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Elefantenreiten in Thailand

Unsere Marketing-Kollegin Andrea Jahr war mit Mann und Kind in Südthailand unterwegs und hat so manche Mutprobe wie das Elefantenreiten gemeistert.

„Wie sollen wir denn da hoch kommen?“ Meine kleine Tochter Pauline blickt mit großen Augen den viermal so großen Elefanten an, der geduldig mit seinem Bänkchen auf dem Rücken vor ihr steht. Wir wollen eine halbe Stunde auf dem Dickhäuter durch die Gegend schaukeln – Elefantenreiten gehört ja schließlich zu einem Thailandurlaub dazu. Da kommt schon unser Mahout, der Elefantenführer, und zeigt uns den Weg auf eine Holzplattform. Zehn Sprossen höher, funktioniert der Aufstieg problemlos und wir sitzen zu dritt auf Nok.

Der Dickhäuter trottet los und ich bekomme starkes Herzklopfen. Auf einem schmalen Pfad geht es steil bergauf mitten in den Dschungel hinein, links von uns der Abgrund. Wir wippen von rechts nach links, von hinten nach vorne und ich versuche mich mit Elefantenfakten abzulenken, die ich Pauline erzähle. Zum Beispiel, dass es die größten Landsäugetiere der Erde sind. Dass die Dickhäuter früher zu Zehntausenden die Wälder Thailands bewohnten, aber heute nur noch geschätzte 2.000 Tiere in Thailand frei leben. Und dass alle Thais, ganz besonders die Mitglieder des Königshauses, die Elefanten verehren. Der thailändische König Bhumibol Adulyadej besitzt sogar elf weiße Elefanten.

Beim Erzählen beobachte ich den Mahout, der auf dem rauen Nacken des Elefanten reitet und ihn mit Kommandos und einem Stab den Weg lang dirigiert. Nach einiger Zeit kann ich mich etwas entspannen und den Ausritt genießen – doch da sind wir auch schon wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen. Jetzt steht die Bananenfütterung an. Unfassbare 200 Kilogramm Nahrung pro Tag benötigen die Tiere. Sie ernähren sich rein pflanzlich durch Gräser und Blätter, aber lassen sich auch gerne von den Touristen mit Bananen füttern. „Der hat ja eine Nase, die gleichzeitig ein Arm ist“, stellt Pauline beeindruckt fest. Mit seinem Rüssel schiebt sich unser Elefant Nok systematisch eine Banane nach der anderen ins Maul. Kein Wunder, die thailändischen Bananen schmecken ja auch besonders gut.

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