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Ihre persönliche Merkliste

    Reiseführer Oman

    Orientalische Ursprünglichkeit, herzliche Gastfreundschaft, historische Forts und echte Traumhotels – das alles zeichnet das Sultanat Oman im Südosten der Arabischen Halbinsel aus. Die Landschaft des Omans bietet einen interessanten Mix aus schönen Sandstränden, steilen Fjorden, kargen Steinwüsten und üppig-grünen Oasen. Mit zahlreichen historischen Sehenswürdigkeiten ist die Hauptstadt Muscat ein Magnet für kulturinteressierte Reisende.

    Wichtige Informationen

    Bitte beachten Sie die wichtigen HInweise am Ende der Seite für Aufenthalte während des Fastenmonats Ramadan sowie die generellen Hinweise zu Instandhaltungsarbeiten bzw. temporären Schließungen von Restaurants und Freizeiteinrichtungen während der auslastungsschwachen Sommermonate.

    Reisende in die Region um Dhofar (Salalah) sollten die Khareef season (Ausläufer des asiatischen Südwestmonsuns) zwischen Mitte Juni und Mitte September meiden. Neben stetigem Nieselregen behindern in dieser - hauptsächlich bei Reisenden aus der Golfregion - beliebten Zeit kilomterlange Staus das Vorankommen.
     


    Über den Oman

    Der Oman befindet sich am südöstlichen Ausläufer der Arabischen Halbinsel. Mit einer Fläche von 309.500 Quadratmetern ist das Sultanat größenmäßig mit Deutschland vergleichbar. Im Süden grenzt es an die Republik Jemen, im Westen an Saudi-Arabien und im Norden an die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Ostküste liegt am Arabischen Meer, die Nordküste am Golf von Oman. Zudem besitzt der Oman im Norden zwei Enklaven im Areal der VAE: Madha und die Halbinsel Musandam.
    Die 1.700 Kilometer Küstenlinie bietet viele unberührte Strände und hochaufragende Berge. Das Landesinnere ist geprägt von kargen Sandwüsten, etwa dem Leeren Viertel, mit erfrischenden Oasen. Im abwechslungsreichen Nordoman dominieren die Wahiba-Wüste und das beeindruckende Hajar-Gebirge. Liebevoll restaurierte Festungen lassen Besucher hier in vergangene Zeiten eintauchen. Auch Muscat, die vergleichsweise gemütliche Hauptstadt des Omans, hat sich seinen historischen Charme bewahrt. Die felsigen Buchten entlang der Küste von Muscat laden zum Baden ein.


    Bevölkerung, Sprache & Währung

    Im Oman leben rund  2,9 Millionen Einwohner. Die etwa 820.000 Ausländer darunter stammen überwiegend aus Indien und Pakistan oder aus anderen arabischen Ländern, von den Philippinen sowie aus Europa und den USA. 83 Prozent der Gesamtbevölkerung sind jünger als 35 Jahre.
    Die Landessprache ist Arabisch. Im Geschäftsleben und in den Hotels wird üblicherweise auch Englisch gesprochen. Die omanische Währungseinheit ist der Omani Rial (R.O.). Er unterteilt sich in 1.000 Baizas und ist fest an den US-Dollar gekoppelt. Ein Omani Rial entspricht 2,60 US-Dollar. Hotels, Restaurants und Geschäfte akzeptieren die gängigen Kreditkarten. Für den Geldwechsel vor Ort werden US-Dollar empfohlen. Auch Reisechecks sollten in der US-Währung mitgebracht werden. Bargeld kann unproblematisch mittels Kredit- oder EC-/Maestro-Karte und PIN-Code an Bankautomaten abgehoben werden.


    Einreise

    Zur Einreise in den Oman wird neben einem Reisepass, der noch sechs Monate nach Einreise gültig ist, ein Visum benötigt. Bürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie aus den meisten anderen EU-Ländern erhalten dieses bei Einreise am Flughafen oder den wichtigsten Grenzübergangsstellen. Das Visum kostet 53 US-Dollar (20 Omani Rial) und berechtigt zu einem Aufenthalt für 30 Tage bei einmaliger Einreise. Bei einem Aufenthalt von bis zu 10 Tagen kostet das Visum 14 US-Dollar (5 Rial). Kinder erhalten keine Ermäßigung. Auch wer über das Emirat Dubai anreist, benötigt ein gesondertes Visum für den Oman. Das Visum oder der Einreisestempel des Emirats Dubai reicht in diesem Fall in der Regel nicht aus (Ausnahme: Bei Einreise über Dubai auf dem Luftweg mit dem gültigen Einreisestempel des Emirats Dubai fällt eine reduzierte Gebühr in Höhe von 5 Omani Rial an). Bei der Ankunft mit einem Kreuzfahrtschiff fallen bei einem Aufenthalt bis zu 48 Stunden keine Gebühren an. Mehrfache Einreisen aufgrund einer Kreuzfahrt kosten 5 Omani Rial (ca. 14 US-Dollar). Kinder benötigen einen eigenen Reisepass.

    Oman Air bietet Direktflüge von München, Frankfurt, London und Paris nach Muscat an. Andere Fluggesellschaften wie Emirates, Etihad, Lufthansa oder Qatar Airways fliegen die omanische Hauptstadt von München, Frankfurt, Zürich oder Wien mit Zwischenstopp in Dubai, Abu Dhabi oder Qatar an. Ein Flug dauert je nach Verbindung etwa sechs bis neun Stunden. Je nach Reiseziel im Oman empfiehlt es sich auch, in Dubai zu landen und auf dem Landweg einzureisen. Salalah, etwa 1000 Kilometer südwestlich von Muscat, erreicht man am besten mit einem Inlandsflug der Oman Air. Das Straßennetz ist gut ausgebaut und auf Englisch beschildert. Wer das Sultanat mit dem Mietwagen erkunden möchte, benötigt einen internationalen Führerschein zusammen mit dem nationalen. Im Rechtsverkehr gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h, Anschnallpflicht und absolutes Alkoholverbot.


    Zeitverschiebung, Stromspannung & Telefonie

    Der Zeitunterschied zu Deutschland beträgt während der Sommerzeit plus zwei Stunden, ansonsten plus drei Stunden (MEZ+3). Das Stromsystem basiert auf 220 bis 240 Volt Wechselstrom mit 50 Hertz und britischen Dreipolsteckern. In den Hotelzimmern liegen oft Adapter bereit oder sind auf Anfrage an der Rezeption erhältlich.
    Die Landesvorwahl für den Oman ist 00968. Um von dort ein Telefonat nach Deutschland zu führen, wählt man 0049 vor. Am günstigsten sind Ferngespräche von öffentlichen Telefonzellen mit Telefonkarte. Bequemer aber auch teurer geht es vom Hotelzimmer aus.


    Weitere nützliche Informationen

    Die Strände des Oman bieten sich ganzjährig zum Baden und Entspannen an. Abhängig von Strömung und Wassertemperatur kann es an den Küsten jedoch zu einem erhöhten Aufkommen von Quallen kommen.
    Vornehmlich in den Sommermonaten kann es zu einem Auftreten roter Algen (sog. "Red Tide") kommen. Es handelt sich hierbei um ein natürliches Umweltphänomen, bei dem je nach Strömung und Wassertemparatur ein roter Algenteppich an die Küste gespült wird. An diesen Tagen ist das Baden im Meer nicht möglich und es kann zu leichten Geruchsbelästigungen am Strand kommen. Diese Algenteppiche erscheinen kurzfristig und sind in der Regel innerhalb von 1-2 Tagen wieder verschwunden.

    Feste und Feiertage

    Ramadan 2017: 27. Mai - 25. Juni (voraussichtlich)
    Ramadan 2018: 16. Mai - 14. Juni (voraussichtlich)
    Ramadan 2019: 06. Mai - 05. Juni (voraussichtlich)
    Ramadan 2020: 24. April - 24. Mai (voraussichtlich)

    Dem Ende des Ramadan folgt das Fest des Fastenbrechens, welches zwei Tage andauert.

    Informationen zum Ramadan 
    Während dem Fastenmonat Ramadan gewährt der Oman intensive Einblicke in das traditionelle Leben, in die muslimische Kultur und die Religion. Besuchern eröffnet sich eine authentisch faszinierende Welt und bei Einhaltung einiger Grundregeln ist diese Zeit eine interessante und empfehlenswerte Erfahrung.
    In den internationalen Hotels werden auch am Tag Speisen und Getränke serviert, es kann aber zu Abweichungen im normalen Geschäftsablauf kommen und dadurch zu etwaigen Einschränkungen für Reisende. 
    Viele Restaurants außerhalb der Hotels sind tagsüber geschlossen und auch in den Hotelanlagen dürfen Mahlzeiten und Getränke nur im Hotelrestaurant oder auf Wunsch auf dem Zimmer eingenommen werden. Einige Hotels richten in dieser Zeit abgeschirmte Abteile in den Restaurants ein.

    Details zur Handhabe in Ihrem Urlaubshotel bzw. zu nicht geöffneten Restaurants erfahren Sie auf Anfrage bei unserem Reservierungsteam. In der Öffentlichkeit sollte man aus Respekt gegenüber den Muslimen auf das Essen, Trinken und Rauchen verzichten und mit einer erhöhten Sensibilität rechnen. Während des Ramadans streben die Gläubigen nach innerer Einkehr und suchen die Nähe zu Allah. Durch den Verzicht auf Speisen und Getränke bei Tageslicht nehmen sie Abstand zum Alltag und besinnen sich auf ihren Glauben und ihre Traditionen.
    Sobald die Sonne untergegangen ist, feiern die Muslime das Fastenbrechen mit festlichen Iftar-Buffets in Restaurants und Hotels, wozu auch Nicht-Muslime herzlich eingeladen sind. Unbedingt empfehlenswert ist ein Besuch der festlich dekorierten Ramadan-Zelte, die viele Hotels aufstellen. Die Menschen gehen aus, treffen sich oder erledigen ihre Einkäufe in den teils bis Mitternacht geöffneten Shopping Malls, Geschäften und Souks. 
    Der feierliche Höhepunkt des Ramadan ist das Fest „Eid al Fitr“, dass den Abschluss des Fastenmonats zelebriert. Familien, Freunde und Nachbarn kommen zusammen, tauschen Geschenke aus und genießen traditionelle Speisen – etwa vergleichbar mit Weihnachten im christlichen Kulturkreis.

    Informationen zu temporären Schließungen von Hoteleinrichtungen:
    Die Hotels nutzen insbesondere die auslastungsschwächeren Sommermonate (Ende Mai bis Mitte September) um notwendige Instandhaltungsarbeiten durchzuführen. Leider werden diese Arbeiten in der Regel nicht oder nur kurzfristig angekündigt. Betroffen sind hauptsächlich Swimmingpools, Restaurants oder Freizeiteinrichtungen. 
    Desweiteren kann es in dieser Zeit bei zu geringer Auslastung des Hotels zur temporären Schließung von Einrichtungen oder Restaurants kommen. 
    Leider hat der Reiseveranstalter auf die oben genannten Maßnahmen keinen Einfluss. 


    Wetter

    Für Rundreisen und Badeurlaub eignen sich die warmen und trockenen Monate Oktober bis Ende März/Anfang April am besten. An der Küste im Norden liegen die Temperaturen dann zwischen 28 und 35°C. Im Sommer können sie auf nahezu 50°C ansteigen, während die Luftfeuchtigkeit bis zu 95 Prozent erreichen kann. Der durchschnittliche Jahresniederschlag von etwa 100 mm kann sich zu dieser Zeit in kurzen, heftigen Regenfällen ergießen. 

    Im südlichen Landesteil (Dhofar), im Verwaltungsbezirk Salalah herrscht ein weitgehend gleichbleibendes suptropisches Klima mit Temperaturen zwischen 27 und 33°C. Von Mitte Juni bis Mitte September wird die Region von den Ausläufern des asiatischen Südwestmonsun gestreift. Die sogenannte Charif Saison ist durch den anhaltenden Nieselregen und die gemäßigten Temperaturen eine beliebte Reisezeit der Omani und Reisenden aus anderen Golfstaaten.

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