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Urlaub in Dubai und Europa: Reisen in Zeiten von Corona

Mitte März 2020 hatte das Auswärtige Amt aufgrund der Corona-Pandemie (Covid-19) eine weltweite Reisewarnung ausgesprochen. Seitdem haben sich die Reiseaktivitäten auf dem ganzen Globus spürbar verändert. Weltweit haben Staaten mit besonderen Einreisebedingungen auf die Pandemie-Situation reagiert. Auch Airlines haben die Taktung von Flügen eingeschränkt. Nachdem im Sommer 2020 Reisen in bestimmte Regionen Europas und in einige Ferndestinationen wieder möglich waren, hat die Bundesregierung in Absprache mit den Bundesländern für die Herbst- und Wintersaison ihre Reisebedingungen- und Hinweise aktualisiert. Nun gelten wiederum für den Sommer 2021 neue Regelungen. Das Auswärtige Amt hat eine Anpassung der Reisewarnungen vorgenommen. Wir blicken auf aktuelle Regelungen für den Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie.

Urlaub und Corona: Die aktuelle Reiselage weltweit

Seit dem 01. Juli 2021 besteht keine Reisewarnung mehr für Risikogebiete, sie bleibt nur noch für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete. Was aber bedeutet das für Reisende? Wo dürfen sie ihren Urlaub verbringen? Wie sieht es mit Reisen in Ländern mit Reisewarnungen aus? Müssen sich Urlauber testen lassen? Oder werden Corona-Impfungen international anerkannt? Und muss ich mich noch nach dem Urlaub in Quarantäne begeben? Wo und unter welchen Bedingungen ein Urlaub in Zeiten der Corona-Pandemie aktuell stattfinden kann, zeigen wir Ihnen im EWTC-Blog.

Ab 1. Juli 2021: Anpassung der Reisewarnungen aufgrund der Corona-Pandemie

Im Sommer 2021 werden die Reisebestimmungen abermals gelockert. Neben der steigenden Anzahl an Impfungen und der Einführung eines EU-weiten Reisezertifikats (Digitales EU COVID Zertifikat) passt das Auswärtige Amt zum 01. Juli 2021 die Einordnung der Reisewarnungen an. Auf der Seite des Auswärtigen Amts finden Sie die entsprechenden Einreisebestimmungen für alle Reiseländer. Reisewarnungen aufgrund der Covid-19-Pandemie erfolgen in Abstimmung mit der Ausweisung internationaler Risiko-, Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete durch das Robert-Koch-Institut (RKI), des Auswärtigen Amts, des Bundesministeriums für Gesundheit und des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat.

Reisewarnung nur noch für Hochinzidenz- und Virusvariantengebiete

Eine Reisewarnung für nicht notwendige, touristische Reisen gilt nur noch für Länder und Regionen, die von der Bundesregierung als Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet (7-Tages-Inzidenz über 200) eingestuft sind.

Von Reisen in Staaten, die als Risikogebiet (7-Tagesinzidenz über 50 und unter 200) ausgewiesen sind, rät das Auswärtige Amt ab. Außerdem ist bei Reisen innerhalb der EU sowie nach Island, Lichtenstein, Norwegen und der Schweiz besondere Vorsicht aufgrund aktueller, pandemischer Entwicklungen geboten. Ebenso wird von Reisen in Drittstaaten abgeraten, in denen fortlaufende Reisebeschränkungen (Quarantänepflicht, Bewegungsfreiheit…) bestehen.

Flugzeug
Bei Flugreisen gilt weiterhin eine Nachweispflicht

Flugreisende müssen aber weiterhin die Nachweispflicht beachten: Für die Rückreise müssen Urlauber entweder ein negatives Covid-19-Testergebnis, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis beim Check-in für den Rückflug vorlegen. Die Nachweispflicht gilt generell für die Rückreise nach Deutschland, auch aus Ländern, die nicht als Risikogebiet ausgewiesen sind.

Digitaler Impfpass ab 1. Juli in der EU gültig

Die digitale Speicherung von Test-, Genesenen- und Impfnachweisen wird ab 1. Juli 2021 schrittweise in der EU eingeführt. Sie ist Teil des ab sofort gültigen Digitalen COVID-Zertifikat der EU, das alle Mitgliedsländer umsetzen. Reisende erhalten es, wenn sie vollständig geimpft oder genesen sind oder über ein negatives Testergebnis verfügen.

Mit dem digitalen Impfpass können Reisende ihren Impfstatus ab sofort in der CovPass-App nachweisen. Alles Wissenswerte zum digitalen Impfpass können Sie in unseren FAQs nachlesen: EWTC-Reise-Service: FAQ ZUM DIGITALEN IMPFPASS

Die Corona-Reisewarnungen sind als dringender Appell des AA zu verstehen, entsprechende Reisen nicht anzutreten. Sie sind jedoch keine generellen Reiseverbote: Reisende können eigenverantwortlich entscheiden, ob sie in Risikogebiete einreisen möchten oder nicht. In Ländern, in denen keine Reisewarnung gilt, ist die Einreise ohne Quarantänepflicht bei der Rückkehr möglich. Vermehrt stellen Länder jedoch besondere Einreisebedingungen auf. So müssen Reisende teilweise ein negatives PCR-Testergebnis bei der Einreise vorlegen und im Vorfeld Online-Reiseformulare ausfüllen.

Testpflicht bei Flugreisen nach Deutschland

Nach einer Überarbeitung der Coronavirus-Einreiseverordnung wird die generelle Testpflicht für Flugreisende mindestens bis September zum Ende der Sommerferien in allen Bundesländern verlängert. Alle Reisende, die per Flugzeug aus dem Ausland in die Bundesrepublik einreisen möchten, müssen bereits vor Abflug ein negatives Covid-19-Testergebnis mit sich führen. PCR-Tests dürfen maximal 72 Stunden alt sein, Antigen-Schnelltests maximal 48 Stunden (bei sogenannten Virusvarianten-Gebiete darf der Schnelltest höchstens 24 Stunden alt sein). Kinder bis einschließlich 5 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.

Corona Check-in
Fluggäste, die nicht vollständig geimpft sind, müssen noch bis mindestens September einen Testnachweis beim Check-in für den Rückflug nach Deutschland vorlegen. | Bild: Emirates

Dies gilt unabhängig davon, ob die Beförderung aus einem Risikogebiet erfolgt. Vollständig geimpfte und genesene Personen benötigen keinen Test. Personen, die den Fluggesellschaften keine Testbescheinigung, eine Impfung oder einen Genesenen-Nachweis nachweisen können, dürfen nicht befördert werden. Die Testkosten sind durch den Flugreisenden selbst zu tragen. Die Maßnahme zielt darauf, die Eintragung von Infektionen mit dem Coronavirus nach Deutschland zu minimieren.

Was müssen Reisende aus Risikogebieten beachten?

Quarantänepflicht und Einreiseanmeldung

Das Robert Koch Institut (RKI) aktualisiert ständig die Liste internationaler Risikogebiete. Für alle Reisenden, die sich in einem Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet aufgehalten haben, gelten spezifische Bestimmungen. Reiserückkehrer, die sich in den letzten zehn Tagen in einem dieser Risikogebiete aufgehalten haben, sind verpflichtet, sich vor der Ankunft in Deutschland auf www.einreiseanmeldung.de zu registrieren und den Nachweis über die Anmeldung bei Einreise mit sich zu führen. Außerdem ist die Quarantänepflicht einzuhalten. Durch eine Anpassung der Coronavirus-Einreiseverordnung vom 21. Juli 2021 gilt die Absonderungspflicht für Einreisen nach Deutschland vorerst bis zum 10.09.2021. Welche Vorschriften wann gelten, lesen Sie im folgenden Abschnitt.

Wann muss ich in Quarantäne? Die Corona-Einreiseverordnung im Überblick

Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet und Virusvariantengebiet – diese drei Einstufungen hat das Auswärtige Amt auf der Liste des RKI für Länder und Regionen aus der ganzen Welt vorgenommen. Für alle drei Fälle gelten unterschiedliche Einreiseregelungen in die Bundesrepublik. Doch wann muss ich in Quarantäne und welche Fristen gelten für negative Corona-Tests? Und was gilt für geimpfte Personen? Wir geben Ihnen einen Überblick über die Einreiseregeln für Reisende aus den drei Risikogebieten, inklusive der Sonderregelungen in bestimmten Bundesländern.

Einreise aus Risikogebiet

„Normale“ Risikogebiete bezeichnen Länder und Regionen, die eine 7-Tages-Inzidenz von über 50 bis maximal 200 pro 100.000 Einwohner aufweisen. Ab 1. Juli gilt für Risikogebiete keine Reisewarnung mehr. Trotzdem benötigen Reiserückkehrer nach Deutschland ein negatives Covid-19-Testergebnis, um die Quarantäne zu umgehen. Geimpfte und Genesene sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit. Wer per Flugzeug aus Risikogebieten zurückkehrt, muss beim Check-in für den Rückflug den negativen Corona-Test, einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorlegen. Negative PCR-Testergebnisse dürfen höchstens 72 Stunden, negative Antigen-Tests höchstens 48 Stunden alt sein.

Bei Einreise auf dem Land- oder Seeweg muss spätestens bis 48 Stunden nach der Einreise ein Corona-Negativtest vorliegen, um Quarantänemaßnahmen zu vermeiden. Außerdem ist die digitale Einreiseanmeldung vor der Einreise auszufüllen.

Gate Checkin
Reisende, die nicht geimpft sind, müssen bei der Rückkehr aus Risikogebieten beim Check-in einen negativen Corona-Test vorlegen.

Einreise aus Hochinzidenzgebiet

Hochinzidenzgebiete legen Corona-Reisewarnungen für Länder und Regionen fest, in denen die Inzidenz an Covid-19-Fällen bei über 200 Fällen pro 100.000 Einwohner liegt. In diesem Fall benötigen Reiserückkehrer aus Deutschland neben der digitalen Einreiseanmeldung ein negatives Covid-19-Testergebnis, das bereits vor dem Rückflug vorgelegt werden muss und zu diesem Zeitpunkt nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) oder maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Die Einreiseanmeldung ist ebenfalls im Vorfeld auszufüllen.

Reiserückkehrer aus Hochinzidenzgebieten müssen trotz negativem Testergebnis in eine zehntägige Quarantäne. Diese kann frühestens ab dem fünften Tag mit einem zweiten negativen Corona-Test aufgehoben werden. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind bei der Rückreise aus Hochinzidenzgebieten von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Für den Fall, dass während der Quarantänezeit das zuvor bereiste Land/Region zum Risikogebiet herabgestuft wird, gelten mit Wirkung zum 28. Juli 2021 ab dem Zeitpunkt der neuen Einstufung die Absonderungsregeln für Risikogebiete.

Einreise aus Virusvariantengebiet

Reisen Sie aus einem Virusvariantengebiet nach Deutschland ein, so gilt ab dem 8. März 2021 eine neue Einreiseregelung. Neben der Pflicht zur digitalen Eintragung – der Einreiseanmeldung – müssen Sie vor der Einreise ein negatives Covid-19-Testergebnis vorlegen, das maximal 72 Stunden (PCR-Test) oder 24 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf.

Reisende aus Virusvariantengebieten unterliegen einer strengeren Quarantänepflicht. Sie müssen sich trotz negativem Testergebnis in eine 14-tägige Quarantäne begeben. Ein „Freitesten“ ist in diesem Fall nicht möglich. Dies gilt auch für vollständige geimpfte und genesene Personen.

Eine Anpassung der Coronavirus-Einreiseverordnung tritt ab dem 28. Juli 2021 in Kraft: Wird das Virusvarianten-Gebiet nach der Einreise in die Bundesrepublik Deutschland während der Quarantänezeit zum Hochinzidenzgebiet herabgestuft, gelten ab dem Zeitpunkt der neuen Einstufung die Absonderungsregeln für Hochinzidenzgebiete.

Für Einreisende aus Virusvariantengebieten tritt darüber hinaus ein Beförderungsverbot nach Deutschland in Kraft, die mit dem Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug direkt aus den betroffenen Ländern in die Bundesrepublik unterwegs sind. Dies betrifft jedoch nicht deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik.

Ab dem 01. März 2021 erhalten zudem alle Einreisende in die Bundesrepublik eine Corona-SMS von der Bundesregierung. Sie besteht aus einem Link, der zu den im Land geltenden Einreise- und Infektionsschutzbestimmungen führt und über die Pflichten aller Einreisenden informiert.

Quarantäne-Ausnahmen für Geimpfte und Genesene

Mittlerweile gelten für die Einreise nach Deutschland Erleichterungen für Personen, die bereits vollständig gegen Covid-19 geimpft sind und eine Covid-19-Erkrankung (gilt nur für Infektionen im Zeitraum zwischen mindestens 28 Tagen und höchstens sechs Monate) überstanden haben. Dies betrifft Reisende, die seit mindestens zwei Wochen vor der Einreise nach Deutschland vollständig geimpft worden sind oder von einer Covid-19-Infektion genesen sind: Für diese Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht, wenn sie aus einem Risikogebiet oder einem Hochinzidenzgebiet zurückkehren.

Die Quarantäne entfällt jedoch nicht bei einer Reiserückkehr aus einem Virusvarianten-Gebiet. Bestehen bleibt die Testpflicht – auch für Geimpfte – in allen Bundesländern bei der Rückkehr aus allen Arten von Risikogebieten.

Reiselage weltweit Corona
Das Flugangebot ist aufgrund der Corona-Pandemie erheblich reduziert worden

Bitte beachten Sie: Für die Umsetzung der Quarantänevorschriften sind die jeweiligen Bundesländer verantwortlich. Ausnahmeregelungen zur Quarantänepflicht nach dem Recht des jeweiligen Bundeslandes (z.B. für Transitreisende) sind möglich. Verbindlich ist das Recht des Bundeslandes, in das Sie einreisen bzw. in dem Sie sich aufhalten. Wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können, erfahren Sie hier. Alle Angaben ohne Gewähr.

In welchen EWTC-Destinationen ist Urlaub trotz Corona möglich?

Urlaub in den Vereinigten Arabischen Emirate

Seit dem 07. Juli 2020 sind Reisen in das Emirat Dubai wieder möglich. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind aktuell als Risikogebiet eingestuft. Eine Reisewarnung besteht aber nicht mehr. Das hat für Reiserückkehrer zur Folge, dass beim Check-in für den Rückflug ein Testnachweis vorgelegt werden muss. Bei Ankunft in Deutschland darf das negative PCR-Testergebnis nicht älter als 72 Stunden sein, während das Antigen-Schnelltest-Ergebnis höchstens 48 Stunden alt sein darf. Geimpfte und Genesene sind von der Testpflicht befreit.

Aktuelle Regelungen für die Einreise nach Dubai

Reisende müssen für die Dauer Ihres Dubai-Urlaubs eine Auslandsreise-Krankenversicherung nachweisen können, die ausdrücklich Behandlungskosten im Falle einer Covid-19-Erkrankung abdeckt. Haben Sie den Versicherungsnachweis beim Check-in am Flughafen in Deutschland griffbereit. Touristen (ab 12 Jahren) aus Deutschland benötigen für die Einreise nach Dubai eine Bescheinigung über einen negativen Covid-19-PCR-Test, der maximal 72 Stunden vor dem Abflug durchgeführt wurde. Das Zertifikat muss in Papierform auf Englisch oder Arabisch ausgestellt sein und ist beim Check-in vorzulegen. Andere Testbescheinigungen werden in Dubai nicht akzeptiert.

Nach Ankunft in Dubai können vereinzelt stichprobenartig erneute Corona-Tests von Einreisenden verlangt werden. Touristen müssen die COVID-19 – DXB Smart App herunterladen. Eventuelle Testergebnisse werden Ihnen über die App i.d.R. innerhalb von 24 Stunden mitgeteilt. Außerdem kann das Flughafenpersonal Sie nach dem ausgefüllten Gesundheitserklärungsformular fragen. Führen Sie dieses mit sich.

Flugverbindungen nach Dubai

Mit der Fluggesellschaft Emirates erreichen Sie Dubai täglich von Deutschland aus. Der Flughafen Frankfurt/Main bietet täglich Verbindungen an, während die Flughäfen in München, Düsseldorf und Hamburg mehrmals wöchentlich Dubai anfliegen. Auch von Zürich und Wien starten mehrmals pro Woche Emirates-Flüge in die arabische Metropole.

Zudem gibt es alternativ die Möglichkeit mit der Fluggesellschaft Qatar Airways Dubai mit Zwischenstopp in Doha zu bereisen. Frankfurt/Main und München bieten tägliche Verbindungen an, auch Berlin setzt wieder Maschinen für Flüge nach Dubai ein, von dort geht es viermal pro Woche in die arabische Metropole.

Checkin Dxb
Check-in Counter der Airline Emirates in Pandemie-Zeiten

Aktuelle Bestimmungen für die Ausreise aus Dubai

Die Vereinigten Arabischen Emirate zählen zur Liste der internationalen Risikogebiete. Somit müssen Flugreisende beim Check-in für den Rückflug ein negatives Covid-19-Testergebnis (Kinder bis einschließlich 5 Jahre sind von der Testpflicht ausgenommen) ausgedruckt oder in digitaler Form vorlegen. Der PCR-Testabstrich darf bei der Einreise (zum geplanten Zeitpunkt der Landung) in die Bundesrepublik höchstens 72 Stunden alt sein. Antigen-Schnelltests dürfen bei der Ankunft höchstens 48 Stunden alt sein.

Ab sofort entfällt für negativ getestete, vollständig geimpfte und genesene Personen die Quarantänepflicht nach Ankunft in Deutschland.

Vollständig geimpfte und genesene Personen sind darüber hinaus von der Testpflicht befreit. Negativtestergebnisse, Impfnachweise oder positive Testergebnisse müssen in das Einreiseportal der BRD unter www.einreiseanmeldung.de eingetragen und hochgeladen sein. Reisende müssen die Anmeldung ausgedruckt oder in digitaler Form bei der Ankunft in Deutschland mit sich führen.

Hygienekit Emirates
Emirates verteilt an alle Passagiere kostenlose Hygiene-Kits | Bild: Emirates

Testmöglichkeiten in Dubai

Wer einen negativen PCR-Test in Dubai absolvieren muss, kann auf die Unterstützung des Concierge in den Hotels von Dubai zählen. Er hilft Ihnen gerne bei der telefonischen Terminvereinbarung in einer der zahlreichen, durchführenden Kliniken.

Wir empfehlen die Einrichtungen von „MedCare Clinic“ oder „Aster Clinic“, die mit einer Vielzahl von Filialen in Dubai vertreten sind. Die Kosten sind zurzeit mit 150 AED (ca. 35€) pro Person angegeben. Passagiere von Emirates profitieren von exklusiven Sonderkonditionen für Covid-19-PCR-Tests in einigen medizinischen Einrichtungen. Der Test im Al Tadawi Medical Centre (in der Nähe des Flughafens) kostet pro Person 130 AED (ca. 30 €), Heimtests sind für 240 AED (ca. 55 €) pro Person verfügbar. Außerdem kooperiert die Airline mit vielen weiteren Kliniken, die Covid-19-Tests für AED 150 (ca. 35 €) anbieten. Reisende müssen das Flugticket oder Boarding Pass sowie den Reisepass vorlegen. Die Testergebnisse stehen innerhalb von 24 Stunden bereit.

Dubai Urlaub
Seit dem 07. Juli 2020 bekommen Touristen wieder den Burj Khalifa in Dubai zu Gesicht

Des Weiteren sind Schnelltests für 150 AED (ca. 34 €) zzgl. Steuern im Flughafen in Dubai erhältlich.

Komfortabler ist der mobile Testservice der EWTC-Partneragentur elevate: Direkt nach Ankunft in Dubai können Sie bei elevate einen Termin für den Pflichttest zur Rückreise vereinbaren. Der Testservice kommt direkt zu Ihnen ins Hotelzimmer und nimmt den Abstrich in nur wenigen Minuten vor. Je nach gebuchter Option erhalten Sie das Testergebnis innerhalb von 12 (ca. 115 €) bzw. 24 Stunden (ca. 92 €) per E-Mail zugestellt.

Einreise ins Emirat Abu Dhabi – Deutschland auf der ‚Green List‘

Neben der Schweiz steht nun auch seit dem 23. Mai 2021 Deutschland auf der sogenannten Green List des Emirats von Abu Dhabi. Das bedeutet: Touristen ab 12 Jahren, die ins Emirat Abu Dhabi einreisen möchten, benötigen für den Check-in des Hinflugs einen negativen Covid-19-PCR-Testnachweis, der zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 Stunden sein darf. In Abu Dhabi angekommen, müssen sich Reisende einem zweiten PCR-Test unterziehen und sich bis zur Bekanntgabe des Ergebnisses in Selbstisolation begeben. Sind beide Testergebnisse negativ, entfällt die Quarantäne im Emirat Abu Dhabi. Am sechsten und zwölften Tag im Emirat Abu Dhabi müssen Reisende weitere, kostenpflichtige PCR-Tests absolvieren.

Touristen in Abu Dhabi müssen die Al Hosn App herunterladen. Alle in Abu Dhabi vorgenommenen Testungen müssen damit nachgewiesen werden. Ab dem 19.07.2021 gilt eine Ausgangssperre von Mitternacht bis 5 Uhr morgens.

Corona Abu Dhabi
Nicht nur zum Einkaufen benötigen Reisende in Abu Dhabi einen Mund-Nasen-Schutz, auch im öffentlichen Raum herrscht eine Maskenpflicht.

Für die Rückkehr nach Deutschland gelten die gleichen Regeln wie bei der Ausreise aus Dubai.

Urlaub in Qatar

Seit dem 04. Juli 2021 ist Qatar kein RKI-Risikogebiet mehr. Seit dem 12. Juli 2021 gelten neue Einreiseregeln im Golfstaat. Qatar teilt Länder in drei Listen – grün, gelb und rot – ein. Deutschland und Österreich befinden sich auf der grünen Liste. Damit sind Reisen für deutsche und österreichische Staatsbürger mit vollständiger Impfung (seit mindestens 14 Tagen) gegen Covid-19 ohne Quarantäneauflagen möglich.

Für die Einreise ist ein negativer Covid-19-PCR-Testnachweis erforderlich, der zum Zeitpunkt der Ankunft nicht älter als 72 Stunden sein darf. Personen, die bereits von Covid-19 genesen sind und die Krankheit innerhalb von 6 Monaten vor Einreise überstanden haben (Laborergebnis als Nachweis) und einen negativen PCR-Test 72 Stunden vor Einreise vorzeigen, sind ebenfalls von der Quarantäne befreit. Eine elektronische Einreiseanmeldung ist spätestens 12 Stunden vor Abflug auszufüllen.

Für Kinder (0-11 Jahre), die noch nicht geimpft sind, entfällt ebenfalls die Quarantäne. Kinder ab 12 Jahren ohne Impfung müssen sich mit einem Elternteil für 7 Tage in Hotel-Quarantäne begeben, auch wenn dieser geimpft ist.

Reisende müssen in Qatar ein offizielles Impfung-Zertifikat mit QR-Code und folgenden Informationen vorlegen: Name (identisch mit den Angaben auf dem Reisepass), Datum der verabreichten Impfdosen, Typ/Name des Impfstoffes, Impfchargennummer (falls vorhanden), offizielles Logo mit Stempel der Impfbehörde/ des Impfarztes. Anerkannt werden die Impfstoffe von Pfizer/BioNTech, Moderna, AstraZeneca und Johnson&Johnson.

Bei Ankunft in Qatar müssen Reisende die Ehteraz-App herunterladen. Dafür benötigen sie eine qatarische SIM-Karte, die am Flughafen erhältlich ist. Um die App nutzen zu können, ist Internetzugang und ein Smartphone mit mindestens Android 6 oder IOS 13.5 ist erforderlich. Nach erfolgreicher Registrierung und Hochladen des Impfzertifikats leuchtet bei Touristen der Impfstatus grün auf. Der Status der App wird in den meisten öffentlichen Gebäuden, wie Hotels, Malls, Museen oder Restaurants geprüft. Zuwiderhandlungen könnne harte Strafen nach sich ziehen.

Gibt es Einschränkungen in Qatar?

Aktuell ist das öffentliche Leben im Land noch eingeschränkt. Der Personennahverkehr und Geschäfte werden mit begrenzten Kapazitäten sowie Hygiene- und Abstandsregeln betrieben. Restaurants sind ebenfalls mit Einschränkungen geöffnet, im Innenbereich nur für Geimpfte. Private Treffen sind ebenfalls nur begrenzt möglich und liegen je nach Ort (im Freien/Innenräume) und Impfstatus zwischen 5 und 30 Personen.

Urlaub in Bahrain

Der Inselstaat Bahrain ist aktuell von Covid-19 betroffen, das Auswärtige Amt hat den Staat als Risikogebiet eingestuft. Somit müssen Reiserückkehrer vor dem Abflug nach Deutschland nachweisen, dass sie sich nicht mit dem Coronavirus infiziert haben. Das negative Testergebnis darf zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein. Geimpfte und Genesene benötigen keinen Testnachweis. Das AA rät allerdings von Reisen nach Bahrain aufgrund von möglichen Quarantänemaßnahmen ab.

Einreise nach Bahrain

Vor der Abreise muss ein PCR-Test (max. 72 Stunden alt) mit QR-Code vorgelegt werden. In Bahrain angekommen werden alle Passagiere untersucht. Bei Ankunft und am zehnten Tag des Aufenthalts erfolgen weitere Tests. Darüber hinaus müssen ungeimpfte Reisende eine zehntägige Quarantäne in einer eigenen Unterkunft oder in einer offiziellen Quarantäneeinrichtung verbringen. Mit einem Impfnachweis über eine vollständige Impfung entfällt die Quarantäneverpflichtung. Alle PCR-Tests sind vorab über die bahrainische App Be Aware zu bezahlen (ca. 80€). Der Download ist verpflichtend.

Urlaub im Oman

Das Sultanat Oman ist derzeit als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Touristische Reisen sind momentan noch nicht möglich.

Reisen in Europa

Reisen innerhalb Europas sind aktuell möglich. Das RKI prüft fortlaufend das Infektionsrisiko durch Covid-19 in allen europäischen Staaten und stuft gegebenenfalls Staaten oder einzelne Regionen als Risikogebiet, Hochinzidenzgebiet oder Virusvariantengebiet ein. Wir stellen die Reiselage in den beliebtesten EWTC-Reisezielen vor.

Urlaub in Griechenland

Griechenland ist weiterhin von Covid-19 betroffen, die Infektionszahlen sind zuletzt angestiegen. Seit dem 18. Juli 2021 ist das Land wieder als Risikogebiet eingestuft.

Griechenland-Urlauber: Test- und Anmeldepflicht für die Einreise nach Deutschland

Griechenland ist wieder RKI – Risikogebiet. Das bedeutet, dass deutsche Reisende, die aus Griechenland zurückkehren, einen Corona-Test und eine Einreiseanmeldung vorlegen müssen. Flugreisende benötigen vor dem Check-in des Rückflugs entweder einen maximal 72 Stunden (PCR-Test) oder höchstens 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alten Testnachweis zum Zeitpunkt der Ankunft in der Bundesrepublik (Testnachweis entfällt für vollständig Geimpfte und Genesene).

Wer auf dem Landweg unterwegs ist, muss spätestens bis 48 Stunden nach Einreise eine Nichtinfektion mit dem Coronavirus (Test-, Impf, oder Genesenen-Nachweis) belegen.

Welche Einreisebestimmungen müssen Reisende nach Griechenland beachten?

Ab dem 19. April 2021 dürfen u.a. Reisende aus EU-Staaten, sowie Personen aus Staaten, die zum Schengen-Raum zählen (z.B. die Schweiz) wieder quarantänefrei nach Griechenland einreisen. Die Einreise nach Griechenland ist mittels einer Bescheinigung in digitaler oder schriftlicher Form für Personen ab 12 Jahren mit einem negativen PCR-Testergebnis oder einem Antigen-Schnelltest eines anerkannten Testlabors aus dem Abreiseland möglich. Der Test darf nicht älter als 72 Stunden bzw. 48 Stunden (Schnelltest) sein. Der Name auf dem Testzertifikat muss mit dem Namen im Ausweisdokument übereinstimmen.

Vollständig geimpfte Personen können gegen Vorlage einer Impfbescheinigung einreisen, die zweite Impfung muss mindestens 14 Tage zurückliegen. In der Praxis reicht für den Nachweis die Vorlage des gelben, internationalen Impfausweises.

Reisende, die in den letzten neun Monaten eine Covid-19-Infektion überstanden haben, können mit einer Genesenen-Bescheinigung einreisen. Diese muss von einer Behörde oder einem zertifizierten Labor (z.B. positives PCR-Testergebnis) ausgestellt sein. Die Infektion darf zwischen zwei und neun Monate zurückliegen.

Unabhängig davon müssen sich vereinzelt Reisende bei Ankunft einem kostenlosen Covid-19-Schnelltest unterziehen.

Griechenland Korfu Paleokastrita
Seit dem 14. Mai 2021 ist wieder Urlaub auf Korfu möglich, wie z.B. hier bei Paleokastritsa

Darüber hinaus müssen Reisende für sämtliche Einreisen per See-, Luft- und Landweg weiterhin bis spätestens 24 Stunden vor Abreise ein Online-Formular („Passenger Locator Form“) ausfüllen und absenden. Angehörige eines Haushalt sollen ein Formular ausfüllen und darin Erwachsene und Kinder angeben. Nach erfolgreicher Anmeldung erhalten Reisende eine Bestätigung mit einem QR-Code, der spätestens am Tag der Einreise automatisiert per E-Mail versendet wird. Der QR-Code ist beim Check-in/Boarding in digitaler oder ausgedruckter Form vorzulegen. Können Urlauber den Code nicht vorzeigen, ist eine Geldbuße von 500 Euro möglich und/oder der Antritt des Fluges und die Einreise kann verweigert werden.

Die quarantänefreie Einreise gilt für Einreisende, die über die internationalen Flughäfen einreisen. Auf dem Seeweg quarantänefrei nach Griechenland darf, wer über die Häfen von Patras, Korfu oder Igoumenitsa ankommt. Für den Landweg betrifft dies die Landesgrenzen zu Bulgarien und die Grenzstationen bei Promachonas, Ormeni, Exochi und Nymfaia. Auch die Grenzübergänge bei Evzoni, Doirani und Niki an der Landesgrenze zu Nordmazedonien sowie die Grenzposten an der albanisch-griechischen Grenze bei Kakavia, Kristallopigi, Mavromati und Mertziani (8-20 Uhr) sind derzeit geöffnet.

Corona-Maßnahmen in Griechenland

Aktuell gilt in Griechenland noch bis zum 26. Juli 2021 ein Lockdown, jedoch mit weniger strengen Maßnahmen und das Land ist nach regionalem Infektionsgeschehen in verschiedene Risikozonen eingeteilt. Die Ausgangssperre und die Maskenpflicht im Freien wurden aufgehoben. Tavernen, Restaurants, Cafés und Bars dürfen wieder im Außenbereich mit verringerter Kapazität Gäste empfangen, ab Mitternacht tritt die Sperrstunde in Kraft. Es herrscht außer zum Trinken und Essen Maskenpflicht und an einem Tisch dürfen maximal sechs Personen sitzen. Im Land sind seit dem 16. Juli 2021 einige Lokale geöffnet, die nur vollständig Geimpften Zutritt gewähren. Dort gibt es keine Kapazitätsbeschränkungen. Sie sind am grünen „Covid-Free“-Siegel zu erkennen. Zudem ist Musik in der Gastronomie verboten.

Sani Resort Beach
Auch die Strände von Chalkidiki (im Bild: Sani Resorts) sind wieder geöffnet.

Supermärkte, Apotheken, Banken und andere lebenswichtige Geschäfte sind geöffnet. In geschlossenen Räumen sowie im öffentlichen Nahverkehr inklusive Taxis herrscht Maskenpflicht. Verstöße gegen diese Regel können mit bis zu 300 Euro geahndet werden. Ab dem 16. Juli 2021 gelten strengere Regeln für den Besuch von Freizeit-, Nacht- und Gastronomieeinrichtungen. Was, wie und wo im Urlaub in Griechenland gilt, beantworten wir Ihnen in unseren Corona-FAQs.

Urlaub in Kroatien

Die Ausbreitung von Covid-19 hat in Kroatien zuletzt abgenommen. Im Land sind nun fast alle Gespanschaften außer Zadar keine Risikogebiete mehr. Die Einreise aus Kroatien nach Deutschland auf dem Landweg ist (bis auf von der Region Zadar aus) sowohl ohne Corona-Test als auch ohne digitale Einreiseanmeldung möglich. Flugreisende müssen dennoch vor dem Rückflug ein negatives Testzertifikat vorzeigen, das bei Ankunft in Deutschland nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Geimpfte (seit mindestens 14 Tagen) und genesene Personen benötigen keinen Testnachweis.

Anforderungen für die Einreise nach Kroatien

Deutsche Urlauber müssen bei der Einreise das digitale COVID-Zertifikat der EU vorlegen. Das Zertifikat erhalten negativ getestete Personen (höchstens 72 Stunden alt bei PCR-Tests, maximal 48 Stunden alt bei Antigen-Schnelltests), vollständig geimpfte Personen (seit mindestens 14 Tagen) und von Covid-19 genesene Personen (seit mindestens 11 Tagen, aber höchstens 180 Tage). Genesene, die eine Impfung erhalten haben, gelten als vollständig geimpft. Wer bisher nur die erste von zwei Impfungen erhalten hat, darf ebenfalls ohne Test einreisen: In diesem Fall muss die Erstimpfung jedoch mindestens 22 Tage, aber höchstens 42 Tage (für Biontech und Moderna) bzw. mindestens 22 Tage, aber höchstens 84 Tage zurückliegen (bei Astrazeneca). Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht bei Einreise befreit, wenn die Erziehungsberechtigten über ein gültiges EU-Covid-Zertifikat verfügen.

Bei der Einreise werden die Kontaktdaten der Reisenden für die Dauer des Aufenthalts festgehalten. Besonders bei der Einreise auf dem Landweg empfiehlt es sich, die Daten bereits vorab online zu hinterlegen, um lange Wartezeiten zu vermeiden.

Kroatien Urlaub
Kroatien ist eines der ersten Länder in Europa, die den Tourismus öffnen

Die kroatische Regierung hat eine Mund-Nasen-Schutz-Pflicht in Geschäften, Restaurants, Cafés, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gesundheitseinrichtungen eingeführt. Cafés sind im Außenbereich geöffnet, Restaurants auch im Innenbereich. Strände sind mit Zugangsbeschränkungen und Auflagen geöffnet. Zwischen 22 Uhr und 6 Uhr gilt ein Alkoholverkaufsverbot. Außerdem gilt die Maskenpflicht im Freien, überall dort, wo der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann.

Urlaub in Italien

Italien befindet sich nicht mehr auf der deutschen Risikoliste, dementsprechend gilt auch keine Reisewarnung mehr vonseiten des Auswärtigen Amts. Trotzdem muss die Einreise nach Italien über ein ausgefülltes Online-Formular erfolgen. Für die Einreise nach Südtirol ist ein separates Einreiseformular auszufüllen. Ab sofort müssen Reisende, die sich in den letzten 14 Tagen in der EU aufgehalten haben, ein EU Digital COVID-Certificate vorlegen. Es enthält eines der drei Nachweise:

  • ein negatives Covid-19-Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist. PCR-Tests und Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Kinder unter 6 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • eine vollständige Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff, die mindestens14 Tage zurückliegt
  • einen Nachweis einer Genesung von Covid-19

Alle Nachweise, die in der EU bzw. einem Mitglied des Schengenraumes in digitaler oder schriftlicher Form in italienischer, englischer, französischer oder spanischer Sprache ausgestellt wurden, sind diesem Zertifikat gleichgestellt. Dazu zählt auch der gelbe Impfpass.

Wird kein negativer Test vorgezeigt, ist eine Selbstisolation von 10 Tagen einzuhalten.

Reiserückkehrer nach Deutschland müssen weder ein negatives Testergebnis noch eine digitale Einreiseanmeldung nachweisen (Ausnahmen gelten für Flugreisende).

Italien Urlaub
Der Norden Italiens (im Bild: Comer See) wurde empfindlich hart während der Coronavirus-Pandemie getroffen.

Corona-Schutzzonen in den Regionen Italiens

In Italien gilt derzeit ein gesundheitlicher Notstand. Ab dem 21. Juni 2021 ist die Ausgangsbeschränkung von 24 Uhr bis 5 Uhr morgens aufgehoben. Das Land ist in vier Corona-Schutzzonen aufgeteilt – in rote, orangene, gelbe und weiße Zonen. Rote Zonen bilden ein hohes Infektionsgeschehen ab, weiße das geringste. Aktuell besteht Italien ausnahmslos aus weißen Zonen. Theater, Museen und Kinos sind geöffnet, ebenso die Außengastronomie. Mit einer „Grünen COVID-19-Bescheinigung“ dürfen sich Geimpfte, Genesene und Getestete uneingeschränkt zwischen allen Zonen bewegen. Je nach Schutzzone gelten individuelle Regeln und Öffnungsschritte in den einzelnen Regionen des Landes. In roten Zonen ist z.B. die Ein- und Ausreise grundsätzlich verboten.

Cala Brandinchi Sardinien
Die Insel Sardinien ist seit dem 31. Mai wieder zur weißen Zone erklärt worden

Im ganzen Land ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes in Innenräumen und öffentlichen Verkehrsmitteln vorgeschrieben. Außerdem gelten Abstandsregelungen von 1-2 Metern. Vor dem Betreten von öffentlichen Gebäuden (Behörden, Geschäfte, etc.) werden häufig Temperaturmessungen durchgeführt. Die App Immuni, soll die Verbreitung des Virus eindämmen.

Besondere Regeln für Autofahrer in Italien

Wer in Italien mit dem Auto unterwegs ist, sollte einige wichtige Regeln beachten: Fahren die Insassen eines Autos aus einem Haushalt in Italien gibt es keine Einschränkungen. Ein Mund-Nasen-Schutz wird erforderlich, sobald Personen aus mehreren Haushalten in einem Fahrzeug unterwegs sind. Des Weiteren ist die Zahl der Mitfahrer in einem Personenwagen begrenzt. In einem fünfsitzigen PKW dürfen neben dem Fahrer nur zwei weitere Personen Platz nehmen. Zudem muss der Beifahrersitz frei bleiben. In Fahrzeugen mit mehreren Sitzreihen, dürfen maximal zwei Personen pro Sitzreihe nur an den Außenplätzen sitzen. Diese Regelung gilt jedoch nicht für alle Regionen Italiens. In Südtirol, Friaul und Venetien gilt z.B. nur die Maskenpflicht im Auto.

Bei Fahrten in gelben und orangenen Zonen gilt ein nächtliches Fahrverbot zwischen 24 Uhr und 5 Uhr (weiße Zonen ausgenommen). Informieren Sie sich bitte vorab über das Infektionsgeschehen in Ihrer Urlaubregion und den damit einhergehenden Regelungen.

Urlaub in Spanien

Und was passiert in Spanien – dem Lieblingsurlaubsland der Deutschen? Die Einreise aus allen EU-Staaten nach Spanien ist grundsätzlich möglich. Aufgrund hoher Infektionszahlen in den letzten Wochen wird Spanien inklusive der Balearen und Kanaren zum 27.07.2021 zum Hochinzidenzgebiet hochgestuft.

Bei der Rückkehr per Flugzeug nach Deutschland gilt für Nicht-Geimpfte und Nicht-Genesene eine Testpflicht (PCR-Test, max. 72 Stunden alt oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden alt). Danach müssen sich die betroffenen Reisenden in eine 10-tägige Quarantäne begeben. Diese kann frühestens nach fünf Tagen per Negativtest verkürzt werden. Die Quarantänepflicht greift auch für Kinder unter 12 Jahren, auch wenn die Eltern bereits vollständig geimpft sind.

Vollständig geimpfte oder von Covid-19 genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Spanien Corona
Reisende nach Spanien müssen besondere Einreisebedingungen beachten

Regeln für die Einreise nach Spanien

Seit dem 23.11.2020 herrscht eine Verordnung für Reisende, die auf dem Luft- oder Seeweg nach Spanien einreisen und aus einem Risikoland/gebiet kommen: Alle Personen (ab 12 Jahren) müssen ein negatives PCR-, LAMP-, TMA-Testergebnis oder einen von der EU anerkannten Antigen-Test mit sich führen, das höchstens 48 Stunden vor der Einreise ausgestellt wurde. Das Ergebnis muss elektronisch oder ausgedruckt auf Spanisch, Englisch, Französisch oder auf Deutsch nachgewiesen werden und folgende Angaben enthalten: Name des Reisenden, Datum der Testabnahme, Art des Tests und Land, in dem der Test durchgeführt wurde.

Können Personen die vollständige Impfung nach mindestens 14 Tagen nachweisen, entfällt die Testpflicht. Neben der Eintragung im gelben WHO-Impfpass sollten Reisende ein Impfzertifikat mit sich führen, auf dem folgende Angaben zu finden sind: Vor- und Nachname des Reisenden, Datum der letzten Impfung, Art des Impfstoffs, Land, in dem die Impfung erfolgt ist und die ausstellende Behörde des Impfzertifikats.

Dies gilt ebenso für Genesene, die eine Covid-19-Infektion seit mindestens elf, aber seit höchstens 180 Tagen überstanden haben. Die spanischen Behörden verlangen ein Genesungszertifikat, in dem der Name des Reisenden, das Datum der Probeentnahme des positiven Testergebnisses, die Art des Tests und das Land, in dem das Genesungszertifikat ausgestellt wurde, hervorgeht.

Da alle 16 Bundesländer Deutschlands nicht mehr als Risikogebiet ausgewiesen sind, benötigen ab sofort deutsche Reisende bei der Einreise nach Spanien keinen Test,- Impf-, oder Genesenennachweis mehr.

Reisende müssen aber grundsätzlich vor der Einreise ein Formular im Spain Travel Health-Portal ausfüllen (auch per App möglich). Danach erhalten Urlauber einen QR-Code, der bei der Einreise vorgelegt werden muss. Der Code muss digital oder in Papierform vorliegen. Wichtig für Flugreisende: Das Formular kann frühestens 48 Stunden vor der geplanten Einreise an die spanischen Gesundheitsbehörden versendet werden. Das elektronische Dokument verlangt die Angabe der Sitzplatznummer, der QR-Code wird erst danach generiert. Eine nachträgliche Eintragung der Sitzplatznummer ist aber möglich.

Dies gilt auch für Einreisende aus Frankreich, die auf dem Landweg Spanien betreten. Wer auf diesem Weg Spanien bereist, benötigt noch einen negativen Covid-19-Test (PCR- oder Antigen-Schnelltest, max. 48 Stunden alt). Davon ausgenommen sind vollständig Geimpfte oder Genesene (mit entsprechendem Nachweis).

Spanien Puente Romano Pool
Andalusien zählt wie ganz Spanien zu den Risikogebieten, die Anreise ist aber möglich (im Bild: Puente Romano Marbella)

Der Alarmzustand ist seit dem 10.05.2021 aufgehoben, die teilweise sehr strengen Beschränkungen des öffentlichen Lebens werden gelockert. Dazu zählen Reisen zwischen mehreren Regionen des Landes. Die Regionen des Landes können künftig nun selbst entscheiden, welche Maßnahmen sie zur Eindämmung der Pandemie ergreifen. Dazu zählen Regelungen zu Kontaktbeschränkungen, Ausgangssperren oder die Öffnung der Gastronomie. Das Auswärtige Amt informiert auf der Länderseite, welche Beschränkungen wo gelten. Landesweit gilt eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in allen geschlossenen, öffentlichen Räumen, im öffentlichen Nahverkehr und überall dort im Freien, wo der Mindestabstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann. Abweichende Regelungen zu Beschränkungen sind je nach Autonomen Gemeinschaften grundsätzlich möglich.

Ist der Urlaub auf Mallorca möglich? Corona-Maßnahmen auf den Balearen

Auch die Balearen sind ab dem 27.07.2021 als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Für die Rückreise mit dem Flugzeug gilt deshalb eine Testpflicht für alle Nicht-Geimpften und nicht von Covid-19 genesenen Passagiere (PCR-Test oder Antigen-Schnelltest). In Deutschland muss diese Personengruppe maximal 10 Tage in Quarantäne. Frühestens am 5. Quarantäne-Tag kann sie durch einen negativen Corona-Test beendet werden. Für Geimpfte und Genesene entfällt der Testnachweis, sie benötigen dafür den Impf- oder Genesenen-Nachweis. Ohne die Bescheinigung wird die Beförderung verweigert. Die Quarantäne entfällt für Geimpfte und Genesene. Alle Reisende müsse aber die Online-Anmeldung ausfüllen.

Bei positivem Testergebnis müssen Betroffene die erforderliche Quarantäne vor Ort in speziellen Quarantänehotels verbringen. Die Kosten werden nach Vorlage einer Europäischen Krankenversicherungskarte erstattet.

Da Deutschland von Spanien nicht mehr als Risikogebiet eingestuft ist, müssen sich aktuell deutsche Urlauber vor der Einreise nicht mehr testen lassen. Auch die Vorlage eines Impf- oder Genesenen-Zertifikats ist nicht mehr erforderlich. Nur das Gesundheitsformular für Einreisen nach Spanien ist auszufüllen.

Auf Mallorca bleibt die Maskenpflicht in Innenräumen, im öffentlichen Nahverkehr und im Freien, wo der Mindestabstand von 1,50 Metern nicht eingehalten werden kann, bestehen. Aufgrund der stark steigenden Corona-Inzidenzen auf Mallorca, herrscht dort aktuell eine Einschränkung der Versammlungsfreiheit. Zwischen 1 Uhr nachts und 6 Uhr morgens dürfen in der Öffentlichkeit und in Privaträumen nur noch „Mitbewohner“ zusammenkommen. Als Mitbewohner gelten gemeinsam eingecheckte Gäste in einem Hotel oder in einer Ferienunterkunft.

Ist die Gastronomie auf Mallorca geöffnet?

Restaurants und Cafés auf Mallorca dürfen bis 1 Uhr morgens öffnen. Cocktailbars und Musikkneipen sind auch wieder offen. Tanzflächen – auch im Freien sowie Diskotheken bleiben geschlossen. In der Innengastronomie dürfen sich maximal vier Personen an einen Tisch setzen. Nur 50 Prozent der Plätze dürfen belegt sein. An der Theke dürfen nur Zweiergruppen und nur sitzend bis 24 Uhr Platz nehmen. Im Außenbereich dürfen 8 Personen an einem Tisch sitzen mit einer Gesamtauslastung von 100 Prozent. Es gilt ein Mindestabstand von 1,50 Meter zwischen den Tischen. Seit dem 10. Juli 2021 gilt ab 22 Uhr ein nächtliches Verkaufsverbot für alkoholisches Getränke, dies betrifft jedoch nicht die Gastronomie.

Sind Geschäfte, Kultur- und Fitnesseinrichtungen auf Mallorca geöffnet?

Kunden dürfen wieder Geschäfte und Einkaufszentren betreten, ohne Beschränkung der Kundenanzahl. Sie dürfen bis 24 Uhr öffnen. Auch an Sonn- und Feiertagen dürfen Läden wieder öffnen. Auch Kinos sind wieder geöffnet, allerdings nur zu 75% der Maximalkapazität.

Palma de Mallorca
Auf Mallorca – hier Palma de Mallorca – sind zuletzt die Corona-Infektionszahlen wieder gestiegen

Museen, Galerien und Bibliotheken dürfen ihre Kapazitäten wieder zu 100 Prozent nutzen. Theater, Konzertsäle und Kinos dürfen zwei Drittel der Plätze und Kapazitäten belegen. Die Teilnehmeranzahl für Veranstaltungen im Freien sind auf maximal 2.000 Personen, im Inneren auf maximal 800 Personen beschränkt. Fitnessstudios dürfen ihre Räumlichkeiten nur mit 75% der üblichen Kundenzahl betreiben, es gilt Maskenpflicht. Hallen- und Freibäder dürfen 75% der Maximalkapazität nutzen.

Darf ich mich an den Stränden Mallorcas aufhalten?

Ein Aufenthalt an Mallorcas Stränden ist von 6 bis 22 Uhr gestattet. Danach werden sie abgesperrt.

Was gilt bei der Einreise auf die Kanaren?

Die Kanarischen Inseln gelten ab dem 27. Juli 2021 ebenfalls als Hochinzidenzgebiet. Reiserückkehrer, die nicht geimpft oder genesen sind, müssen sich vor Abflug testen lassen. Entweder per PCR-Test (max. 72 Stunden alt) oder Antigen-Schnelltest (max. 24 Stunden alt). Die Testpflicht entfällt für vollständig geimpfte oder genesene Personen. Außerdem müssen sich alle Reisende online für die Rückreise anmelden.

Für die Einreise aus Deutschland auf die Inseln gilt aktuell keine Testpflicht mehr. Auch ein Impfnachweis ist nicht mehr vorzulegen. Nur das Einreiseformular für das Spain Travel Health Portal ist auszufüllen.

Unabhängig von den allgemeinen Einreisebestimmungen Spaniens gelten für alle Besucher der Kanaren, die mindestens 6 Jahre alt sind und sich in einem touristischen Beherbergungsbetrieb (Hotel, Ferienwohnung, Ferienhaus) aufhalten:

An der Rezeption muss ein negatives Testergebnis auf Covid-19 vorgezeigt werden. Das Testergebnis muss in Papierform oder auf dem Smartphone nachgewiesen werden (mit Angaben zur getesteten Person, dem Namen des Labors sowie dem Datum und Uhrzeit des Testes). PCR- und Antigen-Schnelltests werden akzeptiert. Der Test kann sowohl im Herkunftsland als auch direkt nach der Einreise in autorisierten Teststationen auf der jeweils ankommenden Insel durchgeführt werden (die Kosten sind selbst zu tragen). Besucher aus Risikoländern – u.a. Deutschland – benötigen jedoch bereits bei der Einreise ein negatives PCR- oder Antigen-Schnelltest-Ergebnis.

Teneriffa Swimmingpool
Die Kanaren (im Bild: Luxushotel Gran Melia Palacio de Isora) zählen wieder zur deutschen Risikoliste.

Alternativ muss die vollständige Impfung mit einem von der EMA zugelassenen Impfstoff oder zumindest der Nachweis über die Erstimpfung innerhalb eines Zeitraums zwischen 15 Tage und vier Monate vor der Ankunft vorgezeigt werden. Auch der Nachweis (amtliches Attest) einer Genesung von Covid-19 innerhalb eines Zeitraums bis maximal 6 Monate ist gestattet.

Im Falle eines positiven Testergebnisses müssen sich betroffene Personen in eine 14-tägige Quarantäne in einer von den kanarischen Behörden bereit gestellten Unterkunft begeben. Notwendig und wichtig für die Einreise nach Spanien und die Kanaren ist der QR-Code, der auf der Internetseite Spain Travel Health beantragt werden muss. Zudem müssen Touristen die spanische Nachverfolgungs-App „Radar Covid“ installieren, die frühestens erst 15 Tage nach der Reiserückkehr deaktiviert werden sollte.

Welche Corona-Regeln muss ich auf den Kanaren beachten?

Nach der Aufhebung des Alarmzustandes in Spanien gelten keine nächtlichen Ausgangssperren mehr auf den Inseln. Weiterhin einzuhalten sind aber die Abstandregelungen von 1,50 Metern und die Maskenpflicht in geschlossenen Räumen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann (für Personen ab 6 Jahren).

Auf Teneriffa gilt: Maximal vier nicht zusammenlebende Personen dürfen sich im privaten und öffentlichen Raum treffen. In Restaurants, Cafés und Bars dürfen maximal vier (im Außen- und Innenbereich) Personen an einem Tisch sitzen, die Lokale schließen spätestens um 24 Uhr. Die maximale Auslastung der Außengastronomie beträgt 50 Prozent. Livemusik, Karaoke oder Animation sind untersagt. Der öffentliche Personennahverkehr ist auf 50 Prozent begrenzt.

Urlaub in Portugal

Das Nachbarland auf der Iberischen Halbinsel – Portugal – konnte die Covid-19-Infektionszahlen stark senken. Nun ist aber aufgrund der Virus-Mutation „Delta“ ein erneutes Ansteigen der Corona-Fallzahlen zu beobachten. Deshalb warnt das AA vor Reisen nach Portugal. Das Land gilt ab dem 07. Juli 2021 als Hochinzidenzgebiet.

Dies hat für Reiserückkehr nach Deutschland zur Folge, dass neben der Anmeldepflicht ein negatives Testergebnis vorliegen muss. Dieses darf nicht älter als 72 Stunden bei PCR-Tests oder 48 Stunden bei Antigen-Schnelltests sein. Zusätzlich ist eine Quarantäne von 10 Tagen einzuhalten, die frühestens am fünften Tag durch ein erneutes, negatives Covid-19-Testergebnis beendet werden kann. Für vollständig Geimpfte und Genesene entfällt hingegen die Quarantäne.

Lissabon Tram
Das öffentliche Leben ist in Portugal – wie in der Hauptstadt Lissabon – aufgrund der Coronavirus-Pandemie stark eingeschränkt worden

Für die Einreise nach Portugal ist eine elektronische Reiseanmeldung auszufüllen und ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis oder ein Antigen-Schnelltestergebnis (Kinder unter 12 Jahren sind von der Testpflicht ausgenommen) in deutscher oder englischer Sprache beim Check-in der betreffenden Fluggesellschaft vorzulegen, das zum Zeitpunkt des Abflugs nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (für den Antigen-Test) sein darf. Seit dem 01. Juli 2021 sind Inhaber eines digitalen COVID-Zertifikats der EU von der Testpflicht befreit.

Bei allen Einreisenden auf dem Luftweg finden Körpertemperaturmessungen statt. Bei 38 Grad oder mehr unternehmen die Gesundheitsbehörden weitere Untersuchungen, die eine Selbstisolation bzw. Quarantäne erforderlich machen könnten.

Portugal Urlaub
Die wunderschöne Algarve hat im Sommer 2021 wieder mit hohen Corona-Infektionszahlen zu kämpfen

Aktuelle Corona-Maßnahmen in Portugal

Portugal ist in vier Risikostufen eingeteilt, die unterschiedliche Regeln und Maßnahme nach sich ziehen. Aktuell gilt: Restaurants und Cafés dürfen bis 01 Uhr öffnen, pro Tisch sind maximal sechs Personen im Innenbereich und zehn im Außenbereich gestattet. Museen und andere kulturelle Einrichtungen sind geöffnet, Kulturveranstaltungen dürfen bis 22.30 Uhr andauern. Geschäfte und Einkaufszentren sind werktags bis 21 Uhr und am Wochenende bis 19 Uhr geöffnet. Der Strandbetrieb wird mit einem Ampelsystem über die App Infopraia geregelt. Zudem gilt ein Alkoholkonsumverbot im öffentlichen Raum zwischen 21 Uhr und 6 Uhr. Im öffentlichen Raum gilt eine Abstandsregelung von zwei Metern und das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in Geschäften, öffentlichen Verkehrsmitteln und im öffentlichen Raum, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Verstöße gegen Einzelpersonen können bis zu 500 Euro kosten. Die Landesgrenzen nach Spanien sind seit dem 1.Mai 2021 wieder geöffnet.

In einigen Städten und Landkreisen des Landes gibt es aufgrund der Infektionslage unterschiedliche Maßnahmen, um die Pandemieentwicklung zu bremsen. So gibt es u.a. Ausgangssperren in Lissabon oder Porto, diese gelten auch für vollständig geimpfte Personen. Detaillierte Regelungen sind hier nachzulesen.

Wie ist die Einreise nach Madeira geregelt?

Die autonome Insel Madeira zählt auch zu den Hochinzidenz-Gebieten. Nicht-Geimpfte und nicht Genesene Reiserückkehrer müssen neben der Einreiseanmeldung einen negativen Covid-19-Test nachweisen (PCR-Test, 72 Stunden alt oder Antigen-Schnelltest, 48 Stunden alt) bei der Rückkehr vorlegen. In Deutschland greift die 10-tägige Quarantänepflicht, die frühestens ab dem 5. Tag verkürzt werden kann. Vollständig Geimpfte und Genesene sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Reisende auf die Insel sollten im Vorfeld online einen Gesundheitsfragebogen ausfüllen. Die Registrierung muss spätestens bei der Ankunft auf Madeira erfolgen, ebenfalls der Download der MADEIRA Safe to Discover-App . Entweder legen Urlauber bei der Einreise ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis vor, das vor Abflug nicht älter als 72 Stunden alt ist oder sie lassen sich am Flughafen vor Ort testen. Eine Selbstisolation im Hotel für insgesamt 12 Stunden bis zum Erhalt des Ergebnisses ist von den Gesundheitsbehörden vorgeschrieben.

Ab sofort dürfen Touristen, die bereits zwei Impfdosen eines Covid-19-Vakzins erhalten haben, ohne ein negatives Testergebnis oder eine Quarantänepflicht nach Madeira einreisen. Die vollständige Impfung muss durch eine Bescheinigung in englischer Sprache unter Angaben des Namen, Geburtstages, die Art des Impfstoffs und das Impfdatum nachgewiesen werden. Bereits positiv getestete Personen dürfen ebenfalls frei einreisen, wenn die Covid-19-Infektion bei der Einreise bis zu 90 Tage zurücklag und eine ärztliche Bescheinigung über die Genesung vorliegt.

Madeira
Auch vor Reisen nach Madeira wird inzwischen gewarnt, ist aber prinzipiell möglich.

In der autonomen Region Madeira gilt eine Maskenpflicht in geschlossenen Räumen oder öffentlichen Orten, wo der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann. Außerdem herrscht aktuell eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 01 Uhr und 5 Uhr. Restaurants und Bars schließen um 23 Uhr und dürfen nur zu 50% betrieben werden. Fünf Personen dürfen an einem Tisch sitzen (im Innen- und Außenbereich).

Urlaub in Zypern

Das Auswärtige Amt warnt wieder vor Reisen nach Zypern. Die Insel zählt zu den Hochinzidenzgebieten. Flugreisende nach Deutschland benötigen einen negativen Covid-19-Test (maximal 72 Stunden bei PCR-Tests bzw. 48 Stunden für Antigen-Schnelltests). Danach wird eine zehntägige Quarantäne fällig, die frühestens ab dem fünften Tag durch ein negatives Covid-19-Testergebnis aufgehoben werden kann. Vollständig geimpfte und genesene Personen sind von der Test- und Quarantänepflicht befreit.

Die zyprische Regierung hat Deutschland in die grüne Kategorie eingestuft. Das bedeutet, dass Einreisende keinen Corona-Test mehr für die Einreise absolvieren müssen. Vereinzelt können aber bei Flugpassagieren stichprobenartig Tests genommen werden.

Zypern Urlaub Corona
Der Aphrodite-Felsen auf Zypern

Reisende müssen zudem ein Einreiseformular ausfüllen, um einen Cyprus Flight Pass zu erhalten. Dieser muss ausgedruckt am Flughafen vorgezeigt werden. Ist dieser bei Ankunft nicht vorhanden, kann eine Einreiseverweigerung oder ein Bußgeld in Höhe von 300 Euro verordnet werden.

Corona-Maßnahmen in Zypern

Innerhalb und außerhalb geschlossener Räume ist das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes Pflicht. Restaurants, Cafés und Bars sind nur mit Außenbewirtung geöffnet, ab 1. Juni auch im Innenbereich. Es gilt eine Zwei-Meter-Abstandsregelung. Geimpfte, Genesene oder Personen mit Negativtest haben freien Zugang zu Geschäften, Gastronomie und Kultur- und Freizeit-Einrichtungen. Dokumente wie der Cyprus Flight Pass, Impf- und Testnachweise sind jederzeit mitzuführen. Massenveranstaltungen bleiben verboten, außerdem gelten noch Beschränkungen für Zusammenkünfte in öffentlichen und privaten Räumen.

Sind Reisen auf die Malediven möglich?

Seit dem 15. Juli 2020 erlaubt die Regierung der Malediven Touristen wieder die Einreise in den Inselstaat. Ankommende Reisende erhalten ein kostenfreies Visum für 30 Tage ohne sich in Quarantäne begeben zu müssen. Für die Einreise ist allerdings eine Buchungsbestätigung eines Resorts der Inselgruppe notwendig. Touristen dürfen für die Dauer ihres Aufenthalts das Resort wechseln, für den sogenannten Split Stay ist ein Antrag beim maledivischen Tourismusministerium erforderlich. Ein Aufenthalt in der Hauptstadt Malé und auf unbewohnten Inseln ist derzeit für Touristen nicht möglich.

Zusätzlich ist ein negatives Covid-19-Testergebnis für die Einreise erforderlich, Kinder unter einem Jahr sind von der Testpflicht ausgenommen. Das Testergebnis darf nicht älter als 96 Stunden sein und muss ausgedruckt in englischer Sprache vorliegen. Auch vollständig geimpfte Personen benötigen einen Testnachweis. Außerdem ist das Ausfüllen einer elektronischen Einreiseerklärung innerhalb von 24 Stunden vor Abflug verpflichtend. Bei Ankunft am Flughafen erfolgen Temperaturmessungen.

Ankunft Malediven
Ankunft per Wasserflugzeug im Niyama Private Islands Maldives

Die Malediven gelten seit dem 18. Juli 2021 als Risikogebiet. Reiserückkehrer müssen einen Negativtest und die Einreiseanmeldung vor der Rückkehr nach Deutschland vorlegen. Bei der Ankunft in der BRD darf das Negativ-Testergebnis höchstens 72 Stunden (PCR-Test) oder maximal 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) alt sein. Mit dem Testnachweis entfällt die Quarantäne in Deutschland. Für vollständig geimpfte und genesene Personen gilt weder die Test- noch die Quarantänepflicht.

Resorts auf der Inselgruppe organisieren für ihre Gäste einen PCR-Test, der rechtzeitig vor der Rückreise durchgeführt wird. Die Inselresorts OZEN at Madhoo und das Lily Beach Resort & Spa übernehmen die Kosten des Covid-19-Tests für ihre Gäste. Auf anderen Inseln variieren die Preise für ein negatives Coronatest-Zertifikat zwischen 100 und 200 US-Dollar pro Person. Der Download der lokalen Tracing-App TraceEkee wird Reisenden empfohlen.

Ozen By Atmosphere At Maadhoo
Im OZEN by Atmosphere at Madhhoo erhalten Gäste den erforderlichen Covid-19-Test für die Rückreise kostenfrei

Die lokalen Behörden führen am Flughafen in Malé stichprobenartige Tests durch, dessen Kosten von der maledivischen Regierung übernommen werden. Sollten sich bei der Ankunft Covid-19-Symptome bemerkbar machen, ist ein PCR-Test notwendig, dessen Kosten von den Reisenden selbst zu tragen sind. Positiv auf Covid-19 getestete Personen werden in Quarantäne gestellt und müssen die Selbstisolation entweder im gebuchten Resort oder in einer staatlichen Einrichtung verbringen. Außerdem empfehlen die maledivischen Behörden die Nutzung der Nachverfolgungs-App „TraceEkee„.

Mauritius, Corona & Urlaub: Die Einreise ist wieder für ausländische Touristen möglich

Nachdem touristische Reisen nach Mauritius wegen der Corona-Pandemie lange Zeit nicht möglich war, erlaubt die Insel seit dem 15. Juli 2021 unter bestimmten Bedingungen die Einreise von ausländischen Besuchern. Der Inselstaat öffnet sich infolge eines Zwei-Stufen-Plans für Touristen.

mauritius corona urlaub
Die Insel Mauritius öffnet sich phasenweise für Touristen

Die Einreise in der ersten Phase vom 15. Juli – 30. September 2021 ist für vollständig geimpfte Personen (seit mindestens 14 Tagen) möglich. Sie benötigen neben dem Impfnachweis einen negativen PCR-Test und den Nachweis einer Auslandskrankenversicherung. Reisende dürfen sich nur in behördlich festgelegten Hotels aufhalten. In den ersten 14 Tagen ist das Verlassen der Hotelanlange nicht gestattet. Nach Ankunft am Flughafen in Mauritius, an Tag 7 und 14 erfolgen weitere Tests. Ist der Test nach 14 Tagen negativ, dürfen Reisende das Hotel verlassen und das Land bereisen. Nicht geimpfte Personen, die nach Mauritius einreisen möchten, müssen sich 14 Tage lang in ein Quarantäne-Hotel begeben.

Ab dem 01. Oktober plant das Land die vollständige Öffnung für durchgeimpfte Personen. Reisende dürfen sich frei auf der Insel bewegen, wenn sie bei der Einreise ein negatives Covid-19-PCR-Testergebnis (max. 72 Stunden alt) vorlegen.

Wie sieht die Reiselage auf den Seychellen aus?

Nach steigendem Covid-19-Infektionsaufkommen auf der Inselgruppe der Seychellen steht das Land seit dem 17. Januar 2021 wieder auf der deutschen Liste der internationalen Risikogebiete. Mit Wirkung zum 14. Februar 2021 gelten die Inseln gar als Hochinzidenzgebiet. Dies hat eine Test- und Quarantänepflicht (maximal 10 Tage) für alle Nicht-Geimpften und Nicht-Genesenen bei der Rückkehr zur Folge (Ausnahmen gelten für vollständig geimpfte und genesene Personen). Das negative Testergebnis darf in Deutschland nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein. Die Quarantäne kann frühestens am fünften Tag durch einen negativen Coronatest beendet werden.

Seit dem 25. März 2021 entfällt für Reisende aus allen Ländern – außer Südafrika – die Quarantänepflicht bei Einreise auf die Seychellen. Dies gilt unabhängig davon, ob sie geimpft sind. Besucher müssen einen negativen PCR-Test vorweisen, der höchstens 72 Stunden vor Abflug vorgenommen wurde.

Außerdem ist bis spätestens 3 Stunden vor Abreise eine Einreiseerlaubnis bei der seychellischen Gesundheitsbehörde unter https://seychelles.govtas.com/ zu beantragen. Dafür werden Reisepass, Passbild, Kontaktdaten, Flugdaten, Unterkunftsnachweis, das negative PCR-Testergebnis, eine Auslandskrankenversicherung mit Abdeckung von Covid-19 und eine Kredit- oder Bankkarte benötigt. Beachten Sie, dass die Bearbeitung der Gesundheitsgenehmigung bis zu 6 Stunden dauern kann. Die Gebühr beträgt 10 Euro, in Not- und Eilfällen wird ein Expressantrag innerhalb von 30 Minuten gegen einen Zuschlag von 60 Euro bearbeitet.

Seychellen Einreise
Das Covid-19 Infektionsaufkommen auf den Seychellen ist weiterhin auf einem hohen Niveau. Die Inselgruppe ist als Hochinzidenzgebiet eingestuft.

Auf den Inseln gelten in weiten Teilen des öffentlichen Lebens die Pflicht zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes sowie Abstands-und Hygieneregeln. Aufgrund gestiegener Covid-19-Fallzahlen gilt auf den Inseln eine Ausgangssperre zwischen 23 Uhr und 4 Uhr.

Was muss ich bei der Rückreise von den Seychellen beachten?

Für den Rückflug müssen Reisende bei Ankunft in Deutschland ein negatives Covid-19-Testergebnis nachweisen, das nicht älter als 72 Stunden (PCR-Test) bzw. 48 Stunden (Antigen-Schnelltest) sein darf. Antigen-Schnelltests, die den Kriterien der WHO entsprechen, werden akzeptiert. Negativ getestete Personen müssen in Deutschland in eine 10-tägige Quarantäne, die ab dem fünften Tag verkürzt werden kann (für vollständig geimpfte und genesene Personen entfällt die Test- und Quarantänepflicht).

Reisenews aus Südafrika

Seit im Dezember 2020 eine neue Virusvariante in Südafrika entdeckt wurde, ist das Land aktuell als Risikogebiet mit besonders hohem Infektionsrisiko (Virusvarianten-Gebiet) eingestuft. Dementsprechend warnt das Auswärtige Amt vor Reisen nach Südafrika. Dennoch ist die Einreise prinzipiell möglich, touristische Reisen sind wieder unabhängig von Voraufenthalten in anderen Ländern erlaubt. Bei der Rückkehr nach Deutschland müssen Reisende bereits vor der Abreise ein negatives Covid-19-Testergebnis nachweisen. Das Ergebnis darf bei der Einreise maximal 72 Stunden (bei PCR-Tests) oder 24 Stunden (Antigen-Schnelltests) alt sein. Darüber hinaus findet die 14-tägige Quarantänepflicht Anwendung (gilt auch für geimpfte und genesene Personen). Mit Wirkung vom 30. Januar 2021 wurden die Einreiseregelungen nach Deutschland noch weiter verschärft. Aktuell gilt ein Beförderungsverbot für grenzüberschreitende Reisen, das für den Personenverkehr per Zug, Bus, Schiff und Flug aus Südafrika nach Deutschland zutrifft. Dies betrifft jedoch nicht deutsche Staatsbürger und Personen mit Wohnsitz und Aufenthaltsrecht in der Bundesrepublik.

Was muss ich bei der Einreise nach Südafrika beachten?

Zwar zählt Südafrika von Seiten des Auswärtigen Amtes noch immer zur Liste der internationalen Risikogebiete, trotzdem dürfen reisewillige Personen das Land betreten. Deshalb greift bei der Rückkehr nach Deutschland die Quarantänepflicht. Bei der Ankunft in Südafrika müssen alle Reisende über fünf Jahre einen negativen und von der WHO akzeptierten Covid-19-PCR-Test nachweisen, der bei Abflug nicht älter als 72 Stunden sein darf. Außerdem ist ein Gesundheitsfragebogen auszufüllen.

Können Reisende keinen Test vorlegen, müssen sie bei Einreise einen Antigen-Test absolvieren. Fällt dieser positiv aus, ist eine zehntägige Quarantäne einzuhalten.

Südafrika Tafelberg
Reisen in Südafrika (im Bild: Tafelberg mit Lion’s Head) sind prinzipiell wieder möglich, das Auswärtige Amt hat jedoch eine Reisewarnung ausgesprochen.

Des Weiteren müssen sich alle Reisende die mobile App COVID Alert South Africa auf ihrem Smartphone installieren, eine Reisekrankenversicherung vorweisen und die Adresse der gebuchten Unterkunft hinterlegen.

Sogar eine Anreise ohne Covid-19-PCR-Test ist möglich. Allerdings wird in diesem Fall eine 10-tägige Quarantäne auf eigene Kosten für alle Reisenden fällig.

Gibt es Beschränkungen im Land?

In Südafrika gilt seit dem 28. Juni 2021 ein verschärfter Lockdown mit Ausgangssperren, Maskenpflicht in der Öffentlichkeit, Alkoholverkaufsverbot und das Verbot von Zusammenkünften. Vielerorts sind touristische Einrichtungen unter Einhaltung von Hygieneregeln geöffnet. Auch die meisten Safari Lodges sind geöffnet und empfangen wieder Gäste. Aufgrund des aktuell noch geringen Reiseaufkommens sind Inlandsflüge aber oft nur an bestimmten Wochentagen möglich.

Kariega Game Reserve Covid-19
Viele Safari Lodges in Südafrika (im Bild: Safari-Tour im Kariega Game Reserve) empfangen wieder Gäste aus aller Welt

Besucher in Geschäften und Behörden müssen sich auf Temperaturmessungen einstellen. Außerdem müssen sie sich die Hände desinfizieren und die Abstandsregel von 1,50 Meter einhalten. Verstöße gegen die Hygienevorschriften können hohe Geldstrafen nach sich ziehen.

Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Reiselage sehr dynamisch ist und sich je nach Reiseziel kurzfristig ändern kann. Alle Angaben sind ohne Gewähr (Stand 26.07.2021). Aktuelle Reise- und Sicherheitshinweise finden Sie auf den Seiten des Auswärtigen Amtes.

Wann stechen die ersten Kreuzfahrten in See?

Ab Ende Juli 2020 stechen auch wieder die ersten Kreuzfahrtschiffe in See. Die Reedereien haben aufwändige und umfassende Präventions- und Sicherheitskonzepte für die Seereisen entwickelt. Weltweit gilt eine Covid-19-Testpflicht für alle Passagiere und Crewmitglieder bei Kreuzfahrten mit und mehr als 250 Passagieren. Außerdem muss ein Gesundheitsfragebogen ausgefüllt werden. Die Kreuzfahrtschiffe legen mit einer um 40 Prozent reduzierten Gästezahl ab, in allen Bereichen gilt darüber hinaus die Abstandsregel von 1,5 Metern. Die Crew trägt einen Mund-Nasen-Schutz.

Ms Europa
Die MS EUROPA 2 auf hoher See

Moderne Klimaanlagen versorgen Kabinen und öffentliche Bereiche mit 100 Prozent Frischluft. In den Restaurants gibt es keine Selbstbedienung, es sind ausschließlich à la Carte – Bestellungen möglich. Eine moderne, technische Ausstattung mit Wärmebildkameras und einem mobilen Labor verspricht einen hohen Hygienestandard. Die Anzahl an Desinfektionsspendern wird deutlich erhöht. Zudem erhalten Passagiere einen Care-Set mit Mund-Nasen-Schutz-Masken, die an Bord verpflichtend getragen werden müssen, wenn der Mindestabstand nicht leicht einzuhalten ist (z.B. im Fahrstuhl, bei der Ein- und Ausschiffung an, beim Einkaufen in der Boutique etc.) .

Hanseatic Inspiration Grand Suite
DIe Grand Suite der HANSEATIC inspiration

Die intensive Reinigung der öffentlichen Bereiche und Kabinen/Suiten, u.a. mit Kaltnebelgeräten gehört ebenfalls zum Hygienekonzept. Hapag-Lloyd Cruises nimmt mit der HANSEATIC inspiration Kurs auf die Nord- und Ostsee, die EUROPA 2 fährt steuert einige norwegische Fjorde an. PONANT hingegen nimmt Kurs auf die wilden Küsten und Inseln Frankreichs.

Antigen-Schnelltests bei TUI Cruises

TUI Cruises veranstaltet mit der Mein Schiff 1 und Mein Schiff 2 sogenannte „Blaue Reisen“, die ausschließlich auf der Nord- und Ostsee ohne Landgänge stattfinden. Für sämtliche Reisen mit der Reederei benötigen Kunden ein negatives Covid-19-Testergebnis. Ab sofort wird der Test direkt im Hafenterminal durchgeführt, die Kosten sind bereits im Reisepreis inkludiert. Dafür verwendet TUI Cruises nun Antigen-Schnelltests für alle Passagiere, die eine Diagnose bereits nach 20 Minuten möglich machen.

Meine Schiff Lagune
Poolbereich der Mein Schiff 1

Bestens abgesichert für Reisen mit EWTC

Übrigens: Mit EWTC ist Ihre Reise auch in Zeiten von Corona optimal versichtert. Mit dem Abschluss des EWTC 5-Sterne-Premiumschutzes unseres Versicherungspartners HanseMerkur sind neben den Standard-Leistungen auch Behandlungskosten, die durch eine Epidemie oder Pandemie entstehen können, abgedeckt. Der volle Umfang des Versicherungsschutzes greift auch in Zielländern, für die eine Reisewarnung durch das Auswärtige Amt ausgesprochen wurde.

Für noch mehr Sicherheit und als Ergänzung zur Reise-Rücktrittskostenversicherung des 5-Sterne-Premiumschutzes bietet sich die Buchung des Corona-Zusatzschutzes an. Damit sind Reisende auch im Falle von häuslicher Isolation bzw. Quarantäne oder im Falle einer Beförderungsverweigerung durch die Airline abgesichert. Außerdem fällt die Selbstbeteiligung weg.

Wie sieht ein Urlaub in Zeiten von Corona aus?

Seit einiger Zeit überlegen Tourismusämter, Hotels, gastronomische Betriebe und viele weitere Akteure in der Reisewirtschaft, wie der Tourismus nach Monaten des Stillstands wiederbelebt werden kann. Dabei nimmt neben der schrittweisen Aufhebung der Reisebeschränkungen und Quarantänemaßnahmen die ausreichende, medizinische Notfallversorgung eine wichtige Rolle ein. Die wohl wichtigste Voraussetzung für die Öffnung des Tourismus besteht darin, das Risiko für Urlauber so gering wie möglich zu halten. Von der Buchung über den Flug mit Transfer bis hin zur Unterkunft und für die Rückkehr sind neue, hygienische Standards, Regeln und Verhaltensweisen unerlässlich, um sicher verreisen zu können und gesund zu bleiben.

Urlaub Corona
Am Pool ausreichend Abstand halten: Eine von vielen Hygieneregeln in Zeiten von Corona

Der Corona-Urlaub: Neue Regeln für den Tourismus

Der Deutsche Reiseverband (DRV) hat ein Positionspapier für das Reisen und Urlaub in Zeiten von Corona entwickelt: Es umfasst etliche Vorkehrungsmaßnahmen, wonach die Voraussetzungen für die Durchführung einer Reise gewährleistet wären. Neben den überall geltenden Abstandsregeln und Hygieneregeln (Händewaschen, Desinfektion, Atemschutzmaskenpflicht) sollen in Zukunft Hinweisschilder für Vorsichts- und Schutzmaßnahmen an Flughäfen, Hotels und anderen touristischen Einrichtungen aufgestellt werden. Am Flughafen sind flächendeckende Temperaturscreenings, gestaffelte Zugänge zum Flugzeug und reguliertes Deboarding denkbar.

Spa Corona
Bei der Benutzung von Spas und Wellnesseinrichtungen gelten zukünftig besondere Hygienevorschriften

Hygienemaßnahmen in Hotels

In Hotels wird über die Kontrolle von Abstands- und Hygieneregeln im Lobbybereich, über Einrichtungen eines Spuck-Schutzes an der Rezeption und über Mindestabstandsmarkierungen in Restaurant- und Wartebereichen nachgedacht. Darüber hinaus soll es keine Getränke und Snacks in der Lobby sowie deutliche Einschränkungen bei der Nutzung von Fitness-, Spa- und Kleinkinderbereichen geben. Die Bewirtung von Gästen soll idealerweise in zeitlich geordneten Gruppen mit genügend Abstand zu anderen Hotelgästen und den Hotelmitarbeitern erfolgen. Viele Hotels stellen keine Speisekarten mehr auf, sondern bieten sie den Hotelgästen online für ihr Smartphone an. Eine weitere Empfehlung betrifft den Verzicht auf Buffets (auch bei Kreuzfahrten) oder zumindest das Installieren eines Spuckschutzes in Verbindung mit ausreichender Abstandswahrung.

Restaurants Corona
Auch in den Restaurants wie hier im Puente Romano Marbella müssen sich Gäste auf Neuerungen einstellen

Auch die Poolanlagen sind einem Hygienekonzept untergeordnet: Neben der Markierung von Zu- und Ausgängen ist auf die Sicherung des Abstands im Poolbereich zu achten und die Nutzung von Sonnenschirmen nur für Zusammenreisende vorgesehen. Um die neuen Hygienemaßnahmen durchsetzen zu können, sind touristische Einrichtungen dazu angehalten, ihr Personal dementsprechend zu schulen und einzuweisen.

Welche Maßnahmen treffen die Reiseländer für den Corona Urlaub?

Um den Tourismus wieder langfristig aufbauen zu können ist es auch entscheidend, wie gut die Zielländer in Hinblick einer effektiven Anti-Corona-Strategie aufgestellt sind, sodass auch in Zeiten von Corona Urlaub möglich bleibt. Im Falle dringender Notfallbehandlungen sind z.B. ausreichend medizinische Kapazitäten notwendig. Außerdem müssen klare Vorgaben und Standards für Gastronomie, Einzelhandel und Freizeiteinrichtungen gelten, um das Infektionsrisiko gering zu halten. Die Einhaltung und Gewährleistung der Hygienestandards und das verpflichtende Tragen von Schutzmasken bei Ausflügen und Transporten gehören zukünftig genauso zu den Reisebedingungen wie ein Rückkehrgespräch mit Urlaubern von Seiten des Veranstalters und aller beteiligten Dienstleister einer Reise. Welche konkreten Vorschläge das Positionspapier des DRV umfasst, können Sie hier nachlesen.

Lobby
In den Lobbys der Hotels wird auf ausreichend Abstand geachtet (im Bild: Domes Miramare, Korfu)