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Vietnam: Land der Drachen und Pagoden

Das Reiseland Vietnam bietet eine tolle Kombination aus Bade- und Kultur-Urlaub, gewürzt mit den exotischen Gerüchen und Geschmäckern Südostasiens. Es gibt viel zu entdecken: das weite Mekong-Delta im Süden, der Rote Fluss im Norden und dazwischen das zentrale Hochland und ein kilometerlanger Küstenstreifen. Der Tourismus ist für das Land Chance und Herausforderung zugleich. Erst gegen Ende der achtziger Jahre öffnete die kommunistische Regierung die Grenzen für ausländische Besucher und damit für eine sehr lukrative Einnahmequelle. Mittlerweile hat sich der Fremdenverkehr zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes entwickelt.

Gesehen hat sie wahrscheinlich jeder schon mal, auf einem Foto oder Plakat, in einem Film oder in der Werbung: Die berühmte Halong-Bucht ist größter Anziehungspunkt des Landes, verzaubert ihre Besucher und gehört zu jeder Vietnam-Reise dazu. Denn sie besteht nicht nur aus Strand und Meer, sondern gleicht einer verwunschenen Landschaft, umgeben von Wasser. Der Legende nach entstand die „Bucht des abtauchenden Drachen“, was Vinh Ha Long aus dem Vietnamesischen übersetzt bedeutet, durch die Furchen, die ein herabsteigender Drache hier hinterließ. Die dahindümpelnden Holzdschunken mit ihren charakteristischen Segeln vor den schroff aus dem Wasser ragenden Kalksteinkuppen sind wahrscheinlich DAS Bild von Vietnam – gleich nach den freundlichen Menschen mit ihren breiten, konischen Strohhüten. Von der Bucht aus legen täglich Boote ab, die Touristen zu den berühmten Tropfsteinhöhlen bringen. Meist gehen solche Tagesausflüge mit einem frischem Seafood-Barbecue auf dem Schiff zu Ende.

Hanoi Tran Quoc Pagode

Hanoi – Tran Quoc Pagode

Produktion von Räucherstäbchen

Produktion von Räucherstäbchen

Getreide auf einem Markt

Getreide auf einem Markt

Buntes Treiben

Doch auch abseits dieses touristischen Hotspots ist Vietnam ein vielfältiges und liebenswertes Reiseland. Innerhalb weniger Tage können Urlauber hier Asien mit allen Sinnen erleben. Die grünen Reisfelder, überlebensgroße Statuen des Kommunistenführers Ho Chi Minh, getrocknete Tintenfische, Fledermäuse, bunte Märkte und der Duft aus den allgegenwärtigen Garküchen: All das macht Vietnam aus und will bei einer Reise entdeckt werden.

Vietnams Hauptstadt Hanoi überrascht stellenweise mit fast schon europäischem Flair. In der 6,5-Millionen-Metropole zelebriert Chinas charmanter Nachbar den Sozialismus auf die typische Art. Zwischen Buddhas, Blumen und Bananen steht meist noch die Statue eines sozialistischen Führers. Freilich ist das Bild abseits der Zentren ein anderes. Da bahnt sich ein nicht enden wollender Strom aus Kleinlastern, Mopeds, Radfahrern und Fußgängern seinen Weg durch die engen Gassen. Auf den Gehsteigen drängeln sich Suppenküchen und Händler, die ihr buntes Waren-Sammelsurium verkaufen. Dazwischen finden sich immer wieder überraschend moderne Shops, Restaurants oder Clubs. Ähnlich sieht es in der Sechs-Millionen-Metropole Ho-Chi-Minh-Stadt aus, die früher einmal Saigon hieß und bis 1975 Hauptstadt Vietnams war. Noch heute sind hier viele Zeugnisse der französischen Kolonialzeit zu besichtigen, wie beispielsweise eine Mini-Ausgabe der Kathedrale von Notre Dame. Auch die Anzahl an Cafés und die kulinarische Auswahl erinnern an Frankreich. Doch die Pagoden oder die traditionellen Markthallen, wie beispielsweise der historische Ben- Thanh-Markt, machen Besuchern wieder bewusst, dass sie in Asien sind. Touristen sollten auch einen Besuch in der Handelsstadt Hoi An einplanen. Deren gut erhaltene Altstadt wurde zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist absolut sehenswert.

Bootsanlegestelle in der Altstadt von Hoi An

Bootsanlegestelle in der Altstadt von Hoi An

Laternen

Laternen in Hoi An

Vietnam Reisfeld Bauern

Landwirte bei der Arbeit auf den Reisfeldern

Wirtschaftswunderland

Wirtschaftlich geht es dem Land erstaunlich gut. Das ehrgeizige Ziel der Regierung lautet: Bis zum Jahr 2020 will Vietnam den Status eines Industrielandes erreichen. Mit einem Jahreseinkommen von 1.400 US-Dollar pro Kopf zählt es zu den sogenannten „Ländern mit mittlerem Einkommen“. Einen guten Teil dazu trägt der Tourismus bei. Mittlerweile steuern sogar Kreuzfahrtschiffe vietnamesische Häfen an.

Kaffee-Ritual

Seit 1857 wird im zentralen Hochland bei Buon Ma Thuot Kaffee angebaut. Die fruchtbaren Böden und das ideale Klima garantieren exzellente Arabica- und Robusta-Bohnen. Wussten Sie, dass Vietnam mit zu den größten Kaffee-Exporteuren der Welt gehört? Kein Wunder also, dass der Kaffee in Vietnam so beliebt ist, ja fast ein Nationalgetränk. Aufgebrüht wird er traditionell mit einem Metallfilter. Nach Belieben wird gezuckerte Kondensmilch hinzugefügt. Das Resultat ist ein unglaublich aromatischer, sehr starker Muntermacher, der allerdings nichts für schwache Nerven ist. Oftmals wird er auch mit Eiswürfeln als Eiskaffee angeboten.

Rathaus Ho Chi Minh Stadt

Prachtvolles Rathaus in Ho Chi Minh Stadt

Kaffee-Essen

Vietnamesischer Kaffe und Suppe Pho Bo

Six Senses Nha Trang

Bucht des Six Senses Nha Trang

Strände und Inseln

Die mehr als 3.200 Küstenkilometer des Landes ziehen sich von der Halong-Bucht im Norden bis zur südlichen Grenze nach Kambodscha. Entsprechend groß ist die Auswahl an Badeorten. Lange, von Palmen umsäumte Sandstrände, kleine Inseln und teilweise noch unentdeckte Buchten machen Vietnam zu einem unvergesslichen und charmanten Badeerlebnis. An manche Orte gelangt man jedoch aufgrund der zum Teil fehlenden Infrastruktur nur schwer. Zu den bekanntesten Stränden zählen der China Beach zwischen Danang und Hoi An sowie Nha Trang, Vung Tau und Phan Tiet (Mui Ne). Diese können bequem mit Auto oder Flugzeug erreicht werden. Wachsender Beliebtheit erfreuen sich die Inseln Phu Quoc und Con Dao. Besonders Letztere ist ein Geheimtipp! Die ehemalige Gefängnisinsel aus der Kolonialzeit steht unter Naturschutz und beherbergt heute ein luxuriöses Six Senses Resort: weiße, einsame Buchten, eine artenreiche Unterwasserwelt und bewaldete Berge prägen die Szenerie. Hier erleben Urlauber nachhaltigen Tourismus gepaart mit höchstem Luxus.

 

Unsere Hotel-Empfehlungen für Vietnam-Reisen:

Sofitel Legend Metropole HanoiHANOI
Sofitel Legend Metropole Hanoi
Exzellenter Service und eine elegante Atmosphäre zeichnen diese „Grand Dame“ Hanois aus. Erleben Sie als Gast in dem zentral gelegenen Stadthotel französisches Flair sowie die Größe und Eleganz einer vergangenen Ära.

 

 

Banyan Tree Lang CoLANG CO
Banyan Tree Lang Co
Wer die Kombination aus erlebnisreichem Kultur- und relaxtem Strandurlaub liebt, wird sich hier wohlfühlen. Die traumhafte Bucht von Lang Co ist ein idealer Ausgangspunkt für Erkundungen in Zentralvietnam.

 

 

Fusion MaiaDANANG
Fusion Maia Resort
Ein absolutes Spa-Paradies: Durch das einzigartige Wellness-Konzept sind alle Behandlungen bereits inklusive. Dabei sind zwei Anwendungen pro Tag garantiert. Zudem gibt es einen tollen Strand, einen schönen Pool und vorzügliches Essen.

 

 

The Nam HaiHOI AN
The Nam Hai
Die gepflegte und luxuriöse Villenanlage zählt zu den exklusivsten Resorts Zentralvietnams. Perfekter Service, traumhaftes Ambiente und eine facettenreiche Küche versprechen ideale Erholung und wunderschöne Urlaubstage.

 

 

Six Senses Ninh Van BayNAH TRANG
Six Senses Ninh Van Bay
Stil und Eleganz werden hier mit Natürlichkeit und Exotik kombiniert. Der perfekte Service und die diskrete Privatsphäre auf dieser landschaftlich schönen Halbinsel sorgen für einen traumhaften Urlaub.

 

 

Six Senses Con DaoCON DAO
Six Senses Con Dao
Das Hideaway lädt mit seinem wunderschönen weißen, seicht abfallenden Sandstrand zu einer Auszeit vom Alltag in bezaubernder Kulisse ein. Hier gibt es absolute Ruhe und Abgeschiedenheit in Kombination mit natürlichem Design und Komfort.

 

 

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