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Mit der Vespa durch Saigon

Jung, hip und trendig: Saigon erlebt momentan einen regelrechten Boom und lockt Touristen aus aller Welt wegen der kulinarischen Vielfalt, kolonialer Architektur und einem aufregenden Nachtleben an. Im letzten Teil unserer EWTC-Blogreihe über Vietnam begleiten wir Janine Tillmanns, EWTC-Produktmanagerin für Asien, einen Tag lang beim Gang und bei der Fahrt durch die quirligen Straßen der südvietnamesischen Metropole.

Guten Morgen Saigon!

Wer sich wie ein „Local“ in Saigon fühlen möchte, der sollte unbedingt eine morgendliche Tour mit einem Motorroller unternehmen – dem Fortbewegungsmittel der Saigoner schlechthin, meint Janine. Dafür muss man sich jedoch sehr früh aus dem Bett bewegen, bereits um 6 Uhr morgens startet die Tour mit privatem Fahrer auf dem Rücksitz der kleinen Flitzer. Insgesamt vier Stunden dauert der “Konvoi” der „Guten Morgen Saigon-Tour“ und führt die mindestens zehn Tour-Teilnehmer durch die Hauptbezirke der Stadt. Bereits am Morgen sind viele Vietnamesen unterwegs und zeigen sich von ihrer sportlichen Seite: beim ersten Halt bekommen die Teilnehmer einen interessanten Eindruck vom populären Volkssports Thai Chi, besonders beliebt und zelebriert in den vielen Parks Saigons.

 

Danach wird es Zeit für ein kräftigendes Frühstück: Die traditionelle Nudelsuppe Pho, die überall in der Stadt an kleinen Straßenständen zubereitet wird, belebt Körper und Geist und ist vor allem zum Frühstück ein absoluter Vietnam-Klassiker. Im Gegensatz zur Pho im Norden ist die Brühe trüber und man hat meistens die Wahl zwischen dicken und dünnen Reisnudeln, zudem ist die Auswahl an Kräutern größer. Auch die Kaffeekultur ist in Saigon sehr stark ausgeprägt, das Kosten eines typischen, vietnamesischen Kaffees ist ebenfalls Pflicht einer jeden Morgen-Tour.

Weiter geht es zu den berühmten Sehenswürdigkeiten in Distrikt 1, dieser Stadtteil gilt streng genommen als das eigentliche Saigon. Er ist besonders vom kolonialistischen Erbe der Franzosen gekennzeichnet, viele bekannte Bauwerke sind um 1900 entstanden. Dazu zählen das Opernhaus, das Postamt, die Kathedrale Notre Dame, das Rathaus und viele andere Gebäude rund um die Pracht- und Einkaufsstraßen Nguyen Hue und Dong Khoi.

  • Kathedrale Notre Dame

Auf Shopping-Tour durch Saigon

Der Mittag und Nachmittag steht ganz im Zeichen des Shoppings! „Ein Muss für jeden Shopping-Liebhaber ist ohne Zweifel der riesige Ben-Thanh Markt. Das Wahrzeichen mit seinem Uhrturm ist ein absolutes „Must-See“, die lebendige und stimmungsvolle Atmosphäre lädt zum Schlendern, Bummeln und natürlich auch zum Feilschen ein. Ob Markenklamotten, klassische vietnamesische Kleider (Ao Dai), Tiere und Pflanzen, hier findet man (fast) alles, was das Herz begehrt“, versichert Janine. Selbst wenn der Markt um 18 Uhr schließt, kann man sich getrost weiter dort aufhalten. Denn dann verwandelt sich der Vorplatz in einen großen Freiluft-Nachtmarkt, auf dem vorwiegend vietnamesische Spezialitäten angeboten werden. Wer lieber abseits des großen Marktes auf Shopping-Tour gehen möchte, dem empfiehlt sich ein kleiner Abstecher zur Dong Khoi Straße. Früher vor allem wegen der vielen Lackwaren-Geschäfte bekannt, haben sich mittlerweile viele internationale Modeboutiquen in der von Kolonialbauten gesäumten Straße niedergelassen. Ein weiteres lohnenswertes Ziel für eine kleine Pause vom Shopping ist die Parallel-Straße zur Dong Khoi-Straße: In der Hai Ba Trung -Straße laden viele nette Restaurants und Cafés zum gemütlichen Zwischenstopp ein.

  • Ben Thanh Markt Saigon

Saigons lebendiges Nachtleben

Bevor es aber soweit ist, schwingen wir uns wieder auf die Rücksitze der kleinen fahrbaren Untersätze und rauschen mit unseren Fahrern durch das angesagte Nachtleben Saigons. Der EWTC-Ausflug „Streetfood Tour per Vespa“ gibt einen spannenden Einblick in die turbulente und kulinarische Seite der Stadt. Ähnlich wie in Hanoi sprudelt und brutzelt es auch hier an jeder Straßenecke. Die vielen Street-Food-Lokale bieten eine bunte Palette köstlicher Gerichten an, von gegrillten Fleischklößchen über gedünstete Brötchen bis hin zu frittierten Schnecken kann man sich hier nach Lust und Laune den Leckereien hingeben. Auf insgesamt drei Stopps können die Teilnehmer so viel essen und trinken wie Sie möchten. „Was bei einer Fahrt durch das nächtliche Saigon besonders auffällt sind die vielen neuen, schicken Bars und überhaupt die lebendige und kreative Nachtszene der Stadt“, berichtet Tillmanns. Kein Wunder, der Altersdurchschnitt der Vietnamesen beträgt gerade einmal ca. 25 Jahre, viele junge Menschen sind sehr gut ausgebildet und gründen vermehrt Cafés, Restaurants und Start-Ups. Beliebt ist das Viertel Pham Ngu Lao, wo sich eine Vielzahl an Cafés, Kneipen und Restaurants befinden, vor allem nachts pulsiert hier das Leben. Ein neuer Trend hat sich mit dem Brauen von Craft Beer entwickelt, kleine, unabhängige Brauereien bieten unterschiedlichste Biersorten von Cider bis hin zu Bier mit Fruchtgeschmack an. Nach dem Besuch eines Live-Musik-Clubs geht dann auch der lange, ereignisreiche Tag zu Ende und wir fallen glücklich und zufrieden in unser Bett.

  • Café Zoom

First-Class-Übernachtungen in Saigon

Übernachtungsmöglichkeiten finden Sie mit EWTC im Sofitel Saigon Plaza, einem modernen Stadthotel mit französischer Note. Im ehemaligen Botschaftsviertel gelegen, wohnen Sie zentral und „mittendrin“ in Saigons Distrikt 1. Das Gebäude und ehemalige Botschaft der DDR lockt mit einer großen Pool-Dachterrasse und viel Grün in der näheren Umgebung. Alternativ residieren Sie im altehrwürdigen Park Hyatt Saigon direkt gegenüber dem Opernhaus am Lam Son Platz in einem opulenten Kolonialbau, von wo aus Sie alle historischen Sehenswürdigkeiten fußläufig erreichen können. Das Hotelgelände überzeugt mit einem großen Pool inmitten einer üppig-grünen Garten-Landschaft und ist eine entspannende Oase mitten in der Großstadt.

  • Sofitel Saigon Plaza

Neben der Vespa-Touren können Kunst- und Musikinteressierte ein Alternativprogramm bestehend aus einem Kalligraphie-Kurs und einer vietnamesischen Musikeinlage besuchen. In der Kim Lien Pagode können künstlerisch affine Reisende an einem Kalligraphie-Kurs unter der Leitung eines Mönchs teilnehmen. Und im Haus von Duc Dau dürfen Musik-Freunde das unglaubliche Reservoir an Schlagzeugen, Blas- und Percussion-Instrumenten bestaunen. Eine ungewöhnliche Darbietung erwartet das Publikum: Duc Dau, seine Frau und sein Sohn spielen in nur 15 Minuten mindestens acht verschiedene Instrumente, die insgesamt 54 ethnischen Minderheiten Vietnams zugeordnet werden können.

  • Kalligraphie Kurs Saigon

Wenn Sie Saigon im Rahmen einer Vespa- oder Kultur-Tour erleben möchten, dann erfragen Sie doch einfach bei unseren EWTC- Reiseexperten weitere Details. Unter Telefon 0221 – 80 11 12 0 geben wir Ihnen einen umfassenden Überblick über Umfang, Leistungen und Preisen der Touren.