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Reisetipps für Lissabon

Reisetipps Lissabon: Was Sie über Lissabon wissen sollten

Lissabon ist die größte Stadt und zugleich die Hauptstadt Portugals. Im Vergleich mit anderen europäischen Hauptstädten scheint Lissabon mit seinen 550.000 Einwohnern eher klein, was aber keinesfalls heißt, dass es hier nichts zu sehen und zu erleben gibt. Sehenswürdigkeiten, die Zeugnis der Geschichte Portugals als eine der führenden Handelsnationen der Welt sind, spannende Stadtviertel auf den sieben Hügeln der Stadt, die es zu Fuß oder mit der historischen Straßenbahn zu erkunden gilt und traumhafte Strände direkt vor der Haustür. Ein Städtetrip nach Lissabon ist immer eine gute Idee!

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Zahlen & Fakten

  • Einwohnerzahl: ca. 550.000
  • Lage: Lissabon liegt im Südwesten Portugals und zugleich im äußersten Südwesten Europas an der Atlantikküste, am nördlichen Ufer der Flussmündung des Tejo
  • Währung: Euro
  • Amtssprache: Portugiesisch
  • Staat: Portugal
  • Telefonvorwahl: +35121

Wetter & Klima: Lissabon beste Reisezeit

Die beste Reisezeit für Lissabon liegt zwischen Juli und September – die Temperaturen liegen tagsüber in der Regel zwischen 26 und 28 °C. Das Klima in Lissabon ist vom Atlantischen Ozean geprägt. Die Sommer sind nicht zu heiß und die Winter verhältnismäßig mild.

Im Winter fällt die Temperatur selten unter 0°C, selbst im Dezember liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 15°C, spätestens im April klettern die Temperaturen auf 20°C und mehr. Auch in den Herbstmonaten Oktober und November werden 20°C und mehr erreicht. Im Jahresdurchschnitt kommt Lissabon auf 290 Sonnentage.

Lissabon ist also zu jeder Jahreszeit definitiv eine attraktive Reisedestination! In den Wintermonaten muss allerdings auch mit dem ein oder anderen Regenschauer gerechnet werden. Dafür ist die Stadt zu dieser Zeit leerer. Aber auch von April – Juni und im Oktober sind weniger Touristen in der Stadt und die Temperaturen angenehm mild.

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Die Sommermonate mit hohen Temperaturen und viel Sonne können für einen Stadtbesuch heiß werden, die stetige Meeresbrise macht das Klima aber erträglich. Und im Zweifelsfall ist auch das Meer für eine Abkühlung nicht weit entfernt!

Anreise & Einreise

Die Anreise nach Lissabon erfolgt über den internationalen Flughafen Lissabon-Portela, etwa 6 km außerhalb des Zentrums von Lissabon. Der Flughafen wird von vielen deutschen Flughäfen und Airlines direkt angeflogen. Die Flugzeit von München oder Düsseldorf dauert etwa rund 3 Stunden, von Berlin oder Hamburg knapp 4 Stunden. Für die Einreise reicht EU-Bürgern ein gültiger Personalausweis oder Reisepass.

Prinzipiell ist die Anreise von Deutschland aus über Frankreich und Spanien auch mit dem Zug möglich. Die Verbindung ist jedoch mit mehreren Umstiegen verbunden und zeitintensiv (mind. 35 Stunden von Frankfurt am Main).

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Geschichte, Flair und Architektur: Lissabon hat viel zu bieten

Das auf sieben Hügeln erbaute Lissabon blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: gegründet von den Phöniziern, siedelten sich später die Römer an, bis die Stadt von den Mauren erobert und Lissabon schließlich unter der Herrschaft des portugiesischen Königs Manuel I. mit Entdeckern wie Vasco da Gama zu einem der führenden Zentren des Welthandels wurde. Viele historische Bauwerke und Sehenswürdigkeiten in Lissabon erinnern an den Reichtum der Stadt im Zeitalter der Entdecker.

Heute verbinden sich Historie und Moderne in Lissabon mit beeindruckender Architektur, einladender Gastronomie, herzlichen, aber unaufdringlichen Menschen, einem relaxten Lebensgefühl und viel Sonne. Lissabon ist eine multikulturelle Stadt, in der sich kulturelle Einflüsse aus der reichen Geschichte der Stadt mit den Elementen einer modernen Metropole mischen. Ihre Lage an der Atlantikküste mit ihrem vom Meer geprägten Klima, die Kultur und Geschichte der Stadt und ihr entspannter Lifestyle macht Lissabon für Touristen aus aller Welt attraktiv.

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Die Innenstadtviertel von Lissabon: Wo lohnt sich ein Stadtbummel?

Um in Kultur und Lebensgefühl der Stadt einzusteigen, empfehlen wir Ihnen einen Streifzug durch die Innenstadtviertel Lissabons: Alfama, Baixa, Bairro Alto, Chiado, Moraria, Cais do Sodré und das westlich angrenzende Belèm.

Alfama: Das älteste Viertel Lissabons

Das historische Viertel Alfama ist heute das ursprünglichste Viertel Lissabons mit fast dörflichem Charakter. Alfama hat das große Erdbeben von 1755, bei dem Lissabon beinah vollständig worden ist, fast unbeschadet überstanden. Kleine und verwinkelte Gassen mit kleinen Geschäften und Cafés kennzeichnen das Viertel. Da Alfama auf einem der sieben Hügel Lissabons liegt, finden sich hier viele Punkte, die eine fantastische Sicht auf die Stadt garantieren.

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Baixa: Das Herz der Innenstadt

Das westlich angrenzende Baixa, die Unterstadt, wurde während des Erdbeben vollständig zerstört und neu angelegt. Es unterscheidet sich mit eher schachbrettartigen Straßenzügen deutlich vom verwinkelten Alfama. Baixa  ist das geomerische und wirtschaftliche Zentrum Lissabons mit breiten Straßen und monumentalen Plätzen. Sehenswert sind die Einkaufsmeile Rua Augusta und der belebte Platz Praça do Comércio.

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⇒Tipp: Wenn Sie Lissabon besuchen und mitten im Geschehen wohnen wollen, empfehlen wir Ihnen das schicke Altis Avenida Hotel im Art-déco-Stil in Baixa, unweit vieler Sehenswürdigkeiten der portugiesischen Hauptstadt und einem traumhaften Stadtblick von der hoteleigenen Rooftop-Bar.

Bairro Alto: Das Ausgehviertel in Lissabon

Bairro Alto wirkt tagsüber eher verschlafen und wandelt sich abends zum zentralen Ausgehviertel Lissabons mit Clubs, Lokalen und edlen Restaurants. Hier trifft Trend auf Tradition: Tattoo Studios und Concept Stores grenzen auf alteingesessene, rustikale Fado-Lokale.

Chiado: Das Kulturviertel 

Chiado gilt als der elegante, intellektuelle Stadtteil mit einer lebendigen Kulturszene mit dem Opernhaus (Teatro Nacional de São Carlos) und dem nationalen Museum für zeitgenössische Kunst (Museu do Chiado).  Hier ist außerdem die Rua Garrett, eine der teuersten Einkaufsstraßen Portugals mit namhaften internationalen Modeboutiquen angesiedelt.

Cais do Sodré: Belebtes Viertel am Tejo

Ursprünglich genoss Cais do Sodré als Rotlichtviertel eher einen verruchten Ruf. In den letzten Jahren hat sich das Viertel, das zwischen der Altstadt und dem Fluss Tejo liegt, zu einem absoluten In-Viertel mit einem pulsierenden Nachtleben entwickelt. Zu den berühmtesten Straßen gehört die rosa gestrichene Pink Street (Rua Nova do Carvalho) mit zahlreichen Bars. Die Uferpromenade Ribeira das Naus ist ein populärer Treffpunkt, um den Sonnenuntergang zu genießen.

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Belém:  Pasteis de Nata und UNESCO-Weltkulturerbe

Belém liegt westlich der Innenstadt und die wie Cas do Sodré ebenfalls am Ufer des Tejo. Von Cas do Sodré ist Belém jedoch gut 5 km entfernt; von den anderen Innenstadtviertel zwischen 5 und 9 km. Dennoch gehört der Besuch im weitläufigen Belém für fast alle Touristen zum Pflichtprogramm, beherbergt es doch einige der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Lissabons, wie das Hieronymuskloster und die traditionsreiche Konditorei Pasteis de Belem.

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Kultur & Sehenswürdigkeiten in Lissabon: Was lohnt sich zu sehen?

  • Torre de Belém: Der Turm ist eines der wichtigsten Denkmäler und zugleich eines der Wahrzeichen Lissabons. Er ist Symbol der Zeit als Portugal zu den führenden See- und Handelsmächten der Welt zählte. Als Leuchtturm auf einem Felsen an der Tejo-Mündung begrüßte er die heimkommenden Entdecker und ankommende Handelsleute. 1983 wurde der Turm in die Liste des UNESCO-Weltkulturerbes aufgenommen. Auf der obersten Etage findet sich heute eine Aussichtsplattform.
  • Mosteiro dos Jerónimos (Hieronymuskloster): Der eindrucksvolle Sakralbau wurde im Auftrag von Manuel I. im Stadtteil Belém in der Nähe des Tejo-Flusses errichtet und den Mönchen des Hieronymiten-Ordens gewidmet. Das Kloster ist fester Bestandteil der portugiesischen Kultur und beherbergt u.a. die Sarkophage des berühmten Seefahrers Vasco da Gama und der portugiesischen Dichter Fernando Pessoa und Luíz de Camões sowie verschiedener portugiesischer Könige. Auch das Hieronymuskloster ist Teil des UNESCO-Weltkulturerbes.

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  • Pradão dos Descombrimentos (Entdeckerdenkmal): Am Ufer des Tejo gelegen erinnert auch dieses Denkmal an die Zeit der Entdeckungen. Errichtet wurde es 1960 vom Diktator António Salazar zum 500. Geburtstag von Heinrich dem Seefahrer. Das Denkmal ist dem Bug eines Schiffes nachempfunden und zeigt 33 berühmte Personen des Spätmittelalters in Portugal, die den Bug des Schiffes säumen. Auf 52 Metern Höhe bietet eine Aussichtsplattform mit einem einzigartigen Blick auf den lebhaften Platz Praça do Comércio.

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  • Castelo de São Jorge: Das Castelo de São Jorge im Viertel Alfama ist eine Festungsanlage mit Burgruine, die ursprünglich von den Mauren errichtet worden ist. Später diente die Burg als Königsburg, wurde jedoch beim Erdbeben von 1755 zerstört. Auf dem Gelände können heute u.a. Ausgrabungen aus phönizischer, römischer und maurischer Zeit besucht werden. Eine Aussichtsplattform ermöglicht einen weiten Blick über die Stadt und den Tejo.

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  • Praça do Comércio (Platz des Handels): Am Ende der Flaniermeile Rua Augusta passieren Sie den glanzvollen Triumphbogen Arco da Rua Augusta und erreichen den belebten Praça do Comércio. Hier stand bis 1755 das Schloss des Königs, in dem rund 200 Jahre die portugiesischen Könige residierten, bis das Erdbeben das Schloss zerstörte. 1974 wurde der Platz zum zentralen Ort der Nelkenrevolution, die das autoritäre Salazar-Regime stürzte und die Demokratie wiederherstellte. Heute ist der Platz, der direkt am Ufer des Tejo liegt, mit seinen vielen Cafés und dem unverstellten Blick auf den Tejo ein Besuchermagnet und bei Einheimischen und Touristen gleichermaßen beliebt.

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Aktivitäten & Geheimtipps in Lissabon: Was kann ich in Lissabon erleben?

Zu den schönsten Erlebnissen in Lissabon gehören: Eine Stadtrundfahrt mit der historischen Straßenbahnlinie 28, Aussichtspunkte mit einem fantastischen Blick auf das Panorama Lissabons, Leckereien für Süßmäuler und knusprig gegrillter Fisch. Und zwischendurch eine Rast im Park oder ein kurzer Trip an die nahegelegenen Strände.

Lissabons historische Straßenbahn:

Die Straßenbahnen sind heute nicht nur ein wichtiger Bestandteil des öffentlichen Nahverkehrs in Lissabon. Sie sind vielmehr unzertrennlich mit Lebensgefühl und Charakter der Stadt verbunden. Bei Touristen beliebt sind vor allem die altmodischen „Remodalado“-Bahnen, deren Wagenmaterial ursprünglich aus den 1930er Jahren stammt. Die Wagen sind innen komplett mit Holz ausgekleidet. Die alten Bahnen wurden extra dafür angefertigt durch die schmalen Gassen, engen Kurven über die mitunter steilen Hügel Lissabons fahren zu können. In den 1990er Jahren wurden die Bahnen technisch modernisiert.

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Die malerischste und bei Touristen beliebteste Strecke ist die der Linie 28 (Eléctrico 28). Sie führt durch die Viertel der Lissabonner Innenstadt durch historische Gassen, vorbei an zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Hier kommen Sie zum regulären Fahrpreis in den Genuss einer Stadtrundfahrt. Sehr bekannt sind auch die Standseilbahnen „Elevadores“, die die höher gelegenen Stadtviertel Lissabons verbinden und zu den markanten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählen. Auch der stählerne Aufzug Elevador Santa Justa, der das Baixa mit Chiado verbindet ist ein beliebtes und traditionsreiches Fortbewegungsmittel in der Stadt. Am besten entscheiden Sie sich für eine Fahrt außerhalb der Stoßzeiten, etwa in den frühen Morgenstunden, wenn die Bahnen weniger überlaufen sind.

Einmaliges Panorama: Die Miradouros in Lissabon

Wer Lissabon besucht, wird auf seiner Erkundung der Stadt einige Höhenmeter zurücklegen. Denn Lissabon wird nicht umsonst auch „Stadt der sieben Hügel“ genannt. Dank ihrer Lage auf mehreren Hügeln finden Sie in Lissabon viele tolle Aussichtspunkte, die einen unverstellten Blick auf die Stadt und den Tejo bieten. Zu den bekanntesten Aussichtspunkten gehört der Miradouro Sao Pedro Alcantara im Viertel Bairro Alto. Von hier haben Sie einen Blick über das Viertel Baixa und auf die berühmtesten Bauwerke Lissabons bis zur Burg.

Unser Geheimtipp: Aqueduto das Águas Livres

Einen tollen Blick auf die Stadt bietet der Aqueduto das Águas Livres, ein Aquädukt aus dem 18. Jahrhundert. Das Aquädukt ist nicht nur ein Meisterwerk der Ingenieurskunst. Vom Fußweg aus, der über das Aquädukt mit seinen bis zu 65 m hohen Bögen führt, haben Sie eine einmalige Panoramasicht.

Lissabon kulinarisch: Streetfood, Delikatessen und Naschereien

Gastronomisch hat Lissabon für jeden Geschmack und jeden Geldbeutel etwas im Repertoire. Vom einfachen Imbiss, der leckere belegte Baguettes (Sandas) oder Suppen (Sopas) verkauft, bis zum hoch dotierten Sternelokal mit kreativen und innovativen Kreationen. Lissabon ist so wie ganz Portugal für seine facettenreiche Fischküche bekannt. Ein Muss für alle, die gern Fisch essen, sind mit grobem Meersalz gewürzte und über dem Holzkohlegrill zubereitete Sardellen, oft zusammen mit gegrillten Paprikaschoten oder auch nur auf einer Scheibe Brot beträufelt mit Olivenöl serviert. Gegrillte Sardellen (Sardinhas Assadas) sind ein Wahrzeichen Lissabons. Sie sind fester Bestandteil der traditionellen Sommerfeste; insbesondere zu Ehren des Heiligen Antonius von Padua (Santo António), dem Schutzpatron von Lissabon.

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Ein in ganz Portugal beliebtes Streetfood, Bifana, ist auch in Lissabon verbreitet. Dünn geschnittenes Schweinefleisch wird dazu in einer würzigen Marinade aus Knoblauch, Lorbeerblättern, Weißwein und Paprika eingelegt, angebraten und in einem Brötchen, zum Teil mit scharfer Sauce und/oder Senf, serviert. Wer es eher süß mag, sollte unbedingt die köstlichen Pastéis de Nata oder Pastéis de Belém probieren. Die kleinen Blätterteigtörtchen mit cremiger Füllung gehen auf ein Rezept der Mönche des Hieronymusklosters zurück. Seit 1837 wird das Gebäck von der Konditorei (Pastelaria) Casa Pastéis de Belém im gleichnamigen Stadtviertel Lissabons vertrieben. Heute sind Pastéis de Nata weltweit erhältlich, wenn Sie aber in Lissabon sind, sollten Sie der Pastelaria vorbeischauen und das Original probieren. Sie werden es nicht bereuen!

Fado: Weit mehr als nur die Musik der Stadt

Lissabon ist wie ganz Portugal vom Lebensgefühl des Fado, einer traditionellem Musikrichtung durchdrungen. Stolz mischt sich mit Melancholie und Nostalgie, Liebe mit Verlust. Der Fado hat seinen Ursprung im Hafen- und Arbeitermilieu Lissabons. Zentrales Merkmal dieser traditionellen Musikart, die internationale Bekanntheit erlangte, ist ihr melancholisch-wehmütiger Gesang, der in der Regel von einer Gitarre begleitet wird. Eine seiner bekanntesten Interpretinnen ist Amália Rodrigues, die 1999 verstarb. 2011 wurde der Fado von der UNESCO zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Heute können Sie abends insbesondere in den Kneipen der Stadtviertel Bairro Alto und Alfama Livedarbietungen des Fado genießen.

Parks: Für Erholung sorgen Lissabons Grünflächen und Parks. Der größte unter ihnen ist der Parque Eduardo VII mit einer Fläche von knapp 26 m². Der Park beeindruckt mit seiner sorgsam angelegten Gartenarchitektur. Der perfekte Ort für ein Picknick zwischendurch! Am Rand von Lissabon erstreckt sich der Parque de Florestal de Monsanto, Lissabons Stadtwald mit einer Größe von 800 ha. Hier finden Sie zahlreiche Wanderwege und Picknickplätze.

Die Strände von Lissabon

In Lissabon selbst gibt es nur ein paar wenige Strände direkt am Fluss Tejo. Die Strände direkt am Atlantik sind jedoch in vergleichsweise kurzer Zeit erreichbar (+/- 30 Minuten per Auto oder ÖPNV). Sie sind das perfekte Ziel für einen erholsamen Tagesausflug! Beliebte Strände liegen rund um die Orte Cascais oder Estoril, östlich der Hauptstadt. Wenn Sie kurze Wege suchen, treffen Sie südlich von Lissabon auf die Costa da Caparica mit kilometerlangen, breiten Strände und idealen Bedingungen zum Surfen. Ob Wassersport, lange Spaziergänge oder einfach nur Ausruhen – die Strände der Costa da Caparica bieten nah der lebhaften Hauptstadt Portugals Sonne, Sand und Meer für jeden!

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Unvergessliche Tage in Lissabon planen mit den Reisetipps von EWTC

Lissabon, ist definitiv eine Reise wert! Was wir an Lissabon besonders schätzen ist die Verbindung zwischen bewegter Geschichte und trendigem Lifestyle samt zahllosen Cafés, Bars, Restaurants und Shops für jedes Budget und jeden Geschmack, das ganzjährig angenehme Klima, Stränden vor der Haustür von monumentalen Sehenswürdigkeiten und historisch geprägter Kultur. Und diese Mischung, die Lissabon so besonders macht, fasziniert nicht nur uns, sondern zieht Jahr für Jahr weltweit Touristen in ihren Bann.

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann kommen Sie selbst nach Lissabon und lernen diese faszinierende Stadt kennen!  Wir von EWTC helfen Ihnen gern bei Ihrer Reiseplanung.

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FAQs: Lissabon-Reisetipps

Wie viele Tage sollte man für Lissabon einplanen?

Um einen ersten Eindruck von der spannenden Hauptstadt Portugals zu gewinnen, mögen drei Tage ausreichen. Wenn Sie jedoch tiefer in das Lebensgefühl Lissabons eintauchen und zwischen Sightseeing auch Zeit zum Durchatmen haben wollen, empfehlen wir Ihnen ein, bis zu fünf Tage oder mehr einzuplanen.

Welches Viertel ist das schönste in Lissabon?

Wer das ursprüngliche Lissabon kennenlernen möchte, wird sich vermutlich in Alfama besonders wohlfühlen, während Nachtschwärmer im Bairro Alto auf ihre Kosten kommen dürften. Stadtspaziergänge können Sie ideal in Baixa mit seinen großen Plätzen und der prachtvollen Flaniermeile Rua Augusta unternehmen. Chiado lockt mit der exklusiven Einkaufsstraße Rua Garrett und einem breiten kulturellen Angebot. Viele der wichtigsten Sehenswürdigkeiten liegen in Belém.

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Was ist die beste Reisezeit für Lissabon?

Lissabon ist ganzjährig ein faszinierendes Reiseziel! Dank seiner milden Temperaturen und der Atlantikbrise ist ein Städtetrip nach Lissabon das ganze Jahr über möglich. Im Winter kann es allerdings auch mal regnen, im Sommer sind mehr Touristen in der Stadt. Im Frühjahr und im Herbst genießen Sie viel Sonne in der Stadt viel Sonne bei angenehmen Temperaturen um 20°C und mehr.

Ist Lissabon gefährlich?

Lissabon gilt als eine der sichersten Hauptstädte Europas, die Menschen als sehr gastfreundlich und hilfsbereit. Aufmerksam sollten Sie an viel frequentierten Orten und im öffentlichen Nahverkehr sein, um sich vor Taschendiebstählen zu schützen.