Santorin Griechenland
 
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Reisetipps für Santorini

Was Sie für einen Santorini-Urlaub wissen müssen: Die besten Reisetipps im Überblick

Pittoreske Orte mit weiß getünchten Häusern und Kirchen mit blauen Kuppeln, atemberaubende Sonnenuntergänge, surreale Landschaften vulkanischen Ursprungs und lebendige Geschichte zum Anfassen. Santorini ist für viele ein Sehnsuchtsort von unverwechselbarer Schönheit: Griechenlandurlaub vom Feinsten! Die Sonne scheint an mehr als 300 Tagen pro Jahr und abends bieten Restaurants an den Steilküsten eine traumhafte Aussicht auf das Ägäische Meer und die Caldera, die vor Jahrtausenden durch einen Vulkaneinsturz entstand und heute das Gesicht Santorinis prägt.
Die Kykladeninsel bietet Luxus pur, der auf Romantiker und Ästheten, Sonnenfreunde und Geschichtsinteressierte, Natur-Fans und Reisende mit Anspruch gleichermaßen einen besonderen Zauber ausübt!

Zahlen, Daten & Fakten: Was Sie über Santorini wissen sollten  

  • Einwohnerzahl: ca. 15.500

  • Lage: Südliche Ägäis; ca. 120 km von Kreta

  • Währung: Euro

  • Amtssprache: Griechisch

  • Hauptstadt: Firá

  • Telefonvorwahl: +30 22860

Wetter und Klima: Beste Reisezeit für Santorini  

Die beste Reisezeit beginnt auf Santorini im Frühling und reicht bis in den Spätherbst. Santorini ist eine der sonnenverwöhntesten Inseln in Europa. Das Klima auf der Insel ist mediterran mit angenehm warmen Frühlings- und Herbstmonaten, heißen Sommern, die oft von einer kühlenden Meeresbrise begleitet werden und milden Wintern. Selbst zwischen November und März bleiben die Temperaturen i.d.R. zweistellig; besonders im Dezember und Januar muss allerdings mit Niederschlägen gerechnet werden.

Am besten planen Sie Ihre Reise nach Santorini so, dass Sie vor Ort all das finden, was für Sie einen perfekten Urlaub ausmacht.

  • Bade- und Strandurlaub: Der Sommer ist die ideale Zeit für einen Badeurlaub auf Santorini! Die Sommermonate von Juni bis August sind die sonnenreichsten auf der Insel; mit bis zu 14 Stunden Sonne täglich. Die Temperaturen steigen oft über 30 °C, das Wasser wird etwa 25 °C warm. –

  • Aktivurlaub und Sightseeing: Frühling und Herbst sind perfekt für Unternehmungen auf der Insel wie Sightseeing oder Wanderungen! In den Monaten April/ Mai und September/ Oktober rangiert die Temperatur zwischen angenehmen 20-25 °C.

  • Ruhe und das authentische Santorini: Der Winter ist die beste Reisezeit für Ruhesuchende und alle, die das authentische Santorini erleben möchten! In den Wintermonaten liegen die Temperaturen zwischen 10-16 °C mit gelegentlichen Regenschauern. Die Übernachtungspreise sind deutlich niedriger und die Insel wirkt fast menschenleer.

An- & Einreise Santorini  

Der internationale Flughafen Santorini (JTR) wird innerhalb der Saison von vielen deutschen Flughäfen wie Frankfurt am Main, München, Berlin oder Düsseldorf direkt angeflogen. Die Flugzeit beträgt rund 3 bis 3,5 Stunden. Ganzjährig können Sie über Athen fliegen.

Santorini ist als zentraler Knotenpunkt gut im nationalen Fährnetz verknüpft. Bei der Anfahrt auf den Hafen von Athinios genießen Sie eine spektakuläre Aussicht auf die Steilküste Santorinis. Von Athen (Piräus oder Rafina) aus erreichen Sie Santorini mit der Highspeed-Fähre in ca. 5 Stunden, mit den regulären und günstigeren Fähren, die bei Seegang ruhiger durchs Wasser gleiten, müssen Sie 7 bis 8 Stunden einplanen.

Mit der Fähre kommen Sie von Santorini aus bequem auf die anderen Kykladeninseln Mykonos, Ios, Paros oder Naxos. Regelmäßige Verbindungen bestehen weiter nach Kreta, Kos und Rhodos.

Für die Einreise nach Santorini (Griechenland) benötigen Sie als Bürger der EU einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Santorini – „Die Schönste“: Geschichte der Kykladeninsel  

In antiker Zeit wurde Santorini Kalliste (die Schönste) genannt. Erste Siedlungsformen lassen sich bis ins 3. Jahrtausend v.Chr. nachweisen. Vermutlich um 1630 bis 1600 v.Chr. zerstörte ein Vulkanausbruch (minoische Eruption) die Besiedlung und splittete die Insel in mehrere Teile.
Heute ist Santorini eine Inselgruppe aus fünf Inseln. Thira ist die Hauptinsel mit einer Fläche von knapp 80 km². Die zweitgrößte Insel Thirasia misst lediglich etwa 9 km². Auf ihr leben nur wenige Menschen. Die meisten Touristen besuchen die Insel im Rahmen eines Tagesausflugs, um den Ausblick vom Hauptort Mandolas auf die Hauptinsel und die Caldera (Vulkankrater; s.u.) zu genießen. Apronisi, die dritte Insel, befindet sich im Privatbesitz und ist unbewohnt. Thira, Thirasia und Apronisi gruppieren sich um zwei Vulkaninseln, Néa Kaméni und Paléa Kaméni. Beide sind unbewohnt, ihre Vulkane noch aktiv.
 Der heutige Name Santorini geht auf die Venezianer zurück, die um 1200 auf die Insel kamen. Sie benannten die Insel nach der Heiligen Irene (Santa Irene), der sie eine Kirche auf der Insel widmeten.   

Santorini: Die sehenswertesten Orte der Insel in der südlichen Ägäis

Die Orte Santorinis sind als Postkartenmotive fest mit dem Bild verbunden, das Touristen aus aller Welt mit der Insel und Griechenland insgesamt verbinden. Weiß getünchte Häuser, Kirchen mit blauen Kuppeln prägen das ikonische Panorama und die romantische Atmosphäre, die für viele tief mit Santorini verwoben ist. Jenseits der bekannten Touristenspots gibt es auf Santorini einige ursprünglichere Dörfer zu entdecken. Ein Must-See sind die Ausgrabungen von Akrotiri, dem „Pompeii der Ägäis“ (s.u.).

Firá   – die Hauptstadt von Santorini entdecken

Firá ist die Hauptstadt von Santorini und ein beliebtes Ausflugsziel. Die Lage am Kraterrand beschert dem Ort eine einmalige Aussicht auf die Caldera und das türkisblaue Meer. Einen spektakulären Blick haben Sie von der Aussichtsplattform direkt neben der orthodoxen Kathedrale Metropolis mit beeindruckender Kuppel und farbenfrohen Malereien im Inneren. Die Aussichtsplattform ist zum Sonnenuntergang besonders beliebt, bietet aber auch tagsüber ein traumhaftes Fotomotiv!

In der Saison kann es in den engen Gassen trubelig werden. Dennoch lohnt sich ein Bummel durch das verwinkelte Städtchen mit vielen kleinen Geschäften, Restaurants und Bars. Unterhalb von Firá liegt der alte Hafen, der über einen Serpentinenweg mit 587 Stufen erreicht werden kann. Auf der Promenade Odós Yapántis tummeln sich Souvenirläden, Boutiquen, Cafés und Tavernen. Zurück nach Firá kommen Sie bequem mit der Seilbahn: der Ausblick während der etwa dreiminütigen Fahrt ist inklusive!

Oía   – Sonnenuntergang, blaue Kuppeln und praktische Tipps

Der beliebte Ort ist das Postkartenmotiv von Santorini mit weißen Steinhäusern, blauen Kuppeln und Windmühlen. Oía liegt nordwestlich von Firá am Kraterrand. Tagsüber ist es hier etwas beschaulicher als in Firá; gegen Abend füllt sich der Ort mit Tourist:innen, die den spektakulären Blick auf den Sonnenuntergang beobachten wollen -eines der meistfotografierten Motive Griechenlands. Entlang der Hauptstraße, der Nikolaou Nomikou-Gasse, reihen sich Souvenirläden, edle Boutiquen und Kunstgalerien. Unterhalb des Ortes und der beeindruckenden roten Lavafelsen liegt der ruhigere Fischerhafen Ammoudi mit kleinen Tavernen entlang der Hafenmole- ein echter Geheimtipp abseits der Touristenströme. Von hier aus starten Ausflugsboote zur Nachbarinsel Thirasia.

Imerovigli   – in das authentische Santorini eintauchen

Das Dorf Imerovigli liegt oberhalb von Firá auf einer Klippe am Rand der Caldera von Santorini. Wer das ruhige und authentische Inselleben sucht, liegt hier genau richtig.  Hier ist deutlich ruhiger als in der Hauptstadt. Der Ausblick vom höchsten Ort Santorinis (der Insel) (336 m)besonders auf den Sonnenuntergang, ist einmalig! Es gibt zahlreiche exklusive Terrassenbars mit traumhaftem Panorama, schicke Restaurants und edle Boutiquehotels, die teilweise in Höhlen untergebracht sind. Diese traditionellen Gebäude wurden in den weichen Vulkanstein geschlagen und bieten eine natürliche Temperaturregulierung. Vom Ort aus gibt es einen Wanderweg zum Skaros-Felsen, einer vulkanische Landzunge, die tolle Fotomotive bietet.

Pyrgos Kallistis   – Ausflug ins Mittelalter

Pyrgos Kallistis liegt ca. 5 km von Firá entfernt im Landesinneren und war früher der Hauptort der Insel. Das Dorf mit seinem Labyrinth aus schmalen Gassen, befestigten Mauern und versteckten Gängen ist ein typisches Beispiel mittelalterlicher Bauweise. Dazwischen befinden sich zahlreiche Restaurants und Tavernen, die zum Verweilen einladen. Im Herzen des Ortes liegt die von den Venezianern erbaute Burgruine Kastelli auf einem Hügel. Von hier aus haben Sie einen tollen Rundumblick.

Megalochori  – Authentisches Dorf mit Weinkultur (Assirtyko-Traube)

Im Süden der Hauptinsel, rund 7 km von Firá im Landesinneren, befindet sich das einladende Dorf Megalochori. Den Ort zeichnet eine entspannte Atmosphäre aus. In schmalen Gassen reihen sich die für die Gegend typischen weiß getünchten Häuser aneinander. Das Dorf und die Natur in seiner Umgebung des Ortes laden zu Spaziergängen und Erkundungen ein. Die höheren Lagen bieten faszinierende Ausblicke auf die Landschaft und das Ägäische Meer. Im Gegensatz zu Oía oder Firá sind hier weniger Touristen unterwegs; das Leben ist ruhiger. Der ideale Ort für alle, die es gern etwas beschaulicher und entschleunigter mögen: Hier erleben Sie das authentische Griechenland! Megalochori ist bekannt seine Weinproduktion. Im Zentrum stehen Weine der Assyrtiko-Traube (s.u.), die zu den besten Weißweinsorten Griechenlands zählt. Viele Weingüter bieten Proben an.

Akrotiri  – Archäologisches Highlight und Ausgrabungsstätte der Minoer

Das Dorf Akrotiri liegt im Südwesten der Hauptinsel. Als eines der besten archäologischen Highlights Griechenlands ist es vor allem für seine antike Ausgrabungsstätte bekannt, die unterhalb des heutigen Ortes liegt. Zu minoischer Zeit (historische EInordnung) befand sich hier eine bedeutende Stadt, die durch den Vulkanausbruch auf Santorini komplett in Asche begraben worden ist. Unter der Asche wurden die Gebäude der Stadt konserviert und erst im 20. und 21. Jahrhundert freigelegt. Teile der freigelegten antiken Stadt sind sehr gut erhalten. Ein Besuch der Ausgrabungen liefert interessante Einblicke in den Alltag der Stadt in ihrer Blütezeit (20. bis 17. Jahrhundert v.Chr.).
Das heutige Dorf Akrotiri lädt mit  kleinen und traditionellen Geschäften und Tavernen zum Verweilen ein. Perfekt für alle Reisenden, die das ursprüngliche Leben auf Santorini suchen!

Santorini: Lava und Klippen – Die schönsten Strände auf der Vulkaninsel  

Santorini ist kein klassisches Strandidyll mit weißem, pudrigem Sand wie in der Karibik. Die Strände der Vulkaninsel sind eher steinig, bestehend aus dunklem Lavakies oder grobem Sand. Trotzdem gibt es auch auf Santorini einige tolle Strände, die einen Besuch wert sind. Gerade die besondere Natur der Strände verleiht der Santorini ein optisch einmaliges Strandfeeling.

Red Beach (Kokkini Paralia)   – spektakuläres Farbenspiel; besonders zum Sonnenuntergang

Der Red Beach leitet seinen Namen vom rötlichen Sand ab, der charakteristisch für diesen Ort ist. Der Strand liegt im südwestlichen Zipfel der Hauptinsel in der Nähe von Akrotiri. Es ist der wohl berühmteste, auf jeden Fall aber einer der spektakulärsten Strände der Insel. Die roten Felswände aus Lavagestein stehen in einzigartigem Kontrast zum dunklen Lavasand und dem azurblauen Wasser der Bucht. Der Farbkontrast kommt in der Nachmittagssonne und zum Sonnenuntergang besonders gut zur Geltung! Sie erreichen den Strand über einen ca. 15 minütigen schmalen, unbefestigten Fußweg oder bequemer mit dem Boot. Wegen Steinschlaggefahr sollten Sie unbedingt die Anweisungen auf den Hinweisschildern befolgen!

White Beach (Aspri Paralia)   – beliebtes Fotomotiv und Schnorchelparadies

Ein weiterer Foto-Hotspot ist der White Beach. Higlihgt hier ist der Farbkontrast zwischen weißen Klippen, dunklem Sand bzw. Kies und dem türkisblauen Meerwasser. Zerklüftete Unterwasserfelsen bilden die ideale Kulisse zum Schnorcheln. Der Strand liegt an der Südküste, unweit vom Red Beach entfernt. Sie erreichen den Strand am einfachsten per Boot; entweder vom Red Beach oder Akrotiri aus. Es gibt auch einen Fußweg, der allerdings stellenweise recht anspruchsvoll ist. Der Strand ist relativ klein und kann daher voll werden. Am meisten Ruhe genießen Sie hier in den Morgenstunden.

Black Beach (Mesa Pigadia)   – ideal für Ruhesuchende

Wer an der Südküste etwas mehr Ruhe sucht, wird am Black Beach fündig. Die Atmosphäre ist hier deutlich relaxter als am nahen fotogenen Hotspot, dem Red Beach, der nur 2 km entfernt ist. Der Strand ist über eine teilweise abfallende Straße zugänglich. Ein kleines Boot pendelt von hier zum White Beach. Der Name des Strands stammt von seinem dunklen, groben Vulkansand. Es gibt hier eine kleine Felshöhle und eine traditionelle Taverne mit Fischgerichten.

Katharos Beach   – Naturstrand und traumhafte Aussicht

Ruhe und Erholung bietet auch der abgelegene Katharos Beach. Die kleine naturbelassene Bucht mit Kieselsteinstrand befindet sich von Oía an der nördlichen Küste. Die ruhige Atmosphäre verleiht dem Strand einen malerischen Touch. Der Zugang erfolgt über einen relativ steilen Pfad. Es gibt eine kleine Taverne mit tollem Blick auf das Meer und einen Parkplatz.

Períssa & Perívolos   – für Familien, Wassersportler und Strandbar-Fans

Die Strände Períssa und Perívolos bilden zusammen mit rund 7 km einen der längsten und beliebtesten Strandabschnitte an der Südostküste der Hauptinsel. Sie sind bekannt für ihren tiefschwarzen, grobkörnigen Vulkansand, kristallklares Wasser, Wassersportaktivitäten, zahlreiche Strandbars und eine lebhafte Atmosphäre. Dabei gehen die Strandabschnitte quasi nahtlos ineinander über. Períssa ist etwas mehr auf Familien ausgerichtet, während Perívolos für seine schicken Beachclubs bekannt ist. Familien mit Kindern schätzen den flachen Wasserzugang. Aber Vorsicht: Wegen des tiefschwarzen Sands sind Badeschuhe ein Muss!

Kamari Beach   – mit einladender Strandpromenade

Der Kamari Beach ähnelt dem Strand Períssa und ist von diesem nur durch das Felsmassiv Mesa Vuono getrennt. Der Strand besteht aus schwarzem Vulkansand, der sich farblich deutlich vom kristallklaren Wasser abhebt. Auch hier sind Badeschuhe empfehlenswert. Das Wasser fällt flach ab, es können Boote gemietet und diverse Wassersportmöglichkeiten ausprobiert werden. Gesäumt wird der Strand von einer einer hübschen Promenade mit vielen Restaurants und Cafés. Kamari Beach ist ideal für alle, die einen Strand mit guter Infrastruktur suchen.

Santorini: Outdoor-Aktivitäten, Natur und Ausflüge  

Santorini ist nicht nur für ihre malerischen Dörfer und ihre außergewöhnlichen Strände, sondern auch für ihre beeindruckende vulkanische Landschaft und die traumhaften Ausblicke auf die Caldera und das Ägäische Meer bekannt. Um in das besondere Flair Santorinis einzutauchen, lohnt es sich, das Auto auch mal stehen zu lassen und die Inselgruppe zu Fuß oder mit dem Boot zu erkunden.

Thirasia: Reisetipps & Aktivitäten auf der kleinen Schwester Santorinis

Für Reisende, die es etwas ruhiger mögen und solche, die das authentische Santorini suchen, lohnt sich definitiv ein Ausflug auf die kleinere Schwesterinsel Thirasia. Es gibt eine lokale Fähre von der Hauptinsel aus, aber auch viele Tagesausflüge mit dem Boot machen in Thirasia einen Stopp. Hier scheint die Zeit still zu stehen; manche sprechen von „Santorini vor 50 Jahren“. Der Hauptort Manolas liegt oben am Kraterrand. Vom Hafen Korfos führt eine Treppe mit rund 270 Stufen nach oben. Oben wartet ein toller Blick auf die gesamte Caldera. Thirasia eignet sich auch für kurze Wanderungen, etwa zum Kloster Moni Kimisis Theotokou im Süden der Insel.

Néa Kaméni und Paléa Kaméni- Heiße Quellen und Naturerlebnis

Im Rahmen einer Bootstour können Sie die beiden Vulkaninseln Néa Kaméni und Paléa Kaméni besuchen. Verschiedene Anbieter haben Touren mit dem Holzboot, einem Katamaran oder auch Sunset-Cruises im Programm.
Ein spaßiges Highlight ist der Besuch der warmen Quellen vor Paléa Kaméni: Sie ankern in einer Bucht und können vom Boot aus in ca. 45 °C warmes Wasser springen. Durch den hohen Schwefel- und Eisengehalt ist das Wasser rostbraun gefärbt. Dem Wasser wird eine wohltuende Wirkung auf die Haut nachgesagt. Aber Vorsicht: Tragen Sie wegen der Färbung des Wasser lieber alte und/oder dunkle Badekleidung!
Bei einer Wanderung auf Néa Kaméni bewegen Sie sich auf aktivem Vulkangestein! Vom Schiffsanleger bis zum Kraterrand sind es knapp 1,5 km. Sie sollten für den Weg 20 bis 30 Minuten einplanen. Festes Schuhwerk und Sonnenschutz sind ein Muss! Der Weg ist nicht schwierig, stellenweise aber steil; der Höhenunterschied beträgt knapp 130 m. Der Aufstieg lohnt sich: Sie wandern durch eine karge, fast mondartige Landschaft und sehen mehrere aktive Krater. Stellenweise steigt warmer Schwefeldampf aus dem Boden auf. Oben angekommen genießen Sie einen 360°-Blick auf die gesamte Caldera und die malerisch am Kraterrand liegenden Orte Firá und Oía. – Eine einmalige Kulisse!

Wanderung zum höchsten Berg Santorinis: Vom Profitis Ilias nach Alt-Thera  

Der Profitis Ilias ist mit 584 m der höchste Berg Santorinis. Auf der Spitze liegt ein Kloster, das denselben Namen trägt, wie der Berg. Hier genießen Sie einen schönen Panoramablick auf die gesamte Insel. Von Profitis Ilias aus lohnt sich eine Wanderung zum Gebirgsmassiv Mesa Vuono mit der archäologischen Stätte Alt-Thera, die in 360 m Höhe auf dem Grat von Mesa Vuono thront. Hier können die Ruinen von Thera, einer antiken Stadt aus dem 9. Jahrhundert v.Chr. besichtigt werden.
Für die Wanderung vom Kloster Profitis Ilias nach Alt-Thera sollten Sie etwa eine Stunde einplanen. Der 2,5-3 km lange Weg ist ausgeschildert; teilweise zwar steil, aber technisch nicht anspruchsvoll. Sie können auch vom ehemaligen Hauptort der Insel Pygros aus starten (knapp 4,5 km). Mit Auf- und Abstiegen sollten Sie knapp zwei Stunden einplanen.

Die Ägäis immer im Blick: Küstenweg von Firá nach Oía

Ein absolutes Highlight ist die Wanderung entlang der Steilküste der Caldera von Fíra nach Oía. Die rund 10,5 km lange Wanderung dauert wegen der Steigung je nach körperlicher Fitness zwischen drei und fünf Stunden. Festes Schuhwerk ist ein Muss! Auf dem Weg genießen Sie einen unverwechselbaren Panoramablick auf die Caldera. Allein dafür lohnt sich der Weg; ganz besonders dann, wenn Sie in der Abendstimmung mit Blick auf den Sonnenuntergang in Oía eintreffen. Ein Traum!

Was gibt es auf Santorini zu Essen?

Auch kulinarisch hat Santorini einige Besonderheiten zu bieten. Wie auf allen griechischen Inseln ist der fangfrische Fisch, idealerweise in einer gemütlichen Taverne mit Blick auf das azurblaue Meer genossen, ein besonderer Leckerbissen. Was Santorini jedoch von den anderen Inseln im ägäischen Meer unterscheidet, ist der vulkanische, nährstoffreiche Boden, der den lokalen Speisen eine besondere Raffinesse, und dem frischen Obst und Gemüse ein unverwechselbar intensives Aroma verleiht.

Meze: Leckere Vorspeisen auf Santorini

Wie in der griechische Küche allgemein, sind die Vorspeisen (Meze) auch auf Santorin ein wichtiger Teil des Essen. Zu den typischen Meze zählen die Fava Santorini, ein cremiges Püree aus aus gelben Erbsen, das üblicherweise mit Zwiebeln, Lorbeerblättern und Olivenöl zubereitet wird und gern als Dip zu Brot gereicht wird.  Beliebt sind auch die Tomatokeftedes

Eine lokale Spezialität mit einem leicht süßlichen Geschmack sind die weißen Auberginen. Durch den vulkanischen Boden, auf dem diese Auberginensorte gewachsen ist und den Wassermangel sind die Auberginen besonders zart und aromatisch. Beim Braten nehmen Sie kaum Öl auf. Sie werden gern gegrillt und als Dip serviert: Melitzanosalata.
Ein Must-Try für alle, die Ziegenkäse mögen ist der Chlortyri, ein lokaler Käse aus Ziegenmilch, der leicht säuerlich und sehr cremig schmeckt.  Er wird gern mit Salat serviert. Aufgrund der geringen Produktion ist der Käse eigentlich nur auf Santorini zu bekommen. –

Assyrtiko

Beim Assyrtiko handelt es sich um einen Weißwein, der heute in ganz Griechenland verbreitet ist, ursprünglich aber auf Santorini heimisch ist. Sein Charaktermerkmal ist die Mineralität und Säure, die der Wein auch in voller Reife bewahrt. Im Geschmack erinnert er Zitrusfrüchte und grüne Äpfel. Zentrum des Weinanbaus auf Santorini ist Pyrgos Kallistis mit lokalen Weingütern und Tavernen, die den Assyrtiko gern zu Meeresfrüchten, gegrilltem Fisch oder Tomatokeftedes servieren.

Was wir von EWTC an Santorini lieben  

Weiß getünchte Häuser und blaue Kuppeln – das Panorama der malerischen Orte am Rand des Vulkankraters sind das ikonische Postkartenmotiv eines Griechenland-Urlaubs! Santorini ist ein Ort von fast unwirklich scheinender Schönheit mit überwältigenden Sonnenuntergängen vor einer mondartig wirkenden Vulkanlandschaft und einem weiten Blick auf das azurblaue Meer. Mit mehr als 300 Sonnentagen pro Jahr steht die Insel symbolhaft für schönes Wetter und unbeschwerte Tage. Das einmalige Flair der Insel wissen Liebespaare ebenso wie Sonnenanbeter und Ästhetik-Fans zu schätzen. Ein absoluter Sehnsuchtsort, der Reisende aus aller Welt in seinen Bann zieht!

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FAQs: Santorini-Reisetipps  

Was ist der schönste Ort auf Santorini?  

Den einen Ort auf Santorini, den man gesehen haben muss, gibt es wohl kaum. Dazu ist die Schönheit der Insel an jedem ihrer Ort zu omnipräsent. Das Postkartenmotiv von Santorini finden Sie in Oía mit seinen weißen Häusern, blauen Kuppeldächern und Windmühlen. Aber auch die Hauptstadt Firá mit kleinen Geschäften, Restaurants und Bars ist ein beliebtes Ausflugsziel. Wer es ruhiger und beschaulicher mag, besucht die kleineren Dörfer etwas entfernt von der Küste wie etwa Pyrgos Kallistis oder Megalochori, die u.a. für ihre Weinanbautradition bekannt sind.

Wo sind die schönsten Hotels auf Santorini? 

Die beliebtesten und schönsten Hotels auf Santorini liegen am Rand des Vulkankraters rund um die Orte Firá, Oía und Imerovigli mit Blick auf die atemberaubende Caldera. Für Pärchen und Romantiker empfehlen wir das Mystique, A Luxury Collection Hotel, ein in Oía direkt an den Klippen gelegenes Adults Only-Hotel vor traumhafter Meereskulisse. Eines der besten Luxushotels auf der Kykladeninsel finden Sie im ursprünglicheren Ort Imerovigli. Vom Adronis Concept Value Resort genießen Sie einen einmaligen Blick auf die griechische Ägäis.

Wann ist die beste Reisezeit für Santorini?  

Santorini ist vom Frühling bis in den späten Herbst ein attraktives Reiseziel. Die Sonne scheint durchschnittlich an mehr als 300 Tagen im Jahr. In den Sommermonaten kann es sehr heiß werden, im Frühling und Herbst sind die Temperaturen angenehm warm. Die beste Zeit für Ihren Santorini-Urlaub sollten Sie so wählen, dass Sie alles unternehmen können, was für Sie einen perfekten Urlaub ausmacht: Juni bis August eignen sich vor allem für Strand- und Badeurlaub, für Unternehmungen wie Sightseeing oder Wanderungen sollten Sie besser die weniger heißen Monate im Frühjahr oder Herbst wählen. Wer günstig reisen will und die Ruhe sucht, kann auf Santorini einen milden Winterurlaub verbringen, sollte aber im Dezember/Januar auch mit dem ein oder anderen Regenschauer rechnen.

Wie viele Tage sollte ich für Santorini einplanen?  

Für einen ausgiebigen Aktivurlaub sollten Sie eventuell etwas mehr Zeit einplanen (7-14 Tage), bei einem Strandurlaub können 5-7 Tage schon ausreichen – je nach Wunsch natürlich.

Ist Santorini für einen Familienurlaub geeignet? 

Auch wenn Santorini ist ein ideales Reiseziel für Erwachsene und Paare.  nicht in erster Linie an Familien mit Kindern. Gerade Familien mit kleinen Kindern sollten ihren Urlaub auf Santorini daher gut planen. So bieten etwa die  Strände rund um Kamari und Períssa eine gute Infrastruktur mit schönen Strandpromenaden und flachem Wasserzugang. Einzelne Hotels sprechen gezielt Familien mit Kindern an. So etwa überzeugt das Adronis Concept Wellness Resort mit eigenem Kids Club, Babysitting Optionen und speziellen Kindermenüs.