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    Reiseführer Namibia

    Das „Land der Tapferen“ zeigt seine wilde Schönheit mit außergewöhnlichen Landschafts- und Naturbildern. Entlang der Atlantikküste erstreckt sich die älteste Wüste der Welt, die rostfarbene Namib. Die Prärien der Etosha-Pfanne im Norden stellen ein grenzenloses Zuhause für Nashörner, Geparden und sonstige Arten dar. In Namibia begegnen Besuchern in Orten wie Lüderitz und Swakopmund viele Zeugnisse der deutschen Kolonialzeit.

    Über Namibia


    Namibia liegt im südwestlichen Teil des afrikanischen Kontinents. Mit 824.000 km² ist die Fläche des Landes in etwa doppelt so groß wie die Deutschlands. Im Westen wird es durch den Atlantik, innerhalb des Kontinents durch die Nachbarländer Südafrika, Angola, Botswana und Samibia begrenzt.

    Ein ausgesprochen arides Klima prägt das Landschaftsbild. Weite Landstriche werden durch die aufregenden Farben und Kontraste der Namib- und der Kalahari-Wüste bereichert. Trotz Trockenheit gilt das Land als eines der lebendigsten unserer Erde – großflächige Savannengebiete beheimaten eine ungemeine Tier- und Pflanzenvielfalt, darunter auch die weltbekannten afrikanischen „Big Five“. Die Regierung hat sich den Erhalt der Ökosysteme und der biologischen Vielfalt auf die Fahnen geschrieben und tief in der Verfassung des Landes verankert. So wird Namibia auch in Zukunft noch viele Motive für ansprechendes Fotomaterial bereithalten.


    Bevölkerung

    Mit einer Bevölkerungszahl von nur 2,1 Million besiedeln durchschnittlich nicht mehr als drei Menschen einen einzelnen Quadratkilometer. In Deutschland sind es vergleichsweise circa 230 Einwohner. Als Erbe der kolonialen Vergangenheit des Landes versteht ein gewisser Teil der Bevölkerung noch immer Deutsch. Ansonsten gestaltet sich die Verständigung durch die große kulturelle Heterogenität der Bevölkerung eher uneinheitlich und bestimmt durch regionale Dialekte. Um niemanden zu benachteiligen, hat man sich für Englisch als die alleinige anerkannte Amtssprache entschieden. Im Herzen des Landes liegt Windhoek, Hauptstadt und politisches Zentrum.


    Zeitumstellung

    Namibia wechselt im Jahresverlauf zwischen den Zeitzonen UTC+1 und UTC+2. Dies bedeutet vereinfacht, während des europäischen Sommers wird die Uhr auf der Reise nach Namibia eine Stunde zurückgestellt, im Winter eine Stunde vor.


    Einreise

    Für die Anreise bieten sich ein Charter- oder Linienflug an, wobei die Flugzeit in der Regel rund neun Stunden beträgt. Für die Anmietung eines Autos ist ein internationaler Führerschein erforderlich. Grenzüberschreitende Fahrten sollten mit dem Vermieter im Vorfeld abgesprochen werden.

    In aller Regel genügt für einen Aufenthalt von maximal 90 Tagen zur Einreise der Reisepass. Dieser sollte noch mehr als sechs Monate über das Rückreisedatum hinaus gültig sein. Jedes Kind benötigt außerdem ein eigenes Reisedokument.


    Sprache & Währung

    Die Nutzung von Elektronik macht einen Adapter für die Steckdosentypen D und M notwendig. Die Netzspannung von 220 Volt Wechselstrom ist grundsätzlich mit allen Geräten des europäischen Marktes kompatibel.
    Die offizielle Währung des Landes ist der Namibia-Dollar. Weil der Kurs täglich schwankt, ist es sinnvoll sich unmittelbar vor der Reise über den aktuellen Stand zu informieren. Die Bezahlung per Kreditkarte ist in den meisten Lodges, Restaurants und Geschäften ohne weiteres möglich. In größeren Städten gibt es Geldautomaten, an denen man unter anderem mit einer Maestro-Bankkarte Bargeld ziehen kann.

    Bevor Telefongespräche mit dem Mobiltelefon getätigt werden,  sollten beim Betreiber Informationen über Kosten und Tarife eingeholt werden. Um nach Deutschland zu telefonieren wählen Urlauber die 0049, nach Österreich die 0043 und in die Schweiz die 0041.


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