Kategorie
Aktuell
Beliebt

Karibik-Reise Teil 1: Dominikanische Republik

Als Christoph Kolumbus im Jahr 1492 die Insel Hispaniola an der Grenze zwischen Atlantik und Karibik entdeckte, war er verzaubert von der landschaftlichen Schönheit dieses Fleckchens Erde. Und bis heute hat die Insel nur wenig von ihrer Pracht eingebüßt: Üppige Dschungel und lange, palmengesäumte Strände wechseln sich mit spektakulären Wasserfällen und schroffen Berglandschaften ab. Allerdings nur abseits der vielen Resorts, die hier seit den 1970er Jahren mit Beginn des Tourismus in der Dominikanischen Republik entstanden. Glücklicherweise sind die meisten Bausünden aus dieser Zeit inzwischen gemildert durch eine Reihe kleinerer, feiner Hotels. Das für die Karibik vergleichsweise gute Preis-Leistungs-Verhältnis ist geblieben.

Insgesamt hat das Land in touristischer Hinsicht eine sehr positive Entwicklung genommen. Die All-inclusive-Hotelburgen der 1970er Jahre sind zwar nicht verschwunden, doch die Neueröffnungen im gehobenen Segment fügen sich unauffällig und stilvoll in die Landschaft ein. Einige internationale Luxusketten haben die Insel für sich entdeckt und kleine, feine Häuser eröffnet. Dazu kommen noch einige hübsche Boutique-Hotels in Santo Domingo. 2017 soll in der Hauptstadt auch ein großes Casino eröffnet werden. Viele Kreuzfahrtrouten führen über den neuen Kreuzfahrthafen Amber Cove, der seit 2015 in Betrieb ist. Unter anderem gehen hier die AIDA Vita oder die Cunard Line mit der Queen Mary 2 vor Anker. Beide Schiffe sind bei EWTC buchbar.

Kultur in Santo Domingo

Die Dominikanische Republik ist natürlich ein ideales Ziel für Badeurlaub. Aber eben nicht nur das! Auch einige interessante Städte und die wunderschöne Natur gibt es zu entdecken. Besonders die Landeshauptstadt Santo Domingo ist einen Besuch wert. Die gesamte Altstadt steht bereits seit dem Jahr 1990 auf der UNESCO-Liste des Weltkulturerbes, denn sie war die erste Hauptstadt der neuen Welt und gilt seit ihrer Gründung 1496 als „Wiege Amerikas“. Eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten von Santo Domingo ist die Catedral de Santa Maria la Menor, die als erste Kirche Amerikas errichtet und im Jahr 1540 fertiggestellt wurde. Auch das älteste Kloster auf amerikanischem Boden findet sich in der Dominikanischen Republik, ebenso wie die älteste Festung Fortaleza Ozama.

Der Leuchtturm des Kolumbus – Faro a Colón – ist ein gigantischer Betonbau in Form eines liegenden Kreuzes aus dem Jahr 1992, der anlässlich der 500-Jahrfeier der Entdeckung Amerikas eingeweiht wurde. Angeblich liegen hier die sterblichen Überreste von Christoph Kolumbus. Mit 240 Metern Länge, 34 Metern Breite und 46 Metern Höhe hat der Bau gigantische Ausmaße und war teures Prestigeprojekt der Regierung. Im Faro ist ein Museum untergebracht. Allabendlich sollen gut 150 riesige Scheinwerfer einen Lichtstrahl in den karibischen Himmel projizieren, was jedoch wegen der unzuverlässigen Stromversorgung nicht immer klappt.

Weitere beliebte Anlaufpunkte für Santo-Domingo-Touristen sind neben den diversen Museen und der Strandpromenade auch der Palast der Schönen Künste und der Botanische Garten. Unbedingt empfehlenswert sind Los Tres Ojos, die „Drei Augen“. Sie sind Teil einer Höhlenformation mitten in Santo Domingo. Der Name bezieht sich auf drei klare Seen, die sich umgeben von Tropfsteinhöhlen gebildet haben. Teilweise fällt Tageslicht in die Anlage, an diesen Stellen ist das System mit tropischen Pflanzen bewachsen. Eine vierte Höhle ist nur mit einem Floß erreichbar.

Üppig grün im Landesinneren

Wer sich ins Landesinnere wagt, wird überrascht: Bis zu 3.000 Meter hohe Berge verteilen sich auf gut 120 Kilometern über die ganze Insel. Eine Gebirgswelt, die auf den ersten Blick so gar nicht in die Karibik passen will – wäre da nicht der Dschungel, der sich durch die Bergketten zieht. Im Ort Jarabacoa können Trekking-, Mountainbike- und Raftingtouren gebucht werden. Etwa eine Stunde von Santo Domingo entfernt liegt das Dorf Altos de Chavon – ein Nachbau eines mediterranen Ortes aus dem 16. Jahr-hundert, der heute besonders Künstler anzieht. Auf den Spuren der Ureinwohner, der Taino-Indianer, wandeln Besucher des Nationalparks Los Haitises im Nordosten. Die zerklüfteten Höhlensysteme waren früher auch Zuflucht für Piraten.

Bei einer Küstenlänge von insgesamt rund 1.600 Kilometern findet sich in der Dominikanischen Republik garantiert für jeden das passende Plätzchen. Von der einsamen Badebucht über den breiten Sandstrand bis hin zum Surferparadies ist alles dabei. Doch nicht nur das: Mit insgesamt 21 blauen Flaggen kann das Land die größte Anzahl dieser Gütesiegel in der ganzen Karibik und Lateinamerika vorweisen. Prämiert wurden die Strände La Laguna Dominicus, Playa Nueva Romana Bahía Príncipe, Cabeza de Toro und Playa Dorada.

Bereits zum dritten Mal hat die International Association of Golf Tour Operators die Dominikanische Republik als beste Golf-Destination der Karibik und Lateinamerikas ausgezeichnet. Wenig überraschend eigentlich, denn mit über 30 Plätzen hat der Inselstaat das größte Angebot der Region. Namhafte Designer wie Jack Nicklaus, Robert Trent Jones, Nick Faldo oder Pete Dye haben die Anlagen gestaltet. Die Abschläge mit Blick auf das türkisblaue Meer oder die üppig grüne Natur sind ein wahrer Leckerbissen für Golfer.

 

Unsere Hoteltipps für die Dominikanische Republik:

Zoetry Aqua Punta CanaPUNTA CANA
Zoetry Agua Punta Cana
Das charmante Hideaway an der ruhigen Kokosküste bietet eine gelungene Kombination aus persönlichem Service und unaufdringlichem All-inclusive-Konzept. Dazu gibt es landestypische Architektur, einen palmengesäumten Strand und zwei Pools.

 

 

Tortuga BayPUNTA CANA
Tortuga Bay Punta Cana
Urlaub im Designer-Hotel! Die Zimmer und Villen wurden von dem weltbekannten dominikanischen Designer Oscar de la Renta gestaltet. Auch der Service ist exzellent. Das Hotel befindet sich innerhalb einer der schönsten  Ferienanlagen der Insel.

 

 

Eden Roc at Cap CanaPUNTA CANA
Eden Roc at Cap Cana
Tropische Farben treffen auf europäische Eleganz: Inspiriert von klassisch italienischem Design und französischem Barock zeigt sich dieses Resort sehr mondän und modern. Die schicken Villen  sind großzügig und verfügen über einen privaten Pool.

 

 

Hostal Nicolas de OvandoSANTO DOMINGO
Hostal Nicolas de Ovando
Wohnen im Weltkulturerbe: In dem Gebäude aus dem Jahre 1502 residierte einst Nicolas de Ovando, Gründervater von Santo Domingo. Die historischen Mauern wurden teilweise in die Gestaltung der Zimmer integriert.

 

 

Casas del XVISANTO DOMINGO
Casas del XVI
Die einstigen Räume des Dominikanerklosters aus dem 16. Jahrhundert wurden farbenfroh, mit viel Liebe zum Detail und Antiquitäten eingerichtet. Jedes der drei Häuser hat seinen eigenen, besonderen Charme.