls die PCR-Testpflicht, die Online-Anmeldung und die Krankenversicherungspflicht bei der Einreise.

Reiserückkehrer nach Deutschland benötigen einen Test-, Impf- oder Genesenen-Nachweis.

Wie sieht die Reiselage auf den Seychellen aus?

Nach steigendem Covid-19-Infektionsaufkommen auf der Inselgruppe der Seychellen steht das Land seit dem 17. Januar 2021 wieder auf der deutschen Liste der internationalen Risikogebiete. Mit Wirkung zum 14. Februar 2021 gelten die Inseln gar als Hochrisikogebiet. Dies hat eine Test- und Quarantänepflicht (maximal 10 Tage) für alle Nicht-Geimpften und Nicht-Genesenen bei der Rückkehr zur Folge (Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte und genesene Personen). Das negative Testergebnis darf in Deutschland nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein. Die Quarantäne kann frühestens am fünften Tag durch einen negativen Coronatest beendet werden.

Seit dem 25. März 2021 entfällt für Reisende aus allen Ländern – außer Südafrika – die Quarantänepflicht bei Einreise auf die Seychellen. Dies gilt unabhängig davon, ob sie geimpft sind. Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der höchstens 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde.

Außerdem ist bis spätestens 3 Stunden vor Abreise eine Einreiseerlaubnis bei der seychellischen Gesundheitsbehörde unter https://seychelles.govtas.com/ zu beantragen. Dafür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Unterkunftsnachweis, das negative PCR-Testergebnis, eine Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung von Covid-19 und eine Kredit- oder Bankkarte benötigt. Beachten Sie, dass die Bearbeitung der Gesundheitsgenehmigung bis zu 6 Stunden dauern kann. Die Gebühr beträgt 10 Euro, in Not- und Eilfällen wird ein Expressantrag innerhalb von 30 Minuten gegen einen Zuschlag von 60 Euro bearbeitet.

Seychellen Einreise
Das Covid-19 Infektionsaufkommen auf den Seychellen ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Inselgruppe ist als Hochrisikogebiet eingestuft.

Auf den Inseln gelten in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie Abstands-und Hygieneregeln. Aufgrund gestiegener Covid-19-Fallzahlen gilt auf den Inseln eine Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 4 Uhr. Es besteht außerdem ein Versammlungsverbot von mehr als 4 Personen. Touristen dürfen keine öffentlichen Verkehrsmittel benutzen.

Was muss ich bei der Rückreise von den Seychellen beachten?

Für den Rückflug müssen Reisende bei Ankunft in Deutschland ein negatives Covid-19-Testergebnis nachweisen, das nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Antigen-Schnelltests, die den Kriterien der WHO entsprechen, werden akzeptiert. Negativ getestete Personen müssen in Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne, die ab dem fünften Tag verkürzt werden kann (für vollständig geimpfte und genesene Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht).

Reisenews aus Südafrika

Die Einreise nach Südafrika ist möglich, das Land ist aber weiterhin von Covid-19 betroffen. Bei der Rückkehr nach Deutschland müssen Reisende entweder ein negatives Covid-19-Testergebnis, eine vollständige Impfung oder eine Genesung von Covid-19 nachweisen.

Was muss ich bei der Einreise nach Südafrika beachten?

Bei der Ankunft in Südafrika müssen alle Reisende über fünf Jahre einen negativen und von der WHO akzeptierten Covid-19-PCR-Test nachweisen, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem ist ein Gesundheitsfragebogen auszufüllen.

Können Reisende keinen Test vorlegen, müssen sie bei Einreise einen Antigen-Test absolvieren. Fällt dieser positiv aus, ist eine zehntägige Quarantäne einzuhalten.

Südafrika Tafelberg
Reisen in Südafrika (im Bild: Tafelberg mit Lion’s Head) sind prinzipiell wieder möglich, das Auswärtige Amt hat jedoch eine Reisewarnung ausgesprochen.

Des Weiteren müssen sich alle Reisende die mobile App COVID Alert South Africa auf ihrem Smartphone installieren, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und die Adresse der gebuchten Unterkunft hinterlegen.

Sogar eine Anreise ohne Covid-19-PCR-Test ist möglich. Allerdings wird in diesem Fall eine 10-tägige Quarantäne auf eigene Kosten für alle Reisenden fällig.

Gibt es Beschränkungen im Land?

In Südafrika gilt seit dem 1. Oktober 2021 ein Lockdown in der untersten von 5 Stufen, u.a. mit Ausgangssperren und Maskenpflicht in der Öffentlichkeit. Vielerorts sind touristische Einrichtungen unter Einhaltung von Hygieneregeln geöffnet. Auch die meisten Safari Lodges sind geöffnet und empfangen wieder Gäste. Aufgrund des aktuell noch geringen Reiseaufkommens sind Inlandsflüge aber oft nur an bestimmten Wochentagen möglich.

Kariega Game Reserve Covid-19
Viele Safari Lodges in Südafrika (im Bild: Safari-Tour im Kariega Game Reserve) empfangen wieder Gäste aus aller Welt

Besucher in Geschäften und Behörden müssen sich auf Temperaturmessungen einstellen. Außerdem müssen sie sich die Hände desinfizieren und die Abstandsregel von 1,50 Meter einhalten. Verstöße gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen nach sich ziehen.

Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Reiselage sehr dynamisch ist und sich je nach Reiseziel kurzfristig ändern kann. Alle Angaben sind ohne Gewähr (Stand 26.10.2021). Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Stechen Kreuzfahrten wieder in See?

Ab Ende Juli 2020 stechen auch wieder die ersten Kreuzfahrtschiffe in See. Die Reedereien haben aufwendige und umfassende Präventions- und Sicherheitskonzepte für die Seereisen entwickelt. Die Kreuzfahrtschiffe legen mit einer bis zu 40 Prozent reduzierten Gästezahl ab, in allen Bereichen gilt darüber hinaus die Abstandsregel von 1,5 Metern und in bestimmten Bereichen auch die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Die Crew trägt einen Mund-Nasen-Schutz.

Ms Europa
Die MS EUROPA 2 auf hoher See

Moderne Klimaanlagen versorgen Kabinen und öffentliche Bereiche mit 100 Prozent Frischluft. In den Restaurants gibt es keine Selbstbedienung, es sind ausschließlich à la Carte – Bestellungen möglich. Eine moderne, technische Ausstattung mit Wärmebildkameras und einem mobilen Labor verspricht einen hohen Hygienestandard. Die Anzahl an Desinfektionsspendern wird deutlich erhöht. Zudem erhalten Passagiere einen Care-Set mit Mund-Nasen-Schutz-Masken, die an Bord verpflichtend getragen werden müssen, wenn der Mindestabstand nicht leicht einzuhalten ist (z.B. im Fahrstuhl, bei der Ein- und Ausschiffung an, beim Einkaufen in der Boutique etc.) .

Hanseatic Inspiration Grand Suite
DIe Grand Suite der HANSEATIC inspiration

Die intensive Reinigung der öffentlichen Bereiche und Kabinen/Suiten, u.a. mit Kaltnebelgeräten gehört ebenfalls zum Hygienekonzept. Hapag-Lloyd Cruises nimmt mit der HANSEATIC inspiration Kurs auf die Nord- und Ostsee, die EUROPA 2 fährt steuert einige norwegische Fjorde an. PONANT hingegen nimmt Kurs auf die wilden Küsten und Inseln Frankreichs.

Gibt es an Bord eine Testpflicht?

TUI Cruises veranstaltet wieder zahlreiche Kreuzfahrten mit der gesamten Mein Schiff – Flotte. Für sämtliche Reisen mit der Reederei müssen alle Passagiere am Anreisetag einen Antigen-Test absolvieren – unabhängig davon, ob die Gäste geimpft oder genesen sind. Einige Kreuzfahrten (z.B. die Karibik- oder Orient-Reise) nehmen nur vollständig geimpfte Personen (ab 18 Jahren) mit. Auch hier ist ein Antigen-Test vorab Pflicht.

Hapag-Lloyd Cruises legt die Teststrategie je nach Route und Schiff unterschiedlich fest. Genaue Informationen zu den für die jeweilige Reise gültigen Testbestimmungen erhalten die Gäste mit ihren Reiseunterlagen.

Unabhängig vom Kreuzfahrt-Unternehmen müssen alle Gäste an Bord im Voraus einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen, der zur Einschiffung mitzubringen ist. Auch muss am An- und Abreisetag eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden.

Meine Schiff Lagune
Poolbereich der Mein Schiff 1

Bestens abgesichert für Reisen mit EWTC

Übrigens: Mit EWTC ist Ihre Reise auch in Zeiten von Corona optimal versichtert. Mit dem Abschluss des EWTC 5-Sterne-Premiumschutzes unseres Versicherungspartners HanseMerkur sind neben den Standard-Leistungen auch Behandlungskosten, die durch eine Epidemie oder Pandemie entstehen können, abgedeckt. Der volle Umfang des Versicherungsschutzes greift auch in Zielländern, für die eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt ausgesprochen wurde.

Für noch mehr Sicherheit und als Ergänzung zur Reise-Rücktrittskostenversicherung des 5-Sterne-Premiumschutzes bietet sich die Buchung des Corona-Zusatzschutzes an. Damit sind Reisende auch im Falle von häuslicher Isolation bzw. Quarantäne oder im Falle einer Beförderungsverweigerung durch die Airline abgesichert. Außerdem fällt die Selbstbeteiligung weg.

Wie sieht ein Urlaub in Zeiten von Corona aus?

Seit einiger Zeit überlegen Tourismusämter, Hotels, gastronomische Betriebe und viele weitere Akteure in der Reisewirtschaft, wie der Tourismus nach Monaten des Stillstands wiederbelebt werden kann. Dabei nimmt neben der schrittweisen Aufhebung der Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen die ausreichende, medizinische Notfallversorgung eine wichtige Rolle ein. Die wohl wichtigste Voraussetzung für die Öffnung des Tourismus besteht darin, das Risiko für Urlauber so gering wie möglich zu halten. Von der Buchung über den Flug mit Transfer bis hin zur Unterkunft und für die Rückkehr sind neue, hygienische Standards, Regeln und Verhaltensweisen unerlässlich, um sicher verreisen zu können und gesund zu bleiben.

Urlaub Corona
Am Pool ausreichend Abstand halten: Eine von vielen Hygieneregeln in Zeiten von Corona

Der Corona-Urlaub: Neue Regeln für den Tourismus

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat ein Positionspapier für das Reisen und Urlaub in Zeiten von Corona entwickelt: Es umfasst etliche Vorkehrungsmaßnahmen, wonach die Voraussetzungen für die Durchführung einer Reise gewährleistet wären. Neben den überall geltenden Abstandsregeln und Hygieneregeln (Händewaschen, Desinfektion, Atemschutzmaskenpflicht) sollen in Zukunft Hinweisschilder für Vorsichts- und Schutzmaßnahmen an Flughäfen, Hotels und anderen touristischen Einrichtungen aufgestellt werden. Am Flughafen sind flächendeckende Temperaturscreenings, gestaffelte Zugänge zum Flugzeug und reguliertes Deboarding denkbar.

Spa Corona
Bei der Benutzung von Spas und Wellnesseinrichtungen gelten zukünftig besondere Hygienevorschriften

Hygienemaßnahmen in Hotels

In Hotels wird über die Kontrolle von Abstands- und Hygieneregeln im Lobbybereich, über Einrichtungen eines Spuck-Schutzes an der Rezeption und über Mindestabstandsmarkierungen in Restaurant- und Wartebereichen nachgedacht. Darüber hinaus soll es keine Getränke und Snacks in der Lobby sowie deutliche Einschränkungen bei der Nutzung von Fitness-, Spa- und Kleinkinderbereichen geben. Die Bewirtung von Gästen soll idealerweise in zeitlich geordneten Gruppen mit genügend Abstand zu anderen Hotelgästen und den Hotelmitarbeitern erfolgen. Viele Hotels stellen keine Speisekarten mehr auf, sondern bieten sie den Hotelgästen online für ihr Smartphone an. Eine weitere Empfehlung betrifft den Verzicht auf Buffets (auch bei Kreuzfahrten) oder zumindest das Installieren eines Spuckschutzes in Verbindung mit ausreichender Abstandswahrung.

Restaurants Corona
Auch in den Restaurants wie hier im Puente Romano Marbella müssen sich Gäste auf Neuerungen einstellen

Auch die Poolanlagen sind einem Hygienekonzept untergeordnet: Neben der Markierung von Zu- und Ausgängen ist auf die Sicherung des Abstands im Poolbereich zu achten und die Nutzung von Sonnenschirmen nur für Zusammenreisende vorgesehen. Um die neuen Hygienemaßnahmen durchsetzen zu können, sind touristische Einrichtungen dazu angehalten, ihr Personal dementsprechend zu schulen und einzuweisen.

Welche Maßnahmen treffen die Reiseländer für den Corona Urlaub?

Um den Tourismus wieder langfristig aufbauen zu können ist es auch entscheidend, wie gut die Zielländer in Hinblick einer effektiven Anti-Corona-Strategie aufgestellt sind, sodass auch in Zeiten von Corona Urlaub möglich bleibt. Im Falle dringender Notfallbehandlungen sind z.B. ausreichend medizinische Kapazitäten notwendig. Außerdem müssen klare Vorgaben und Standards für Gastronomie, Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen gelten, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Die Einhaltung und Gewährleistung der Hygienestandards und das verpflichtende Tragen von Schutzmasken bei Ausflügen und Transporten gehören zukünftig genauso zu den Reisebedingungen wie ein Rückkehrgespräch mit Urlaubern von Seiten des Veranstalters und aller beteiligten Dienstleister einer Reise. Welche konkreten Vorschläge das Positionspapier des DRV umfasst, können Sie hier nachlesen.

Lobby
In den Lobbys der Hotels wird auf ausreichend Abstand geachtet (im Bild: Domes Miramare, Korfu)